Lichtenfels (Oberfranken)

WappenDeutschlandkarte
Wappen der Stadt Lichtenfels
Koordinaten:509?N, 114?O
Basisdaten
Bundesland:Bayern
Regierungsbezirk:Oberfranken
Landkreis:Lichtenfels
Hhe:273m .NHN
Flche:122,27km2
Einwohner:20.169 (31. Dez. 2015)
Bevlkerungsdichte:165Einwohner je km2
Postleitzahl:96215
Vorwahl:09571
Kfz-Kennzeichen:LIF, STE
Gemeindeschlssel:09478139
Stadtgliederung:28 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1 und 5
96215 Lichtenfels
Webprsenz:lichtenfels.de
Brgermeister:Andreas Hgerich (SPD)
Lage der Stadt Lichtenfels im Landkreis Lichtenfels

Lichtenfels ist ein Mittelzentrum und zugleich die Kreisstadt des Landkreises Lichtenfels im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken.



Inhaltsverzeichnis



Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lichtenfels liegt in Oberfranken im Obermainland bzw. Obermaintal zwischen Bamberg und Coburg im sogenannten Gottesgarten am Obermain (mit dem Kloster Banz und der Basilika Vierzehnheiligen). Die Stadt gilt als Deutsche Korbstadt.

Nördlich des Zentrums durchfließt der Main das Stadtgebiet.


Fulda(110 km)
Erfurt(90 km)
Coburg(15 km)
Leipzig(160 km)
Berlin(310 km)
Frankfurt/M.(170 km)
Schweinfurt(60 km)
Cheb(95 km)
Prag(240 km)
Wrzburg(90 km)
Stuttgart(200 km)
Bamberg(30 km)
Nrnberg(80 km)
Mnchen(230 km)
Bayreuth(45 km)
Weiden/Opf.(95 km)

* Entfernungen sind gerundete Kilometer bis zum Ortszentrum.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Stadt gehören folgende 28 Stadtteile:

StadtteilEinwohnerStandEingliederung in die Stadt Lichtenfels
Lichtenfels ? Kernstadt1096130.Sep.2014
Oberwallenstadtin der Kernstadt enthalten30.Sep.201401.Apr.1959
Unterwallenstadtin der Kernstadt enthalten30.Sep.201401.Apr.1959
Seubelsdorf115130.Sep.201401.Mai1978
Schney234930.Sep.201401.Mai1978
Mistelfeld90630.Sep.201401.Jan.1974
Trieb58630.Sep.201401.Jan.1978
Reundorf56930.Sep.201401.Mai1978
Buch am Forst55530.Sep.201401.Jan.1978
Ksten52130.Sep.201401.Jan.1975
Roth48730.Sep.201401.Jan.1978
Isling38930.Sep.201401.Jan.1978
Klosterlangheim37330.Sep.201401.Juli1974
Oberlangheim24730.Sep.201401.Jan.1978
Stetten17830.Sep.201401.Jan.1975
Schnsreuth16630.Sep.201401.Jan.1975
Rothmannsthal15530.Sep.201401.Jan.1978
Mnchkrttendorf13630.Sep.201401.Jan.1975
Lahm10730.Sep.201401.Jan.1978
Weingarten9530.Sep.201401.Juli1972
Kttel9330.Sep.201401.Jan.1978
Tiefenroth8730.Sep.201401.Jan.1975
Eichig7330.Sep.201401.Jan.1978
Krappenroth5830.Sep.201401.Apr.1959
Degendorf3430.Sep.201401.Jan.1978
Seehof2320.Feb.200901.Mai1978
Gnellenroth2020.Feb.200901.Jan.1975
Hammer820.Feb.200901.Jan.1978


Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lichtenfels wurde 1142 erstmals urkundlich erwähnt und besitzt seit 1231 das von Otto VIII., Herzog von Meranien, verliehene Stadtrecht.

Nach dem Erlöschen der Meranier im Jahre 1248 fiel Lichtenfels an das Hochstift Bamberg, das ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis gehörte. Mit diesem wurde das Amt Lichtenfels während der Säkularisation im Jahre 1802 in das Kurfürstentum und spätere Königreich Bayern einverleibt.

Zu den Ministerialengeschlechtern der Region zählten die Herren von Lichtenfels, die stammes- und wappenverwandt mit anderen benachbarten Familien waren.

