Livland

Livland, veraltet Liefland, auch Eifland, lat. Livonia, pol. Liwonia, liv. Līvõmō, lett. Livonija, russ. Ливония (Liwonija), est. Liivimaa, ist die Bezeichnung für eine historische Landschaft im Baltikum. Der Name leitet sich vom finno-ugrischen Volksstamm der Liven ab.

Livische Flagge
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Die Livländische Konföderation, 1260
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Livland im weiteren Sinne umfasst vollständig die Gebiete der heutigen Staaten Estland und Lettland im damaligen Meistertum Livland des Deutschordensstaates; Livland im engeren Sinne bezeichnet nur die Landschaft nördlich von Riga bis zum Peipussee, was territorial der lettischen Region Vidzeme mit der Südhälfte Estlands entspricht. Heutzutage wird oft auch nur Vidzeme mit Livland gleichgesetzt, was einer nochmaligen Bedeutungsverengung entspricht.



Inhaltsverzeichnis



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Meistertum Livland des Deutschen Ordens (1237–1561)
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Karte Livlands von Joannes Portantius, 1573
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Polen-Litauen (1618) mit heutigen GrenzenKönigreich PolenPreußen, Polnisches LehenGroßherzogtum LitauenHerzogtum Kurland, gemeinsames LehenHerzogtum LivlandSchwedisches und Dänisches Livland
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Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Ansiedlungen auf dem Gebiet der heutigen baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland gehen vermutlich auf die Zeit des ersten vorchristlichen Jahrhunderts zurück. Neben den baltischen Stämmen der Kuren, Semgallen, Selonen, Lettgallen und weiterer fanden sich an deren Stammesgebiete grenzend auch die finno-ugrischen Liven. Ihr Siedlungsgebiet umfasste um 1200 u. Z. die Dünamündung um das heutige Riga und erstreckte sich entlang der Ostseeküste in nördlicher und westlicher Richtung. Das besiedelte Gebiet reichte bis in den Süden des heutigen Estlands. Die Zahl der Angehörigen livischer Stämme wird für diese Zeit auf 20.000 geschätzt.

Mittelalter und Frhe Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutsche Herrschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Spätmittelalter wurde mit Livland (damals auch Eifland) das gesamte Territorium des Schwertbrüderordens bezeichnet, also das heutige Lettland und Estland (zunächst ohne den dänischen Teil im Norden Estlands). Das Gebiet wurde im 13. Jahrhundert vom Schwertbrüderorden unter Führung des aus Bremen stammenden Bischofs von Riga Albert I. von Buxhöveden unterworfen (und insofern als territoriales Gebilde erst geschaffen); der Schwertbrüderorden ging 1237 als Livländischer Orden im Deutschen Orden auf. Anders als in Preußen konnte sich der Deutsche Orden in Livland – auch nach der Schlacht bei Tannenberg (1410) – als der führende Landesherr Livlands durchsetzen. Diese Leistung verdankte der Orden den Landmeistern Johann Freytag von Loringhoven (1483–1494) und Wolter von Plettenberg (1494–1535). Unter Plettenberg, der als Deutschmeister selbst katholisch blieb, setzte sich in Livland ab 1524 die Reformation durch, ohne dass es zu Gewalt zwischen Katholiken und Protestanten kam. Nach dem Untergang Altlivlands 1561 zeigte sich, dass der Protestantismus zum entscheidenden Bindeglied zwischen Deutschen, Esten und Letten Altlivlands geworden war. Protestantische Pastoren trugen Außerordentliches dazu bei, dass es zu einer zunehmenden Annäherung zwischen ihren Völkern kam, auch kulturell. In den verschiedenen staatlichen Konstruktionen – und selbst in der Zeit der lettischen und estnischen Emanzipation – konnte dieser Zusammenhalt bisher niemals nachhaltig zerstört werden.

