Libanon

Der Libanon (amtlich: Libanesische Republik; arabisch الجمهورية اللبنانية) ist ein Staat in Vorderasien am Mittelmeer. Er grenzt im Norden und Osten an Syrien und im Süden entlang der Blauen Linie an Israel. Im Westen wird er vom Mittelmeer begrenzt. Der Libanon wird zu den Maschrek-Ländern und zur Levante gerechnet. Das bis zu 3000 Meter hohe Libanon-Gebirge ist im Winter schneebedeckt. Von dessen weißen Gipfeln wird der Landesname abgeleitet, der auf die semitische Sprachwurzel lbn („weiß“) zurückgeht.

Im Libanon lebten im Juli 2015 etwa 6,18 Millionen Menschen, wovon knapp die Hälfte auf die Hauptstadtregion Beirut entfällt. Weitere Großstädte sind Tripoli, Sidon, Tyros, Zahlé, Jounieh und Nabatäa.

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Beirut/Libanon: Bei einem Anschlag auf ein mehrheitlich christliches Stadtviertel werden sechs Menschen getötet und 78 verletzt.
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Beirut/Libanon: Nach dem Rückzug von elf Ministern der Hisbollah und ihrer Bündnispartner zerbricht die Regierungskoalition unter Premierminister Saad Hariri.
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Beirut/Libanon: Nach dem Start stürzt Ethiopian-Airlines-Flug 409 mit 90 Menschen an Bord ins Mittelmeer.
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Beirut/Libanon: Bei einem Bombenanschlag in einem schiitischen Vorort sterben drei Hamas-Angehörige.
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Libanon: Die prowestliche Partei von Saad Hariri gewinnt die Parlamentswahlen gegen die syrienfreundlichen Kräfte deutlicher als erwartet. Hariri wird von Präsident Suleiman zum Ministerpräsidenten ernannt.
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Münster/Deutschland: Der Westfälische Friedenspreis wird an den früheren Generalsekretär der Vereinten Nationen Kofi Annan und an das Libanon- Projekt der Jungen Malteser verliehen. Die Laudatio vor über 380 geladenen Gästen hält Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD).
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Tripoli/Libanon : 18 Menschen kommen bei einem Anschlag ums Leben, vermutlich war er gegen den libanesischen Präsidenten Michel Suleiman gerichtet.
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Paris / Frankreich: Auf Vermittlung des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy werden Syrien und Libanon ihre seit 2005 abgebrochenen diplomatischen Beziehungen wieder aufnehmen.
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Libanon: Am Sonntag wurde der 59-jährige maronitische Christ Michel Sulaiman und bisherige Oberkommandierende der libanesischen Armee zum 13. Staatspräsidenten des Libanon gewählt.
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Libanon: Die Lage nach dem von den Gewerkschaften abgesagten Generalstreik spitzt sich weiter zu. Der Konflikt zwischen der pro-westliche Regierung von Ministerpräsident Fuad Siniora und der pro-iranischen Opposition unter Führung der Schiiten-Partei Hisbollah mündet zunehmend in Gewalt und bürgerkriegsähnlichen Zuständen. In einer von arabischen Fernsehsendern übertragenen Rede sprach Hisbollah-Generalsekretär Hassan Nasrallah von einer „Kriegserklärung der pro-westliche Regierung von Ministerpräsident Fuad Siniora gegen die Hisbollah”. Des Weiteren erklärte er: „Ein Krieg hat begonnen, (...) und wir haben das Recht, unsere Waffen zu verteidigen", sagte Nasrallah. "Eine neue Ära hat begonnen", fügte er hinzu.”
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Libanon: Es scheitert der 5. Wahlversuch.
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Berlin: Die deutsche Bundesregierung spricht sich für eine Verlängerung der UNIFIL Mission der Deutschen Marine im Libanon um ein Jahr aus. Der Deutsche Bundestag soll Mitte September darüber entscheiden.
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Beirut/Libanon: Mit Walid Eido wird der siebte anti-syrische Politiker seit Anfang 2005 im Libanon durch ein Attentat getötet.