Die Lichtenfelser werden spöttisch die Tümpelschöpfer (gesprochen: Dümblschöbfä) genannt. Diesen Namen erhielten sie nach dem Dreißigjährigen Krieg, als sie den in einem See (= Tümpel) versenkten Stadtschatz durch Ausschöpfen des Gewässers zurückholen wollten, dies jedoch nicht schafften, da das Grundwasser zu schnell nachfloss. 1840 lebten in Lichtenfels 1902 Personen.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Oktober 1929 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Burgberg eingegliedert. Am 1. April 1959 wurden die Orte Oberwallenstadt und Unterwallenstadt eingemeindet. Ein Teil von Weingarten kam am 1. Juli 1972 hinzu. Am 1. Januar 1974 kam Mistelfeld hinzu. Klosterlangheim folgte am 1. Juli 1974, Kösten, Mönchkrottendorf und Stetten am 1. Januar 1975. Isling, Köttel, Lahm bei Lichtenfels, Oberlangheim, Roth, Trieb und die durch Ausgliederung aus der Gemeinde Arnstein im Jahr 1864 gebildete Gemeinde Rothmannsthal sowie Teile der aufgelösten Gemeinde Buch am Forst wurden am 1. Januar 1978 eingegliedert. Mit der Eingliederung von Reundorf, Schney und Seubelsdorf wurde am 1. Mai 1978 die Reihe der Eingemeindungen abgeschlossen.



Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Kommunalwahl am 16. März 2014 setzt sich der Stadtrat wie folgt zusammen:

Partei / ListeSitzeG/V
CSU9? 3
SPD9+ 1
Grne3+ 1
FW/FB (Freie Whler ? Freie Brger Lichtenfels)4 0
JB (Junge Brger)3 0
WLJ (Whlervereinigung Leuchsental-Jura)2+ 1
Gesamt30

G/V = Veränderung gegenüber der vorigen Zusammensetzung

Außerdem gehört dem Stadtrat der Erste Bürgermeister an.

Brgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • seit 2014: Andreas Hgerich (SPD)
  • 2002?2014: Bianca Fischer (parteilos, nominiert von CSU und Junge Brger (JB))
  • 1991?2002: Winfred Bogdahn (SPD)
  • 1959?1991: Gnther Hauptmann (CSU)
  • 1958: Otto Betz (CSU)
  • 1951?1958: Johann Unrein (bis 1952 CSU, dann Freie Whlergruppe)
  • 1945?1951: Julian Wittmann (CSU)
  • 1945: Baptist Hofmann
  • 1938?1945: Wilhelm Krautheim (NSDAP)
  • 1930?1938: Josef Ullenberger
  • 1928?1930: Norbert Schier
  • 1912?1928: Andreas Mahr (liberal)
  • 1870?1912: Adam Wenglein (liberal)

Stdtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außerdem besteht eine Städtefreundschaft mit dem Berliner Bezirk Deutschland Reinickendorf und Deutschland Bad Bergzabern.

Patenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1978 wurde die Patenschaft für die vertriebenen Sudetendeutschen aus der Gemeinde Altendorf im Landkreis Bärn und 1986 aus der Marktgemeinde Deutsch Hause im Landkreis Sternberg übernommen.



Regionale Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lichtenfels ist ein Mittelzentrum und Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises mit Sitz des Landratsamtes. Die Stadt ist auch Sitz eines Amtsgerichts, des Finanzamts, einer Zweigstelle der Bundesagentur für Arbeit und einer Polizeiinspektion. Das Klinikum für die medizinische Versorgung des Landkreises befindet sich in Lichtenfels. An Einkaufsmöglichkeiten gibt es beispielsweise ein Kaufhaus in der Fußgängerzone sowie Filialen größerer Baumarktketten und Verbrauchermärkte auf der „grünen Wiese“. Die Fußgängerzone ist durch zwei Parkhäuser in unmittelbarer Nähe auch für Autofahrer leicht zu erreichen. 2012 wurde ein neues Einkaufszentrum im Norden der Stadt eröffnet.



ffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus
Bild: Gliwi
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Die Stadt Lichtenfels, zum Teil auch in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Lichtenfels, und die Stadtwerke Lichtenfels betreiben mehrere öffentliche Einrichtungen. Die wichtigsten sind:

