Geboren & Gestorben

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Gestorben: Samir Kuntar stirbt in Dscharamana, Syrien. Samir Kuntar war ein libanesischer Druse , verurteilter mehrfacher Mörder und Mitglied der Terrororganisationen Palästinensische Befreiungsfront (PLF) und Hisbollah. 1979 führte er einen Überfall der PLF auf die israelische Küstenstadt Naharija an, bei dem drei Zivilisten, darunter zwei Mädchen im Alter von zwei und vier Jahren, und zwei Polizisten getötet wurden. Er wurde dafür zu einer vierfach lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. 2008 wurde er gegen die sterblichen Überreste zweier israelischer Soldaten, die von der Hisbollah zu Beginn des Zweiten Libanonkrieges verschleppt worden waren, ausgetauscht. Kuntar organisierte später für die Hisbollah deren Aktivitäten an der syrischen Grenze zu Israel und wurde am 19.?Dezember 2015 in der Nähe von Damaskus bei einem Luftangriff getötet.
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Geboren: Samir Kuntar wird in Aabey, Libanon geboren. Samir Kuntar ist ein libanesischer Druse und war Mitglied der Terrororganisation Palästinensische Befreiungsfront (PLF). Er war Anführer eines vierköpfigen, offenbar von Abu Abbas entsandten PLF-Kommandotrupps bei einem Überfall am Sonntag, dem 22. April 1979 auf die israelische Küstenstadt Naharija, bei dem drei Zivilisten, darunter zwei Mädchen im Alter von zwei und vier Jahren, und zwei Polizisten getötet wurden. Gemäß Anhängern Kuntars seien bei der Aktion, die militärischen Zielen gegolten haben soll, fünf Israelis getötet und zwölf weitere verletzt worden. Er wurde von einem Zivilgericht in Tel Aviv wegen Mordes und Terrorismus zu einer vierfach lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt. In Vorbereitung eines Gefangenenaustausches wurde Kuntar von Israels Staatspräsident Schimon Peres zunächst begnadigt. Am 16. Juli 2008 erfolgte dann der Austausch gegen die sterblichen Überreste von Ehud Goldwasser und Eldad Regev, die von der Hisbollah zu Beginn des Zweiten Libanonkrieges gefangen genommen wurden.
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Geboren: Udi Adam wird in Tel Aviv geboren. Ehud „Udi“ Adam ist ein israelischer Aluf (dt. Generalmajor) der israelischen Verteidigungsstreitkräfte (Tzahal) und war vom 6. Oktober 2005 bis September 2006 der Kommandierende General des Nordkommandos. In dieser Funktion führte er die israelischen Militäraktionen gegen die Hisbollah während des Libanonkrieges 2006.
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Geboren: Dan Chalutz wird in Tel Aviv geboren. Dan Chalutz ist ein israelischer General. Chalutz war von 2000 bis 2004 Kommandeur der israelischen Luftstreitkräfte (IAF) und vom 1. Juni 2005 bis zum 17. Januar 2007 der 18. Generalstabschef der israelischen Verteidigungsstreitkräfte (Tzahal). Am 17. Januar 2007 bat er Ministerpräsident Ehud Olmert um seine Entlassung und übernahm die Verantwortung für die Fehler, die im Libanonkrieg 2006 gemacht wurden.

Israel im Nahostkonflikt

2006

Heutiger Staat Israel > Trennungsplan (ab 2005)

2006

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Libanonkrieg (Jüdische Geschichte)

Geschichte

2006

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Libanonkrieg (Schebaa-Farmen)

Ereignisse

2006

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Im Nahen Osten findet der Israel-Libanon-Krieg statt. (2000er)

Politik & Weltgeschehen

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Der militärische Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon eskaliert. Raketen aus dem Libanon treffen die Stadt Haifa in Israel. Israelische Raketen zerstören Häuser in Beirut.

2006

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Die Bundeswehr nach Ende des Kalten Krieges > Die Bundeswehr im internationalen Einsatz: Libanon, seit September , Deutscher Einsatzverband Marine, siehe: Interimstruppe der Vereinten Nationen in Libanon, Libanonkrieg (Geschichte der Bundeswehr)

2006

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Zwei israelische Soldaten werden vom israelischen Territorium aus in den Libanon entführt. Das ist der Anlass für den Krieg zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon.

Tagesgeschehen

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Tel Aviv/Israel: Die von der israelischen Regierung einberufene Winograd-Kommission wirft in ihrem Abschlussbericht Ministerpräsident Olmert „schwerwiegendes Versagen“ im Libanonkrieg 2006 vor, da er die Truppen ohne ausreichende Vorbereitung und die Erwägung anderer Alternativen in den Krieg geschickt habe. Dabei stellt sich die israelische Außenministerin Tzipi Livni als populärste und einflussreichste Kritikerin aus den Reihen der Kadima demonstrativ gegen die Politik Olmerts: bei einer Abstimmung um die Parteiführung werde sie gegen Olmert antreten.
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UNO/New York. Die diplomatische Lösung scheint im Libanonkrieg vor dem Scheitern zu stehen. Sowohl die von Frankreich und den USA ausgehandelte UN-Resolution, als auch ein von Russland eingebrachter Entwurf kamen zur Wirkung. Der Botschafter Russlands, Tschurkin, kündigt einen eigenen Text an, der eine 72-stündige Feuerpause im Libanon fordert, um humanitäre Hilfe zu ermöglichen. Diesen Vorschlag lehnte Israel jedoch ab, da sich die Hisbollah in dieser Phase nur erholen und reorganisieren könne.
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Beirut: Nach der Entführung zweier Soldaten rückt Israel in den Südlibanon ein: Beginn eines mehrwöchigen Krieges. Ein Dossier gibt es unter

"Libanonkrieg 2006" in den Nachrichten