Polnische, dnische und schwedische Herrschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Augsburger Reichstag von 1530 wurde Livland – ohne praktische Konsequenzen – zum Bestandteil des Heiligen Römischen Reiches erklärt. 1558 begann mit dem Einmarsch russischer Truppen der Livländische Krieg; einige Landesteile blieben bis 1582 besetzt. Um sich gegen die russische Bedrohung abzusichern, unterstellten sich Kurland und Livland, vertreten durch ihre Ritterschaften, 1561 polnischer Oberhoheit: Aus Kurland wurde – unter polnischer Lehnshoheit – das weltliche Herzogtum Kurland und Semgallen unter dem letzten Landmeister des Deutschen Ordens in Livland, Gotthard Kettler, während das eigentliche Livland direkt zu Litauen kam und im späteren Staat Polen-Litauen eine Art Kondominium der beiden Staatsteile bildete. Estland und die Insel Ösel (Saaremaa) unterstellten sich aus demselben Grunde und ebenfalls vertreten durch ihre Ritterschaften dänischer bzw. schwedischer Oberhoheit. Durch diese Aufteilung auf unterschiedliche Herrschaftsgebiete verengte sich die Bedeutung des Namens Livland auf die Gebiete nördlich der Düna und südwestlich des Peipussees.

1629 kam der größte Teil Livlands durch Eroberungen Gustav II. Adolfs als Provinz Schwedisch-Livland zu Schweden; nur die Gegend um Dünaburg (Daugavpils) blieb – ebenso wie Kurland – polnisch und wurde „Polnisch-Livland“ genannt.

Russische Ostseeprovinz 1721?1919[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karte des Baltikum aus dem Jahr 1705
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Im Jahre 1721 fiel die Gegend durch Eroberungen Peters des Großen an Russland und bildete mit dem damaligen Estland (dem heutigen Nordteil der Republik Estland) und Kurland (seit 1795) eines der drei Ostseegouvernements, die vom deutsch-baltischen Adel jeweils autonom verwaltet wurden. Das von 1721 bis 1919 bestehende kaiserlich russische Gouvernement Livland mit der Hauptstadt Riga (die vorher unter wechselnden Oberherrschaften eine gewisse Autonomie genossen hatte) und der Universitätsstadt Dorpat (Tartu) umfasste in etwa das heutige Südestland (mit Dorpat) und das nordöstliche Lettland bis zur Düna. Der lettische Teil dieses waldreichen Gebiets ist (unter dem einheimischen Namen Vidzeme) eine der vier historischen Landschaften dieses Landes. Sie nimmt die Gegend um Valmiera (Wolmar), Sigulda (Segewold) und Cēsis (Wenden) sowie um den Fluss Gauja (Livländische Aa) ein.

Die russischen Ostseegouvernements; in der Mitte das Gouvernement Livland (1721–1919)
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Der bei Polen verbliebene Teil Livlands kam erst 1772 im Zuge der Ersten Polnischen Teilung zum Russischen Reich und wurde Teil des Gouvernements Witebsk. Dieses Gebiet kam 1919 an Lettland, wo es mit dem Landschaftsnamen Lettgallen (lett. Latgale) bezeichnet wurde.

Großgrundbesitz und Stadtbürgertum Livlands (und damit auch die Geistlichkeit und das Erziehungswesen) waren weitgehend deutschsprachig dominiert.

Nach dem Ersten Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da Livland keine ethnisch einheitliche Bevölkerung hatte, sondern vielmehr von Esten und Letten bewohnt wurde, wurde es 1918 in Estland und Lettland aufgeteilt. Die zu Estland gekommene Region hat dort keinen eigenen Namen, während die zu Lettland gekommene Region Vidzeme (übersetzbar mit Mittelland) genannt wird – daraus ergibt sich die weitere Bedeutungsverengung in neuerer Zeit, in der sehr oft Livland und Vidzeme gleichgesetzt werden.



Mittelalterliche Stdte in Livland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um 1561 existierten folgende Städte (Jahr des Stadtrechts):

Freie Stadt Riga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Riga, lettisch: R?ga, (1201) ? erste und grte Stadt Livlands, Freie Hansestadt und Sitz des Erzbischofs und Landmeisters.

Ordensgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erzbistum von Riga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frstbistum von Dorpat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • DorpatTartu (1230), eine der drei grten Stdte Livlands.

Frstbistum von Oesel-Wiek[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frstbistum von Kurland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Moderne Stdte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im heute lettischen Teil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im heute estnischen Teil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tartu (Dorpat)
  • Prnu (Pernau)
  • Plva, (Plwe) zwischen Vru und Tartu gelegen


Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

in der Reihenfolge des Erscheinens

  • Friedrich Konrad Gadebusch: Abhandlung von Livlndischen Geschichtsschreibern. Hartknoch, Riga 1773, 282 Seiten, books.google.de
  • Johann Bernhard von Fischer: Versuch einer Naturgeschichte von Livland, Friedrich Nicolovius, 2. Auflage, Knigsberg 1791 (Anhang enthlt u.a. unaufgeklapptes Faltbild der Stadt Narva), books.google.de
  • Max Toeppen: Die Deutschen in Livland oder Geschichte der Einfhrung des Christentums und der Begrndung der Deutschen Herrschaft in Livland. In: Neue Preuische Provinzial-Bltter. Band 5, Knigsberg 1848, S. 161?184, S. 360?373 und S. 408?428.
  • Johann Karl Bhr: Die Grber der Liven. Rudolf Kuntze, Dresden 1850, books.google.de
  • Kurd von Schlzer: Livland und die Anfnge deutschen Lebens im baltischen Norden. Wilhelm Hertz, Berlin 1850, books.google.de
  • Wolfgang Bender: Bernhard II. zur Lippe und die Mission in Livland. In: Jutta Prieur (Hg.): Lippe und Livland. Mittelalterliche Herrschaftsbildung im Zeichen der Rose. Verlag fr Regionalgeschichte, Gtersloh 2008, ISBN 978-3-89534-752-8, S. 147?168.
  • Sonja Birli:Livland, Liven. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 2. Auflage. Band 18, Walter de Gruyter, Berlin/ New York 2001, ISBN 3-11-016950-9, S.533?535.


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Charles Knight: Penny Cyclopaedia of the Society for the Diffusion of Useful Knowledge. London 1839, Google books
  2. ?Ralph Tuchtenhagen: Geschichte der baltischen Lnder. Beck, Mnchen 2005.

Livische FlaggeBild: User:vulpes vulpesLizenz: Public domain
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Die Livländische Konföderation, 1260Bild: User:vulpes vulpesLizenz: Public domain
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Das Meistertum Livland des Deutschen Ordens (1237–1561)Bild: User:vulpes vulpesLizenz: Public domain
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Karte Livlands von Joannes Portantius, 1573Bild: User:vulpes vulpesLizenz: Public domain
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Polen-Litauen (1618) mit heutigen GrenzenKönigreich PolenPreußen, Polnisches LehenGroßherzogtum LitauenHerzogtum Kurland, gemeinsames LehenHerzogtum LivlandSchwedisches und Dänisches LivlandBild: User:vulpes vulpesLizenz: Public domain
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Karte des Baltikum aus dem Jahr 1705Bild: User:vulpes vulpesLizenz: Public domain
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Die russischen Ostseegouvernements; in der Mitte das Gouvernement Livland (1721–1919)Bild: User:vulpes vulpesLizenz: Public domain
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Livland, veraltet Liefland, auch Eifland, lat.Livonia, pol.Liwonia, liv.Līvõmō, lett.Livonija, russ.Ливония (Liwonija), est.Liivimaa, ist die Bezeichnung für eine historische Landschaft im Baltikum. Der Name leitet sich vom finno-ugrischen Volksstamm der Liven ab.