  • das Jugendzentrum
  • das Stadtmuseum (mit wechselnden Ausstellungen zur Stadtgeschichte und -entwicklung)
  • die ehemalige Synagoge (kulturelle Begegnungssttte und Ort fr Veranstaltungen und Ausstellungen)
  • zwei Bder, das Freizeitbad Merania und ein Flussbad am Main
  • ein Campingplatz
  • das Stadtschloss, das fr kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte und Theaterauffhrungen genutzt wird
  • zwei Parkhuser
  • eine ffentliche Bcherei im Rathaus
  • die Stadthalle (berregionaler Veranstaltungsort fr Konzerte und Veranstaltungen)
  • eine Langlaufloipe im Winter
  • eine Dienststelle des Amtes fr Ernhrung, Landwirtschaft und Forsten Coburg


Konfessionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vertreten sind in Lichtenfels neben der römisch-katholischen und der evangelischen Kirche auch eine freikirchliche Freie Christengemeinde, die Zeugen Jehovas sowie die Neuapostolische Kirche. Ferner gibt es in Lichtenfels eine Moschee der DITIB.



Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehrskarte aus dem Jahr 1912 mit Lichtenfels
Bild: Gliwi
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Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Korbhandel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der größte Präsentkorb der Welt in Lichtenfels
Bild: Gliwi
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Lichtenfels wurde ab Mitte des 19. Jahrhunderts ein Zentrum des Korbhandels. Korbmacher aus der Umgebung im Oberen Maintal brachten ihre Produkte zu Händlern in Lichtenfels, die diese im Groß- und Einzelhandel verkauften. Führender Unternehmer war der Korbhändler Joseph Krauss. 1904 wurde eine Korbfachschule eröffnet, an der ab 1912 auch Flechtkurse für Frauen stattfanden, da Körbe sehr häufig in Heimarbeit von der ganzen Familie hergestellt wurden. Nach dem Ersten Weltkrieg legte sich Lichtenfels den Titel Deutsche Korbstadt zu. Da die Korbmacherei in Deutschland in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg praktisch ausstarb, widmen sich die verbliebenen Korbhändler heute ausschließlich dem Import von Flechterzeugnissen.

Ansssige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt mit ihren rund 20.000 Einwohnern weist eine überdurchschnittliche Beschäftigungsquote auf, die vor allem auf den Erfolg der zahlreichen kleinen und mittelständischen Unternehmen zurückzuführen ist. Traditionell sind mehrere Betriebe aus den Bereichen Polstermöbel und der damit verbundenen Zulieferindustrie wie z. B. Holzverarbeitung und Schaumstoffherstellung in Lichtenfels angesiedelt. Aber auch Unternehmen aus den Bereichen Maschinen-, Werkzeug- und Modellbau sowie der kunststoffverarbeitenden Industrie sind anzutreffen. Als sehr innovations- und exportfreudig hervorgetan hat sich der Bereich des Werkzeug-/Modellbaus (Hofmann Innovation Group GmbH) und ein in diesem Bereich agierendes Unternehmen, das Maschinen für das Selektive Laserschmelzen baut und entwickelt (Concept Laser GmbH). Auch die Speditionsbranche ist durch ein großes, international agierendes Unternehmen vertreten.

Die wichtigsten Unternehmen sind:

  • Panzer & Kraus GmbH & Co. KG (Entsorgungsfachbetrieb)
  • Unternehmensgruppe Hofmann Innovation Group GmbH (Werkzeugbau Siegfried Hofmann GmbH, Modellbau Robert Hofmann GmbH, Concept Laser GmbH)
  • Komfort und Wohnen (Himolla-Gruppe) (Polstermbel)
  • Veenendaal Schaumstoffwerke
  • M+S Piano-Express GmbH (ehemals Kraus & Pabst GmbH), (internationale Spedition)
  • InnoTech Sondermaschinen und Vorrichtungen GmbH
  • Alecos (IT-Fachhndler)
  • Schmolke (Mbelcenter)
  • Horst Mller Kunststoffe GmbH
  • Schwab & Gick Lichtenfels (SGL)
  • AW-GmbH (Kunststoff-Farbkonzentrate)
  • Lifocolor Farben GmbH & Co. KG (Kunststoff Farbkonzentrate)
  • Riener Gase GmbH (technische und medizinische Gase)
  • KnorrPrandell (weltgrter Grohandel fr Bastel- und Dekorationsbedarf) ab 2008 Umbenennung in Gtermann
  • Khne + Nagel Niederlassung Lichtenfels (Internationale Spedition)
  • Ziel GmbH (Software fr Reisebros)
  • Das "Weidenwerk", Fachgeschft fr Flechtwerkgestaltung direkt am Markt/Rathaus
Das "Weidenwerk" am Markt in Lichtenfels gegenüber dem Rathaus
Bild: Gliwi
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Weitere bedeutende Arbeitgeber für die Stadt und die Region sind das Klinikum Lichtenfels und die Sparkasse Coburg – Lichtenfels, die beide unter den hundert größten oberfränkischen Arbeitgebern zu finden sind.

