Liutizen

Die Liutizen (auch: Lutizen, Lutitzen, Luitizen) waren ein loser Bund einiger nordwestslawischer Stämme, die im Mittelalter den Südosten des heutigen Mecklenburg-Vorpommern und den Norden des heutigen Brandenburg bevölkerten. Im Gegensatz zu ihren Nachbarn entwickelten sie keinen zentralistischen Feudalstaat und widersetzten sich einer Christianisierung. Verschiedentlich fand der Begriff der Liutizen auch als Oberbegriff für alle Slawen nordöstlich der unteren und mittleren Elbe Verwendung.

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Europa

934 n. Chr.

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König Heinrich I. zieht nach Norden und erobert in der Schlacht von Haithabu gegen den Dänenkönig Knuba die Wikingersiedlung Haithabu an der Schlei. Im Herbst zieht er gegen die Liutizen und unterwirft die Uckermark.

928 n. Chr.

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König Heinrich I. führt einen Feldzug gegen die Slawen östlich der Elbe. Er schlägt die Wilzen bei Lenzen, zieht gegen die Liutizen und nimmt zum Winter die Belagerung der Brandenburg auf.

"Liutizen" in den Nachrichten