Livland im weiteren Sinne umfasst vollständig die Gebiete der heutigen Staaten Estland und Lettland im damaligen Meistertum Livland des Deutschordensstaates; Livland im engeren Sinne bezeichnet nur die Landschaft nördlich von Riga bis zum Peipussee, was territorial der lettischen Region Vidzeme mit der Südhälfte Estlands entspricht. Heutzutage wird oft auch nur Vidzeme mit Livland gleichgesetzt, was einer nochmaligen Bedeutungsverengung entspricht.

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Geboren & Gestorben

1960

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Gestorben: Paul Olberg stirbt. Paul Olberg war ein livländischer Menschewik aus Riga. In den 1920er Jahren war er in Berlin tätig, wohin er nach der Oktoberrevolution 1917 aus Russland geflohen war, unter anderem als Korrespondent des schwedischen Social-Demokraten. Nach 1933 hielt er sich als politischer Flüchtling in Stockholm auf.
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Gestorben: Hans von Rosen (Baron) stirbt in Schwerin. Freiherr Johann „Hans“ Otto von Rosen war ein livländischer Landespolitiker und Oberkirchenvorsteher. Er war letzter Majoratsherr auf Groß-Roop in Livland. Rosen wurde zum Mitglied der 3. Reichsduma (1907–1912) im Russischen Kaiserreich gewählt.
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Gestorben: Wilhelm Wegener (General) stirbt in Wolmar, Livland. Wilhelm Wegener war ein deutscher Offizier, zuletzt General der Infanterie im Zweiten Weltkrieg.
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Gestorben: Piers Bohl stirbt in Riga. Piers Bohl war ein livländischer Mathematiker, der sich mit fastperiodischen Funktionen, Himmelsmechanik und Differentialgleichungen beschäftigte.
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Gestorben > 20. Jahrhundert: Karl Schlau, livländischer Pfarrer und Märtyrer (26. März)

Religion

1202

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Albrecht von Buxthoeven gründet als Bischof von Riga „Brüder des Ritterdienstes Christi“ (Schwertbrüderorden) und überträgt ihm 1207 ein Drittel Livlands. Der Orden geht 1237 in dem Deutschen Orden auf.

1199

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Albrecht von Buxthoeven wird von seinem Stiefonkel Hartwig II. von Utlede, dem Erzbischof von Bremen, zum Bischof von Livland erhoben.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

Deutscher Orden:
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Litauerkriege des Deutschen Ordens: In der Schlacht an der Durbe erleidet der Deutsche Orden unter dem Landmeister von LivlandBurkhard von Hornhausen und Ordensmarschall Heinrich Botel eine vollständige Niederlage gegen litauische Truppen. Das ist das Signal für den Beginn des zweiten und letzten Aufstandes der Prußen, der sich bis 1274 hinziehen wird.

Mittelalterliche Städte in Livland > Fürstbistum von Kurland

1557

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Pilten Piltene

Ostseeraum

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Gustav Adolf von Schweden, der nach der Einigung mit Moskau im Frieden von Stolbowo erneut gegen Polen den Kampf um Livland aufgenommen hatte, erzwingt nach mehrwöchiger Belagerung die Kapitulation Rigas und sichert in den folgenden Auseinandersetzungen Schweden den Besitz Livlands nördlich der Düna.

Wissenschaft & Technik

1632

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Der schwedische König Gustav II. Adolf gründet in Tartu die Academia Gustaviana als Teil der schwedischen Kolonialpolitik nach der Eroberung Livlands1629.

1629

Ereignisse > Wissenschaft und Technik:
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Der schwedische König Gustav II. Adolf gründet in Tartu die Academia Gustaviana als Teil der schwedischen Kolonialpolitik nach der Eroberung Livlands (1632)