Wirtschaftsverbnde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Industrie- und Handelsgremium Lichtenfels
  • Kreishandwerkerschaft Lichtenfels mit Lehrbauhof
  • Bayerischer Bauernverband, Geschftsstelle Lichtenfels

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof von Lichtenfels
Bild: Gliwi
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Stadtbus am Lichtenfelser Bahnhof
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Straenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesstraßen 173 und 289 führen durch das Stadtgebiet. Die B 173 ist autobahnähnlich ausgebaut und wurde Anfang 2008 von Bamberg bis Lichtenfels zur Bundesautobahn 73 aufgestuft. Am 5. September 2008 wurde die von Norden kommende A 73 zwischen Lichtenfels und Coburg für den Verkehr freigegeben. Zwischen den Stadtteilen Seubelsdorf und Reundorf zweigt seitdem die B 173 von der A 73 ab.

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Strecke durch Lichtenfels war die Bahnstrecke Bamberg–Hof der Ludwig-Süd-Nord-Bahn. Es folgte die im Bahnhof Lichtenfels abzweigende Werrabahn, die vor dem Zweiten Weltkrieg bis nach Eisenach führte. Heute wird die Strecke über Coburg nach Sonneberg befahren. Wenig nördlich von Lichtenfels zweigt die Frankenwaldbahn nach Saalfeld ab. Auf ihr fährt heute die ICE-Linie Hamburg–Berlin–München, deren Züge im Zweistundentakt in Lichtenfels halten. Der ICE-Halt wird voraussichtlich Ende 2017 mit Inbetriebnahme der Schnellfahrstrecke Nürnberg–Erfurt entfallen, da die Neubaustrecke westlich an Lichtenfels vorbeiführt. Weiter gibt es Regionalverkehr in Richtung Coburg, Bamberg, Saalfeld und Hof/Bayreuth.

Seit 1. Januar 2015 ist Lichtenfels Mitglied des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg.

Luftverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Flugplatz Lichtenfels ist die Stadt auch im Luftverkehr zu erreichen. Der Verkehrslandeplatz hat eine 700 m lange Grasbahn und ist für ein maximales Abfluggewicht von 3,7 Tonnen zugelassen.

Nahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadtwerke Lichtenfels betreiben in Zusammenarbeit mit einem lokalen Busunternehmen den öffentlichen Nahverkehr. Im Stadtgebiet und in den umliegenden Ortschaften gibt es insgesamt sechs Buslinien, die teilweise im Halbstundentakt bedient werden.



Bildung und Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die alte Volksschule in der Kronacher Straße
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Allgemeinbildende Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Meranier-Gymnasium
  • 4 Grundschulen
  • Private Wirtschaftsschule Lichtenfels
  • Schulzentrum an der Friedenslinde mit
    • Herzog-Otto-Schule (Mittelschule)
    • Musikschule

Berufsbildende Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Staatliche Berufsfachschule fr Flechtwerkgestaltung
  • Staatliche Berufsschule mit Fachschule fr Informatik
  • Krankenpflegeschule
  • Maintal-Berufsfachschule fr Kosmetik
  • Private Berufsfachschule fr Altenpflegehilfe

Frderschulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • St.-Katharina-Frderzentrum
    • Schule zur individuellen Lernfrderung

Erwachsenenbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Forschungs- und Innovationseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Innovations- Technologie- und Designzentrum fr das deutsche Flechthandwerk