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Beirut/Libanon: Im Libanon kommt es bereits am dritten Tag hintereinander zu einer Eskalation der Kämpfe. Eine zwischenzeitliche Waffenruhe wird mehrfach von Islamisten und der libanesischen Armee verletzt, die erneut autorisiert durch die Regierung das Palästinenserlager Nahr al-Bared angreift, um die Extremisten-Miliz Fatah al-Islam zu vertreiben. EU-Außenkommissar Javier Solana fordert in diesem Zusammenhang ein sofortiges Ende der Gewalt „auf allen Schauplätzen.“
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Tel Aviv/Israel: Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert steht nach dem Bericht der Winograd-Kommission wegen „planloser Kriegsführung“ im Libanon in der Kritik der Öffentlichkeit. Er habe dies Soldaten „überstürzt, schlecht organisiert, mit unklaren Zielen und von ‚Schwächen im strategischen Denken‘“ begleitet in den Kampf gegen die Hisbollah entsendet.
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Beirut/Libanon: Einer der beiden Libanesen, der im vergangenen Jahr im Kölner Hauptbahnhof eine Kofferbombe in einem Regionalzug deponierte, steht wegen dieser von ihm gestandenen Tat (vgl. Versuchte Bombenanschläge vom 31. Juli 2006) in seinem Heimatland vor Gericht. Zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Libanon existiert kein bilaterales Rechtshilfeabkommen, sodass er nicht nach Deutschland ausgeliefert werden konnte. Aufgrund des Geständnisses und der Tatsache, dass die Taliban sich im Libanon zu organisieren suchen, rechnen Beobachter mit einem harten Urteil von 25 Jahren Gefängnis mit Zwangsarbeit für Dschihad Hamad im Höchstfall.
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Beirut: Libanons Industrieminister Pierre Gemayel fällt einem Attentat zum Opfer. Es ist nach Ministerpräsident Rafik Hariri (Februar 2005) bereits der 5.Mord an einem syrienkritischen Politiker. Präsident Emile Lahoud verurteilt das Attentat als «Katastrophe, die alle Libanesen getroffen hat»; viele befürchten nun ein Wiederaufflammen des Bürgerkriegs. Der UNO-Sicherheitsrat nennt Gemayel «ein Symbol der Freiheit und der politischen Unabhängigkeit» des Landes und beschließt ein internationales Tribunal zur Ermordung Hariris. Gemayels Phalange-Partei gehört der antisyrischen Parlamentsmehrheit an, der die prosyrische Hizbollah seit ihrem Regierungsaustritt mit dem Sturz droht.
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Deutschland: Nach den gestrigen Äußerungen von Offizieren zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr nehmen auch in der großen Koalition die kritischen Stimmen zu. Als bekannt wird, dass die deutschen Marineschiffe vor dem Libanon nur unter bestimmten Bedingungen in die entscheidende Sechs-Meilen-Zone dürfen, meint SPD-Verteidigungsexperte Jörn Thießen: „Wenn der Einsatz keinen Effekt bringt, wird das die teuerste Seeübung, die wir bisher gemacht haben.“ Die FDP fordert einen Abbruch der Mission, die Linkspartei sogar die Rückholung aller Bundeswehrsoldaten aus dem Ausland.
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Katar: Die OPEC-Staaten drosseln erstmals seit zwei Jahren ihre Ölproduktion, um das Sinken des Ölpreises aufzuhalten. Die Reduktion soll 1,2 Millionen Barrel pro Tag oder 4 Prozent betragen. Der Ölpreis war vergangene Woche unter 60 Dollar gesunken - 25 % unter dem Rekordstand von Mitte Juli, als das Barrel infolge der Libanon-Krise 78,40 Dollar pro Barrel kostete.
