Liberal Party

Die Liberal Party [ˈlɪbəɹəl ˈpɑːti] war eine politische Partei in Großbritannien. Sie ging in den 1830er Jahren aus der Whig Party und den sogenannten Radikalen hervor, zu denen sich später noch die Anhänger von Sir Robert Peel gesellten. Im britischen Zweiparteiensystem war sie neben der Conservative Party die reformerischere politische Kraft, die außerdem den Freihandel befürwortete. Sie wechselte sich bis 1922 mit den Konservativen in der Regierung ab. In den nachfolgenden Jahrzehnten verlor die Liberal Party schrittweise an Bedeutung.

Heutzutage existiert in Großbritannien eine Liberal Party, die von Gegnern der Fusion mit der Social Democratic Party gebildet wurde. Es handelt sich aber rechtlich um eine neue Organisation, nicht um die Rechtsnachfolgerin der in der Vereinigung aufgegangenen Liberal Party.

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Europa

1859

Sonstige Ereignisse in Europa:
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April/Mai: Die Liberal Party gewinnt die Wahlen in Großbritannien. Edward Geoffrey Smith Stanley, 14. Earl of Derby wird nach nur einem Jahr wieder von Henry John Temple, 3. Viscount Palmerston als Premierminister abgelöst.

Großbritannien

1910

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Januar: Geschichte des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland: Nachdem der „Volks-Haushalt“ von Finanzminister David Lloyd George vom britischen Oberhaus zu Fall gebracht worden ist, finden Wahlen statt, bei denen die Konservativen gestärkt werden. Die liberale Regierung unter Premierminister Herbert Henry Asquith kann sich nur mit Unterstützung der Labour Party und der irischen Nationalisten an der Macht halten.

Liberal Vorsitzende von 1859–1988 > Vorsitzende der Liberal Party von 1916–1988

1976

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Jo Grimond

"Liberal Party" in den Nachrichten