Kultur und Sehenswrdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kino[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Lichtenfels ist mit der Neuen Filmbühne ein kleines Kinocenter vorhanden, welches als Neubau 1999 entstanden ist. Es befindet sich in dem ebenfalls 1999 neu gebauten Kaufhauskomplex in der Innenstadt nahe der Fußgängerzone und verfügt seit einem Umbau im Jahr 2014 über drei Vorführungssäle mit insgesamt 270 Sitzplätzen.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stadtmuseum
  • Fossiliensammlung in der Herzog-Otto-Mittelschule
  • Heimatmuseum Klosterlangheim

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marktplatz mit katholischer Stadtpfarrkirche und Oberem Tor
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Martin-Luther-Kirche
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  • Katholische Pfarrkirche Mari Himmelfahrt (sptmittelalterlich, Chor 1487 geweiht; barocke Ausstattung) In den Jahren 1976 bis 1979 wurde die Stadtpfarrkirche von Hubert Weber neu gestaltet. Die Kirche erhielt einen aus Lindenholz geschnitzten und vergoldeten Ambo. Ebenfalls neu gestaltet wurden der Altar- und der Marienleuchter sowie das groe doppelflgelige Hauptportal, nach Entwrfen des Knstlers modelliert und in Bronze gegossen.
  • Martin-Luther-Kirche (evangelisch-lutherisch, errichtet 1902/03 nach Plnen von Gustav Haeberle)
  • Kapelle St. Jakob (katholisch)
  • Spitalkirche: Die katholische Kirche wurde im Jahre 1972 ebenfalls von Hubert Weber neu gestaltet.
  • Stadtschloss (errichtet 1555/56 als Adelssitz, ab dem 17. Jahrhundert Getreidespeicher, 1891?1970 Flechtmaterialienlager, seit 1991 Veranstaltungs- und Tagungssttte)
  • Oberer oder Kronacher Torturm (untere Geschosse frhes 15., mittleres 16. Jahrhundert, oberstes Geschoss 1802)
  • Unteres oder Bamberger Tor
  • Roter Turm (hchster Punkt der ehemaligen Stadtbefestigung)
  • Teile der alten Stadtmauer
  • Ehemaliges Forsthaus (heute Buchhandlung)
  • Kastenhof
  • Barockes Rathaus (errichtet 1742/43 nach Plnen von Justus Heinrich Dientzenhofer)
  • Rathaus II (ehemaliges Landgericht, ab 1861 Bezirksamt, ab 1916 Vermessungsamt)
  • Bahnhof
  • Stadtmuseum (untergebracht seit 1999 in der ehemaligen Direktorenvilla der Bayerischen Bierbrauerei)
  • Kunstgalerie im alten Apothekerhaus am Marktplatz 28
  • Bismarckturm, ein 20,5m hoher Aussichtsturm am Herberg im Norden von Lichtenfels. Der Turm wurde 1903 als ?Sieges-Aussichtsturm? nach Plnen von Joh. Grbner aus Lichtenfels errichtet, am 25.April 1933 in Bismarckturm umbenannt und ist heute auch als ?Herbergturm? oder ?Hohe Warte? bekannt
  • Wasserturm (genutzt als Kletterraum von der DAV-Sektion Lichtenfels)
  • Barocke Klosteranlage des ehemaligen Zisterzienserklosters Langheim mit Konventbau im Stadtteil Klosterlangheim
  • Gutshof Nassanger im Stadtteil Trieb
  • Schloss Schney
  • Unterirdische Gnge unter der Altstadt
  • Brckenbauwerk BW 67a der BAB 73 bei Ksten
  • Ehemalige Burg Lichtenfels

Jdischer Friedhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Osten der Gemeinde befindet sich der Jüdische Friedhof mit zwei Gedenksteinen, die an 25 jüdische Opfer der Shoa sowie an 48 weitere Opfer des Nationalsozialismus erinnern.