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Israel, Libanon: Die israelische Armee beendet ihren Rückzug aus dem Südlibanon, was einer der Hauptpunkte des von der UNO vermittelten Waffenstillstands-Abkommens war (UNO-Resolution 1701). Nun kann die Interimstruppe der Vereinten Nationen in Libanon mit etwa 10.000 Soldaten (?) und den offiziellen Streitkräften des Libanon die Kontrolle über den südlichen Landesteil übernehmen, in dem bisher die schiitische Hisbollah-Miliz dominiert. Diese weigert sich jedoch, ihrer dem Waffenstillstand zugrunde liegenden Entwaffnung zuzustimmen.
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Chios/Griechenland: Laut türkischen Angaben hat die griechische Küstenwache 40 Flüchtlinge zur Abschreckung vor der türkischen Küste über Bord geworfen. Sechs Personen ertrinken, drei werden vermisst und 31 Flüchtlinge (Palästinenser, Libanesen, Tunesier, Iraker und Algerier) werden von der türkischen Küstenwache gerettet. Das griechische Außenministerium und das Handelsmarineministerium in Athen erklären, keine Information über einen derartigen Fall zu haben. Allerdings erklärt das Außenministerium, sich nicht an ein bilaterales Abkommen zu halten, das eine Rückführung illegaler Migranten aus der Türkei ermögliche
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Wilhelmshaven/Deutschland: Der Schiffsverband von acht Schiffen der Bundesmarine, der zum Einsatz an die Küste des Libanons ausläuft, wird von Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) verabschiedet. Die Schiffe mit ihren rund 1000 Mann Besatzung werden ihr Ziel im östlichen Mittelmeer nach zwei Wochen erreichen.
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Berlin: Der Deutsche Bundestag beschließt erstmals einen Einsatz der Bundeswehr im Nahen Osten. Mit der Stimmenmehrheit von 442 zu 152 votieren die Abgeordneten für maximal 2400 Marinesoldaten zur Kontrolle der Schifffahrtsgrenzen des Libanon. Die Nein-Stimmen stammen v.a. von der FDP- und der Linksfraktion. Auch aus der Regierungskoalition und bei den Grünen stimmen einige Abgeordnete gegen die Entsendung.
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Libanon: Der britische Premier Tony Blair wird bei seinem Staatsbesuch teilweise für 1100 Todesopfer des Israel-Hisbollah-Krieges verantwortlich gemacht. Blair betont hingegen seine Bemühungen um einen möglichst frühen Waffenstillstand.
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Libanon: Bei einem Bombenattentat auf einen Offizier des libanesischen Geheimdienstes kommen vier seiner Leibwächter ums Leben. Er selbst wird schwer verletzt. Der Oberstleutnant war einer der führenden Ermittler zum Attentat auf den Fahrzeugkonvoi des früheren libanesischen Ministerpräsidenten Rafiq al-Hariri und hatte die Verhaftung von vier pro-syrischen Generälen, die in dem Mordfall verwickelt sein sollen, betrieben.
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Tel Aviv/Israel: Der israelische Premierminister Ehud Olmert schlägt während einer Sitzung des Parlamentsausschusses für Verteidigung und äußere Angelegenheiten gegenüber dem Nachbarn Syrien harte Töne an. Im Kriegsfall werde man dort kompromissloser zuschlagen als gegen den Libanon. Im israelischen Radio wiederholt Olmert diese Fortsetzung der Eskalation gegenüber Damaskus.
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Libanon und Schweden: Nach dem 23-tägigen Krieg zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah findet in Stockholm eine internationale Geberkonferenz mit über 50 Staaten statt, um ein Hilfsprogramm für den Wiederaufbau der teilweise zerstörten Infrastruktur im Südlibanon zu finanzieren. Geplant sind mindestens 500 Mill. $, zunächst hauptsächlich zur Reparatur von Schulen und Brücken. Allein die Europäische Union steuert 42 Millionen € bei.
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Brüssel, Libanon: Die EU-Außenminister beraten mit UNO-Generalsekretär Kofi Annan, wer die Libanon-Friedenstruppe führen soll. Angeboten haben sich Italien (bis zu 3000 Soldaten) und jüngst auch Frankreich, das seine ursprünglich nur 200 Mann auf 1600 aufstocken will. Die UNO erachtet insgesamt 10.000 Soldaten für notwendig.
