Geboren & Gestorben

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Gestorben: Bonaventura stirbt in Lyon. Bonaventura, eigentlich Giovanni (di) Fidanza, war einer der bedeutendsten Philosophen und Theologen der Scholastik, Generalminister der Franziskaner und Kardinal von Albano. Er leitete den Franziskanerorden 17 Jahre lang bis zu seinem Tod und gilt wegen seines Organisationstalents als dessen zweiter Stifter. Er vermittelte zwischen den Fratres de communitate, die in der Frage nach der gebotenen Armut der Kirche einen gemäßigten Standpunkt einnahmen, und den radikaleren Spiritualen oder Fratizellen im sogenannten Armutsstreit. Im Auftrag des Generalkapitels schrieb Bonaventura 1263 eine umfangreiche Biographie Franz von Assisis. 1273 ernannte ihn Gregor X. zum Kardinalbischof von Albano und übertrug ihm die Vorbereitung des Zweiten Konzils von Lyon, das die Unionsverhandlungen mit der griechisch-orthodoxen Kirche zum Abschluss bringen sollte. Er wurde am 14. April 1482 durch Sixtus IV. heiliggesprochen und 1588 durch Sixtus V. als Doctor seraphicus zum Kirchenlehrer erklärt. Bonaventura war einer der wirkungsgeschichtlich einflussreichsten Theologen der Scholastik. Leo XIII. bezeichnete ihn als „Fürst unter allen Mystikern“. Er stand in der augustinischen Tradition und wurde von der Mystik Hugos von St. Viktor und Pseudo-Dionysius Areopagitas beeinflusst.

1265

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Geboren: Bonagratia von Bergamo, Franziskaner, Jurist und Politiker (+ 1340) (s. Weblinks, Liste franziskanischer Generalminister)
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Gestorben: Elias von Cortona, zweiter Generalminister der Franziskaner (* um 1180) (s. Liste franziskanischer Generalminister)

1221

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Geboren: Bonaventura wird in Bagnoregio bei Viterbo geboren. Bonaventura, eigentlich Giovanni (di) Fidanza, war einer der bedeutendsten Philosophen und Theologen der Scholastik, Generalminister der Franziskaner und Kardinal von Albano. Er leitete den Franziskanerorden 17 Jahre lang bis zu seinem Tod und gilt wegen seines Organisationstalents als dessen zweiter Stifter. Er vermittelte zwischen den Fratres de communitate, die in der Frage nach der gebotenen Armut der Kirche einen gemäßigten Standpunkt einnahmen, und den radikaleren Spiritualen oder Fratizellen im sogenannten Armutsstreit. Im Auftrag des Generalkapitels schrieb Bonaventura 1263 eine umfangreiche Biographie Franz von Assisis. 1273 ernannte ihn Gregor X. zum Kardinalbischof von Albano und übertrug ihm die Vorbereitung des Zweiten Konzils von Lyon, das die Unionsverhandlungen mit der griechisch-orthodoxen Kirche zum Abschluss bringen sollte. Er wurde am 14. April 1482 durch Sixtus IV. heiliggesprochen und 1588 durch Sixtus V. als Doctor seraphicus zum Kirchenlehrer erklärt. Bonaventura war einer der wirkungsgeschichtlich einflussreichsten Theologen der Scholastik. Leo XIII. bezeichnete ihn als „Fürst unter allen Mystikern“. Er stand in der augustinischen Tradition und wurde von der Mystik Hugos von St. Viktor und Pseudo-Dionysius Areopagitas beeinflusst.

Religion

1289

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Der wegen seiner rigorosen Vertretung der Ideen der Spiritualen „lebenslänglich in Ketten“ eingekerkerte Chronist Angelus Clarenus (Ordensname Pietro da Fossombrone -s. Weblinks) wird vom Generalminister Raimund Gaufredi (oder Godefroy -s. Liste) befreit und mit seinen mitgefangenen Brüdern auf eine Missionsreise nach Armenien geschickt.

Liste franziskanischer Generalminister > Generalvikare und Generalminister der Kapuziner (OFMcap)

1529

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Mateo de Bascio , 1. Generalvikar

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