Baudenkmler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regelmige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Korbmarkt an jedem dritten Wochenende im September
  • Schtzenfest zehn Tage ab dem zweiten Wochenende im Juli
  • Q11/Q12-Session: Bis zu viermal im Jahr veranstaltet die aktuelle Qualifikationsstufe des Meranier-Gymnasiums eine Session in der Stadthalle.
  • Fhrung durch die unterirdischen Gnge von Lichtenfels
  • Lichtenfelser Sonnentage (Ausstellung ber erneuerbare Energien im Landratsamt jhrlich Ende Juli)
  • Lichtenfelser Kirchweih (erstes Wochenende im Mai)
  • Ragnark Festival jhrlich am Wochenende nach Ostern

Lichtenfels in der Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schriftsteller Friedrich Gerstäcker (1816–1872) wählte Lichtenfels zum Schauplatz seiner im Jahr 1857 erschienenen Erzählung Herrn Mahlhubers Reiseabenteuer.



Shne und Tchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gnter Dippold: Lichtenfels. Korb- und Eisenbahnerstadt am oberen Main. Stuttgart 1997, ISBN 978-3-09-303850-1.
  • Gnter Dippold (Hrsg.): Bayerische Justiz am Obermain. Festgabe zur 100-Jahr-Feier des Amtsgerichts Lichtenfels. Lichtenfels 2003.


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Bayerisches Landesamt fr Statistik ? Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevlkerungsstandes: Bevlkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)(Hilfe dazu).
  2. ?Stadt Lichtenfels ? Jahresbericht 2014
  3. ?Stadt Lichtenfels ? Seehof
  4. ?Stadt Lichtenfels ? Gnellenroth
  5. ?Stadt Lichtenfels ? Hammer
  6. ?Thomas Gunzelmann: Die Kulturlandschaft um 1840. In: Gnther Dippold: Im oberen Maintal auf dem Jura an Rodach und Itz, Selbstverlag der Kreissparkasse Lichtenfels, Lichtenfels 1990, S. 75
  7. ?Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen mter, Gemeinden und Gerichte 1799?1980. C.H.Beck?sche Verlagsbuchhandlung, Mnchen 1983, ISBN 3-406-09669-7, S.511.
  8. ?Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis fr die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlsselnummernnderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S.694und695.
  9. ?Life-City-Center in Lichtenfels erffnet.17.Oktober 2012, abgerufen am 4.Januar 2017.
  10. ?Uwe Ritzer: Die dritte Dimension. Ausgerechnet im strukturschwachen Oberfranken errichtet der US-Konzern General Electric ein globales Kompetenzzentrum in Sachen 3-D-Druck. Mithilfe eines pfiffigen Unternehmers und eines schnellen Brgermeisters. In: Sddeutsche Zeitung vom 12. Mai 2017, S. 19.
  11. ?Kurz vor dem Halt in Lichtenfels hat man auf der Bahnfahrt von Bamberg einen markanten Doppel-Ausblick auf die gegenberliegenden Barock-Kirchen von Kloster Banz bzw. Vierzehnheiligen.
  12. ?Bismarckturm Lichtenfels auf bismarcktuerme.de
  13. ?Gedenksttten fr die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale fr politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 160
  14. ?Friedrich Gerstcker: Herrn Mahlhubers Reiseabenteuer. Eulenspiegel Verlag, Berlin 1987, ISBN 3-359-00135-4.

RathausBild: GliwiLizenz: PD Coa Germany
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Verkehrskarte aus dem Jahr 1912 mit LichtenfelsBild: GliwiLizenz: PD Coa Germany
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Der größte Präsentkorb der Welt in LichtenfelsBild: GliwiLizenz: PD Coa Germany
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Das "Weidenwerk" am Markt in Lichtenfels gegenüber dem RathausBild: GliwiLizenz: PD Coa Germany
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Bahnhof von LichtenfelsBild: GliwiLizenz: PD Coa Germany
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Stadtbus am Lichtenfelser BahnhofBild: GliwiLizenz: PD Coa Germany
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Die alte Volksschule in der Kronacher StraßeBild: GliwiLizenz: PD Coa Germany
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Marktplatz mit katholischer Stadtpfarrkirche und Oberem TorBild: GliwiLizenz: PD Coa Germany
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Martin-Luther-KircheBild: GliwiLizenz: PD Coa Germany
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mehr zu "Lichtenfels (Oberfranken)" in der Wikipedia: Lichtenfels (Oberfranken)

Tagesgeschehen

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Lichtenfels/Deutschland: Das letzte 12,5 Kilometer lange Teilstück der Bundesautobahn 73 wird bei Lichtenfels in Anwesenheit des Bundesministers Wolfgang Tiefensee und der Ministerpräsidenten Dieter Althaus und Günther Beckstein nach einem Festakt dem Verkehr übergegeben.
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Deutschland: Das Bundesverwaltungsgericht hat den Bau der A73 zwischen Lichtenfels (Bayern) und Suhl (Thüringen) vorerst gestoppt. Dem Eilantrag des BUND wurde stattgegeben, eine endgültige Entscheidung steht noch aus.

