Linguizid

Der Ausdruck Linguizid oder Linguozid (von lateinisch lingua (Sprache) und -cidium (-mord)), deutsch Sprachenmord oder Sprachmord, bezeichnet die geplante oder bewusst in Kauf genommene Vernichtung einer Sprache. Im Gegensatz zu Genozid und anderen Begriffen ist Linguizid keinvölkerrechtlich anerkannter Begriff. Ein Linguizid geht meist auf die Dominanz einer Kolonialsprache zurück.

Wissenschaftlich verwendet wurde der Begriff unter anderem von Albert Bock in seiner Studie über das BretonischeDer Linguizid am Bretonischen.

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Sonstige Ereignisse

1994

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Erklärung einer anderen Sprache zur ersten Amtssprache, um der Minderheitengruppe ihre kulturelle Identität zu nehmen; z.? B. im Dritten Reich gegen das Sorbische; gegen das Lettische und Estnische in Lettland und Estland von 1945 bis 1990 durch die Sowjetregierung, gegen das Weißrussische im Zarenreich und in der Sowjetunion bis 1990 und wieder seit

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