Locked-in-Syndrom

Das Locked-in-Syndrom (engl.; dt. Eingeschlossensein- bzw. Gefangensein-Syndrom) bezeichnet einen Zustand, in dem ein Mensch zwar bei Bewusstsein, jedoch körperlich fast vollständig gelähmt und unfähig ist, sich sprachlich oder durch Bewegungen verständlich zu machen.

Kommunikationsmöglichkeiten nach außen ergeben sich meist nur durch die erhaltene vertikale Augenbeweglichkeit, und wenn auch diese verloren gegangen ist, durch eine Messung der Pupillenerweiterung. Die Verwendung eines Brain-Computer-Interfaces ist eine weitere Möglichkeit, dem Betroffenen die Kommunikation mit der Außenwelt zu ermöglichen. Der Hörsinn ist völlig intakt. Fragen, die mit „ja“ oder „nein“ beantwortet werden können, kann mancher Erkrankte durch Augenbewegungen oder Augenzwinkern beantworten.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Tony Nicklinson stirbt. Tony Nicklinson war ein an dem Locked-in-Syndrom erkrankter Brite. Die Erkrankung des Bauingenieurs war Folge eines 2005 erlittenen Schlaganfalls. Der High Court in London entschied 2012, dass Nicklinson kein Anrecht auf ärztliche Sterbehilfe habe. Das Urteil und die damit einhergehende Debatte erregten internationale Aufmerksamkeit. Nicklinson verstarb sechs Tage nach dem Urteil in seinem Zuhause in der Grafschaft Wiltshire an den Folgen einer Lungenentzündung und seiner Nahrungsverweigerung.

1953

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Geboren: Tony Nicklinson wird oder 1954 geboren. Tony Nicklinson war ein an dem Locked-in-Syndrom erkrankter Brite. Die Erkrankung des Bauingenieurs war Folge eines 2005 erlittenen Schlaganfalls. Der High Court in London entschied 2012, dass Nicklinson kein Anrecht auf ärztliche Sterbehilfe habe. Das Urteil und die damit einhergehende Debatte erregten internationale Aufmerksamkeit. Nicklinson verstarb sechs Tage nach dem Urteil in seinem Zuhause in der Grafschaft Wiltshire an den Folgen einer Lungenentzündung und seiner Nahrungsverweigerung.

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