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Tripoli/Libanon: Der zweite mutmaßliche Kofferbomber Jihad D. kann den Fahndungsdruck nicht aushalten und stellt sich den libanesischen Behörden, die ihn deutschen Ermittlungsbeamten zum Verhör übergeben werden.
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Wiesbaden: Das Bundeskriminalamt gibt das Fahndungsbild des zweiten mutmaßlichen Kofferbombers Jihad H. aus und erlässt einen Haftbefehl für den vermutlich in den Libanon geflüchteten Terroristen.
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Wiesbaden (Deutschland): Das Bundeskriminalamt hält einen terroristischen Hintergrund bei den beiden Kofferbomben in Nahverkehrszügen nach Dortmund und Koblenz für möglich. Hierbei seien arabische Schriftzeichen, Indizien und Telefonnummern aus dem Libanon entdeckt worden. Beide Sprengsätze hätten gleichzeitig zehn Minuten vor Erreichen der Endhaltebahnhöfe detonieren sollen und seien ungefähr von der Stärke der U-Bahnbomben in London gewesen. BKA-Präsident Jörg Ziercke macht bereits erste Hinweise darauf, dass man aufgrund von Videoaufnahmen vom Kölner Hauptbahnhof die Identität des einen Täters, der mit einem Michael-Ballack-Trikot bekleidet war, ermitteln konnte.
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Tel Aviv/Beirut: Sowohl die israelische Armee als auch die libanesischeHisbollah-Miliz halten sich bisher an die seit 7:00 Uhr vereinbarte Waffenruhe. Diese ist Teil einer Resolution des Weltsicherheitsrats. Darin ist u. a. vorgesehen, dass je 15.000 libanesische und internationale Soldaten anstatt der Israelis und der Hisbollah in den Südlibanon einrücken.
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UNO/New York. Die diplomatische Lösung scheint im Libanonkrieg vor dem Scheitern zu stehen. Sowohl die von Frankreich und den USA ausgehandelte UN-Resolution, als auch ein von Russland eingebrachter Entwurf kamen zur Wirkung. Der Botschafter Russlands, Tschurkin, kündigt einen eigenen Text an, der eine 72-stündige Feuerpause im Libanon fordert, um humanitäre Hilfe zu ermöglichen. Diesen Vorschlag lehnte Israel jedoch ab, da sich die Hisbollah in dieser Phase nur erholen und reorganisieren könne.
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Tel Aviv: Mittels einer neu angelegten Bodenoffensive möchte Israel seine anvisierte Pufferzone im südlichen Libanon gegenüber der Hisbollah schaffen. Mit Unterstützungeinheiten marschierten die israelischen Streitkräfte bis zu sechs Kilometer in den Libanon vor. Dabei fliegt die Luftwaffe 120 Angriffe auf vermutete Hisbollah-Stellungen.
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Beirut/Libanon: Israels Armee hackt das Sendesignal des der Hisbollah nahestehenden Fernsehsenders Al-Manar zur psychologischen Kriegführung. Während der Nachrichten unterbrechen die israelischen Techniker das Signal, sodass stattdessen eine 90-Sekunden-Sendung gezeigt wird, die die Moral der Hisbollah untergraben soll. Daneben setzt sich Israel auch auf das UKW-Signal mehrerer Radiosender und verschickt SMS an libanesische Handybesitzer, in denen sie mitteilt, ihr Kampf gelte der Hisbollah und nicht dem libanesischen Volk.
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Libanon: Die Kämpfe zwischen Israels Militär und der Hisbollah gehen unvermindert weiter. Schätzungen der libanesischen Regierung zufolge sind schon jetzt bis zu 600 Menschen getötet worden.
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Libanon: Die israelische Luftwaffe hat einen Stützpunkt der Vereinten Nationen im Südlibanon getroffen. Die Uno bestätigte die Zahl von vier Todesopfern.