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Winfred Bogdahn stirbt in Lichtenfels. Winfred Bogdahn war ein deutscher Kommunalpolitiker (SPD) und Erster Bürgermeister der Stadt Lichtenfels.
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Gestorben: Hubert Weber (Künstler) stirbt in Lichtenfels. Hubert Weber war ein deutscher Kunstmaler und Bildhauer.
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Gestorben: Walter Grossmann stirbt in Lichtenfels. Walter Grossmann war ein deutscher Politiker (CSU).
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Gestorben: Lorenz Niegel stirbt in Lichtenfels. Lorenz Niegel war ein deutscher Ingenieur und Politiker (CSU).
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Gestorben: Hilde Krüger stirbt in Lichtenfels. Hilde Krüger war eine deutsche Schauspielerin und Spionin. Sie arbeitete für das Dritte Reich in den Vereinigten Staaten und in Mexiko.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1231

Stadtgründung:
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1231Lichtenfels (Oberfranken)

1142

Stadtgründung:
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1142Lichtenfels, erste urkundliche Erwähnung

Politik & Weltgeschehen

1958

Politik > Bürgermeister:
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Otto Betz (CSU)

1945

Politik > Bürgermeister:
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Baptist Hofmann

Rundfunk, Film & Fernsehen

1976

Film:
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Auftrag für M & S (Hans-Peter Minetti)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1995

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Werk > Performances und Konzeptkunst: 1995-1998: kleinere Performances im Kontext von Riot Grrrl-Konzerten, u.a. zusammen mit den Bands Sleater-Kinney, Chicks on Speed, und Dub Narcotic, z.B. die Performance Yo Yo a Go Go (Miranda July)

1992

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Werk > Bauwerk: Veranstaltungszentrum Stadtschloß in Lichtenfels (Oberfranken) (Hans-Busso von Busse)

1954

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Leben: 3. Platz F im W hinter Heribert Hofmann, Lichtenfels und Siegmund Bayer, Neuaubing; (Hans Böse)

1845

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Bauwerk: Bahnhöfe der Strecke Lichtenfels - Hof (Gottfried von Neureuther)

1845

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Bauwerk: Bahnhöfe der Strecke LichtenfelsHof (Gottfried von Neureuther)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2012

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Preisträger: (Stadtschloss Lichtenfels): Forum für Angewandte Kunst Nürnberg e.V. (Laudatio: Petra Krutisch); Benno Hurt, Schriftsteller (Laudatio: Heribert Prantl, vorgelesen von Dieter Borchmeyer); Horst Lohse, Komponist (Laudatio: Michael Herrschel); Stadttheater Fürth (Laudatio: Bernd Noack); Uwe Brandner, Filmregisseur (Laudatio: Michael Krüger) (Friedrich-Baur-Preis)

2012

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Preisträger: (Stadtschloss Lichtenfels): Forum für Angewandte Kunst Nürnberg e.V. (Laudatio: Petra Krutisch), Benno Hurt, Schriftsteller (Laudatio: Heribert Prantl, vorgelesen von Dieter Borchmeyer), Horst Lohse, Komponist (Laudatio: Michael Herrschel), Stadttheater Fürth (Laudatio: Bernd Noack), Uwe Brandner, Filmregisseur (Laudatio: Michael Krüger) (Friedrich-Baur-Preis)

2009

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Preisträger: (Stadtschloss Lichtenfels): Franz Hitzler, Maler (Laudatio: Erich Schneider); Paul Maar, Erzähler (Laudatio: Kurt Franz); Wilfried Krüger, Musiker (Laudatio: Hans Rudolf Zeller); Frank-Markus Barwasser, Kabarettist (Laudatio: Dieter Borchmeyer) (Friedrich-Baur-Preis)

"Lichtenfels (Oberfranken)" in den Nachrichten