Livius Andronicus

Der Dichter Lucius Livius Andronicus († frühestens 207 v. Chr.) galt in der Antike als Begründer der römischen Literatur. Er stammte aus der griechischen Stadt Tarent, war somit kein lateinischer Muttersprachler. Das bedeutendste Werk des Livius Andronicus ist die Odusia, eine Übersetzung der griechischen Odyssee.

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Europa

272 v. Chr.

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Westliches Mittelmeer: Nach der Kapitulation der Bruttier und der Übergabe Tarents an Rom durch den Kommandanten Milo kommt es zum Friedensschluss im Tarentinischen Krieg: Tarent und die übrigen Städte Süditaliens schließen sich, ebenso wie die Samniten, Bruttier und Lukaner, von Pyrrhus verlassen, den überlegenen Römern als Bundesgenossen an. Die Mauern Tarents werden geschleift. Aus der Stadt werden reiche Schätze nach Rom verbracht, auch griechische Gelehrte, unter ihnen Livius Andronicus, ziehen von Tarent nach Rom.

Kunst & Kultur

240 v. Chr.

Kultur:
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In Rom werden von Staats wegen erstmals je eine griechische Tragödie und Komödie in lateinischer Übersetzung aufgeführt: schlagartiger Anbruch der römischen Literatur (vorklassische Periode) und des römischen Theaterwesens; Livius Andronicus verfasst noch im selben Jahr mit seinem Achilles das erste Drama in lateinischer Sprache.

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