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Libanon: In der Nacht wurden bei einem israelischen Luftangriff im Südlibanon sieben Mitglieder einer Familie getötet. Inzwischen erhebt die Menschenrechtsgruppe Human Rights Watch schwere Vorwürfe gegen das Militär. Insgesamt wurden laut offiziellen libanesischen Angaben mittlerweile 391 Personen auf ihrem Staatsgebiet getötet.
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Libanon: Der libanesische Ministerpräsident Fuad Siniora erklärt, dass der Libanon nun mehr als 320 Opfer und etwa 1000 Verletzte zählt. Rund 500.000 sind aus ihren Wohnungen und Häusern geflohen.
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Libanon: Ausländische Regierungen bringen ihre Staatsangehörigen aus dem Libanon. Der Konflikt im Libanon weitet sich aus.
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Beirut: Nach der Entführung zweier Soldaten rückt Israel in den Südlibanon ein: Beginn eines mehrwöchigen Krieges. Ein Dossier gibt es unter
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Beirut, New York: Der deutsche Staatsanwalt Detlev Mehlis will die UNO-Untersuchung des Attentats auf den Fahrzeugkonvoi von Rafiq al-Hariri wegen seines Hauptberufes nur noch bis Jahresende leiten. Beim Attentat vom 14.2. starben neben dem Ex-Premier 23 weitere Menschen. Die UNO erwägt, das Ende 2005 auslaufende Mandat zu verlängern, was auch Libanons Regierung für nötig hält. Nächste Woche wird Mehlis am UNO-Sitz in Wien 5 ranghohe Syrer der Geheimdienste vernehmen, um am 15.12. dem Weltsicherheitsrat in New York berichten zu können.
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Hasbaja. Die israelische Luftwaffe hat am Montag die seit Monaten heftigsten Angriffe gegen Stellungen der Hisbollah-Miliz im Süden Libanons geflogen. Dabei wurden nach Angaben der Hisbollah drei ihrer Kämpfer getötet. Nach Berichten der Nachrichtenagentur AFP feuerten israelische Kampfjets Raketen auf zwei Ziele im Grenzbereich ab. Zugleich lieferten sich die israelische Armee und Hisbollah-Kämpfer Artillerie-Gefechte.
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Syrien/UNO: Der UN-Sicherheitsrat verlangt von Syrien volle Kooperation zur Aufklärung des Mordes an Libanons Expremier Rafiq al-Hariri. Der Rat verzichtet auf angedrohte Sanktionen, behält sich aber weitere Schritte vor. Es müssten alle verdächtigen Personen vernommen werden, zu denen auch Bruder und Schwager des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad gehören. Laut UN-Chefermittler Detlev Mehlis (siehe 20. Oktober) habe Syrien „bisher den Daumen auf viele wichtige Informationen gehalten“ und ihn an Befragungen gehindert.
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UNO/New York: Die von USA, England und Frankreich gegen Syrien eingebrachte Resolution wird nach Abmilderung einstimmig beschlossen. Die Resolution verpflichtet alle Staaten, Verdächtigen die Einreise zu verweigern und ihre Bankguthaben einzufrieren. Während Syriens Außenminister al-Sharaa in New York einen Eklat verursacht und in Damaskus gegen die Resolution demonstriert wird, stimmen ihr der Libanon und auch arabische Staaten zu. .
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Syrien, Vereinte Nationen: Zum Attentat auf den Fahrzeugkonvoi von Libanons Ex-Premier Hariri berichtet UN-Chefermittler Mehlis über eine klare Mittäterschaft syrischer Geheimdienstkreise an dem Anschlag in Beirut, bei dem am 14. Februar 2005 21 Menschen umkamen. Syrien hat dies stets verneint und spricht von einem Komplott des Westens. Chronik der Ereignisse
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Beirut/Libanon. Bei einem weiteren Bombenanschlag auf einen prominenten libanesischen Politiker kommt der frühere Chef der kommunistischen Partei, George Hawi, ums Leben.
