Liste der römischen Kaiser der Antike

Die Liste der römischen Kaiser der Antike enthält alle Kaiser des Römischen Reiches von Augustus, der im 1. Jahrhundert v. Chr. den Prinzipat begründete, bis Herakleios, dessen Herrschaftszeit 610–641 (ab 613 gemeinsam mit Konstantin III.) die späteste für das Ende der Antike in Betracht kommende Epochengrenze ist. Manche Forscher setzen frühere Endpunkte für die antike Kaiserzeit, etwa bei Romulus Augustulus, Justinian oder Maurikios.

Die römische Kaiserzeit lässt sich grob in Prinzipat (einschließlich der Zeit der Reichskrise) und Spätantike einteilen (der Begriff Dominat gilt heute als veraltet). Die Liste überschneidet sich seit der Alleinherrschaft Konstantins I. 324–337 für etwa drei Jahrhunderte mit der Liste der byzantinischen Kaiser. Staatsrechtlich besteht kein Unterschied zwischen dem Römischen und dem Byzantinischen Reich, denn als byzantinisch bezeichnet erst die neuzeitliche Forschung den im Mittelalter zu einer griechisch geprägten Großmacht gewandelten Rumpf des römischen Weltreichs.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Maurikios stirbt in Chalkedon. Maurikios war vom 13. August 582 bis 27. November 602Kaiser des Oströmischen Reiches und einer der wichtigsten spätantiken bzw. frühbyzantinischen Herrscher. Seine Regierungszeit war vor allem von Abwehrkämpfen an den Grenzen geprägt.

539 n. Chr.

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Geboren: Maurikios wird in Arabissos geboren. Maurikios war vom 13. August 582 bis 27. November 602 Kaiser des Oströmischen Reiches und einer der wichtigsten spätantiken bzw. frühbyzantinischen Herrscher. Seine Regierungszeit war vor allem von Abwehrkämpfen an den Grenzen geprägt.
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Geboren: Valentinian III. wird in Ravenna geboren. Valentinian III., mit vollständigem Namen Flavius Placidius Valentinianus, war von 425 bis 455Kaiser des weströmischen Reiches. Er stand während seiner Regierungszeit lange unter dem Einfluss seiner Mutter Galla Placidia.
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Gestorben: Theodosius I. stirbt in Mailand. Theodosius I. (griechisch? Θεοδόσιος A’, eigentlich Flavius Theodosius), auch bekannt als Theodosius der Große, war von 379 bis 394 Kaiser im Osten des Römischen Reiches und ab September 394 für einige Monate letzter Alleinherrscher des Gesamtreiches.
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Geboren: Theodosius I. wird in Cauca, Spanien geboren. Theodosius I. (griechisch? Θεοδόσιος A’, eigentlich Flavius Theodosius), auch bekannt als Theodosius der Große, war von 379 bis 394 Kaiser im Osten des Römischen Reiches und ab September 394 für einige Monate letzter Alleinherrscher des Gesamtreiches.

Politik & Weltgeschehen

98 n. Chr.

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Trajan wird römischer Kaiser (bis 117). Er residiert in Colonia Claudia Ara Agrippinensium, dem heutigen Köln, und beginnt in den Provinzen mit Inspektionsreisen an Rhein und Donau.
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Titus wird einen Tag nach dem Tod seines Vaters Vespasian zum römischen Kaiser proklamiert.

54 n. Chr.

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Oktober: Nero folgt Claudius nach dessen mutmaßlicher Ermordung durch Agrippina die Jüngere als römischer Kaiser nach (bis 68).

37 n. Chr.

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18. März: Das Testament des verstorbenen Tiberius wird vom römischen Senat für ungültig erklärt und Caligula zum alleinigen römischen Kaiser bestimmt.

21 n. Chr.

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Dezember: Vespasian zieht als Sieger des Bürgerkrieges in Rom ein und wird vom Senat als neuer römischer Kaiser anerkannt. (69)

Europa

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Avitus wird auf Veranlassung des westgotischen Königs Theoderich II. in Beaucaire zum weströmischen Kaiser ausgerufen und zieht im September in Rom ein. Er ernennt Ricimer zu seinem Heermeister.

Ereignisse

407 n. Chr.

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Konstantin III. wird nach der Ermordung des Gratianus zum Anführer der aufständischen römischen Legionen in Britannien und erklärt sich selbst zum römischen Kaiser.

395 n. Chr.

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Zum Weströmischen Reich gehören die Diözesen Britannien, Gallien, die sieben Provinzen (Südgallien), Spanien, Pannonien, Nord-Italien, Süd-Italien und Afrika; diese unterstehen Honorius, dem weströmischen Kaiser. Da beide Kaiser minderjährig sind, wird Stilicho zu ihrem Vormund und zum Reichsverweser bestimmt.

235 n. Chr.

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März: Der römische KaiserSeverus Alexander wird in Mainz von Soldaten erschlagen, die Maximinus Thrax zum neuen Kaiser erheben. Beginn der Zeit der Soldatenkaiser und der Reichskrise des 3. Jahrhunderts.

161 n. Chr.

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7. März: Marc Aurel und Lucius Verus folgen Antoninus Pius auf den Thron des römischen Kaisers. Beide sind in diesem Jahr auch römische Konsuln.

Antike

408 n. Chr.

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Römisches Reich: Die Westgoten fallen unter Alarich in Italien ein und erpressen Lösegeld. Als der weströmische Kaiser Honorius ihnen Wohnsitze im Noricum verweigert, belagern sie Rom und erzwingen die Erhebung des Stadtpräfekten Attalus zum weströmischen Kaiser. In der Folge belagert Alarich auch noch Ravenna, wohin sich Kaiser Honorius zurückgezogen hat. Zugleich erhalten die Goten zusätzliche Verstärkung durch Truppen unter Alarichs Schwager Athaulf, der im selben Jahr den Pass im Birnbaumer Wald bei Aquileia überquert.

128 n. Chr.

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Römisches Reich: Der römische KaiserHadrian nimmt den Titel Vater des Vaterlandes an.
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Römisches Reich: Der römische KaiserNerva adoptiert Trajan, setzt ihn als Statthalter in Obergermanien ein und macht ihn zu seinem Nachfolger.
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Römisches Reich: Vespasian zieht als Sieger des Bürgerkrieges in Rom ein und wird vom Senat als neuer römischer Kaiser anerkannt.

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