Europa

1718

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Weitere Ereignisse in Europa: Mai: Beginn der ersten russisch-schwedischen Friedenskonferenz auf den Aland-Inseln. Der Versuch, durch zweiseitige Gespräche einen Interessenausgleich zu erreichen, scheitert 1719 an der russischen Forderung nach ganz Livland.
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Der Vertrag von Altmark zwischen Polen-Litauen und Schweden beendet die seit 1600 dauernden Polnisch-Schwedischen Kriege. Polen erkennt Schweden im Besitz von Livland und Teilen Preußens an.
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Ost- & Nordeuropa: Im Rahmen der Union von Wilna schließen der polnische König und litauische Großfürst Sigismund II. August und der letzte Landmeister des Meistertums Livland, Gotthard Kettler, das Privilegium Sigismundi Augusti, ein vertraglich ausgehandeltes und gewährtes Vorrecht, das das Verhältnis der livländischen Stände zur polnischen Krone festlegt und das Ende des Deutschen Ordens und der Livländischen Konföderation besiegelt. Die Herzogtümer Livland und Kurland stellen sich unter den Schutz der Krone von Polen. Für das Herzogtum Kurland und Semgallen werden zusätzlich die Pacta Subiectionis unterzeichnet, die neben den Privilegien das Verhältnis des Adels zum Herzog, zum polnischen König und zum Reichstag regelt.
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Osteuropa: In Livland siegt der Deutsche Orden unter dem Großmeister Wolter von Plettenberg in der Schlacht am Smolinasee über das russische Heer Zar Iwan III.

Politik & Weltgeschehen

1719

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Großer Nordischer Krieg: Oktober: Die russische Delegation bricht die russisch-schwedischen Verhandlungen ab, da Schweden sich weigert Livland und Riga an Russland abzutreten.

1710

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Großer Nordischer Krieg: Oktober: Die russische Eroberung des schwedischen Livlands wird durch die Kapitulation Revals vollendet.
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Großer Nordischer Krieg: Eine Invasion der sächsischen Armee in Livland ohne Kriegserklärung und die darauf folgende erste Belagerung von Riga ist erste feindliche Handlung im ausbrechenden Großen Nordischen Krieg.
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Livländischer Krieg: Der Waffenstillstand von Jam Zapolski beendet den Livländischen Krieg. Der russische Zar Iwan der Schreckliche überlässt Livland der polnisch-litauischen Krone unter Stephan Báthory.

1503

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Russisch-Litauischer Krieg: Die polnischen, litauischen und livländischen Gesandten, die sich am 27. Februar in Smolensk getroffen haben, finden sich am 5. März zu Friedensgesprächen in Moskau ein. Iwan III. besteht auf getrennten Verhandlungen und schließt am 28. März einen sechsjährigen Waffenstillstand mit der Polnisch-Litauischen Union. Das Großfürstentum Moskau gewinnt weite Gebiete im Nordosten und Osten. Das Verhandlungsergebnis mit Livland wird nach dem Herkommen in drei Einzelverträge gefaßt und in Nowgorod im Juli unterzeichnet.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1993

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Veröffentlichungen: zusammen mit Helmut Piirimäe als Hersg.: Die schwedischen Ostseeprovinzen Estland und Livland im 16. bis 18. Jahrhundert. Almquist och Wicksell Internat., Stockholm , ISBN 91-22-01533-7. (Alexander Loit)

1936

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Biografie > Hitlerjugend: durch Estland, Livland und Kurland (Eberhard Cold)

1805

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Werk: Les menuisier de Livonie. (Alexandre-Vincent Pineux Duval)

1526

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Werk: Das XII Capitel des propheten Danielis außgeleget / vnd das evangelion des andern sondages? / gefallendt im Aduent? / vnnd von den zeychenn des iüngsten gerichtes? / auch vom sacrament? / beicht vnd absolution? / eyn schone vnterweisung an die in Lieflandt vnd eym yden christen nutzlich zu wissen (Melchior Hofmann)

1526

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Werk: Das XII Capitel des propheten Danielis außgeleget / vnd das evangelion des andern sondages / gefallendt im Aduent / vnnd von den zeychenn des iüngsten gerichtes / auch vom sacrament / beicht vnd absolution / eyn schone vnterweisung an die in Lieflandt vnd eym yden christen nutzlich zu wissen (Melchior Hofmann)

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