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Libanon. Das demokratisch-nationalistische Wahlbündnis unter Führung von Saad Hariri, dem Sohn des im Februar 2005 ermordeten früheren Premiers Rafiq al-Hariri, gewinnt nach Auszählung aller Stimmen eine absolute Mehrheit von 72 Sitzen im 128 Sitze umfassenden libanesischen Parlament. Hisbollah und Amal erreichen 35 und die Partei von Ex-General Michel Aoun 21 Sitze.
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Beirut/Libanon. Der dritte Termin der Parlamentswahlen (vier Sonntage seit 29. Mai) fand im zentralen Bergland statt. Hier errangen die Christen die Mehrheit (im Gegensatz zum moslemischen Süden des Landes).
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Beirut/Libanon. In der zweiten Runde der libanesischen Parlamentswahlen gewinnt die gemeinsame Liste von Hisbollah und Amal nach inoffiziellen Angaben alle 23 zu vergebenden Sitze im Südlibanon. Eine Woche zuvor hatte der oppositionelle Block von Saadeddine Hariri alle 19 Sitze in Beirut gewonnen.
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Beirut/Libanon. Der prominente libanesische Journalist Samir Kassir und ein Passant werden bei einem Autobombenanschlag getötet. Ein politisches Motiv ist wahrscheinlich.
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Beirut/Libanon. Im Libanon beginnen Parlamentswahlen, die an vier aufeinanderfolgenden Wochenenden stattfinden. Es sind die ersten allgemeinen Wahlen nach dem Abzug der letzten Einheiten der syrischen Armee im April 2005. Bei niedriger Wahlbeteiligung gewinnt die Opposition unter Führung von Saad Hariri alle 19 Sitze im Wahlbezirk Beirut.
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Beirut/Libanon. Der letzte Konvoi syrischer Truppen, die seit 1976 im Land stationiert waren, verlässt den Libanon.
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Beirut/Libanon. Gedenken an den Ausbruch des Bürgerkrieges vor 30 Jahren
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Beirut/Libanon. Der libanesische Premierminister Omar al-Karami reicht nach fehlgeschlagenen Bemühungen um eine Regierungsbildung erneut seinen Rücktritt ein.
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Libanon. Die pro-syrische libanesische Regierung tritt nach wochenlangen Demonstrationen der Opposition (trotz Versammlungsverbot) zurück. Der Anlass für die Demonstrationen war das Attentat auf den früheren Regierungsvorsitzenden Rafik Hariri. Siehe auch Wikinews Artikel
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Beirut/Libanon. Eine UN-Expertenkommission wird in den Libanon entsandt, um dort die Umstände der Ermordung von Rafiq Hariri aufzuklären.
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Beirut/Libanon. Der libanesische Ministerpräsident Rafiq al-Hariri tritt nach Meinungsverschiedenheiten mit dem pro-syrischen Staatspräsidenten Émile Lahoud zurück. Nachfolger wird Omar Karami.
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New York/USA. Der Sicherheitsrat der UN verabschiedet die Resolution 1559 des UN-Sicherheitsrates, mit der der Abzug aller ausländischen Truppen aus dem Libanon sowie die Entwaffnung der im Libanon aktiven Milizen gefordert wird; sie zielt damit insbesondere auf die syrischen Truppen im Land und auf die Hisbollah.
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Bagdad/Irak. Irakische Extremisten erklären den Tod des US-Soldaten libanesischer Herkunft Wassef Ali Hassoun, der seit dem 21. Juni vermisst wird. Später wird die Erklärung ebenfalls von Extremisten für nicht zutreffend erklärt. Libanesische Regierungsmitglieder erklärten bereits zuvor, es gebe keine offizielle Bestätigung des Todes.
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Beirut/Libanon. Nach dem Aufruf der Gewerkschaften und religiösen Führern zum Generalstreik kam es in Beirut, der Hauptstadt des Libanons, zu Krawallen.
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Israel und Libanon: Israel zieht sich aus dem Süden des Libanon zurück und beendet die Besetzung.

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