Logik

Mit Logik (von altgriechischλογικὴ τέχνηlogiké téchnē ‚denkende Kunst‘, ‚Vorgehensweise‘) oder auch Folgerichtigkeit wird im Allgemeinen das vernünftige Schlussfolgern und im Besonderen dessen Lehre – die Schlussfolgerungslehre oder auch Denklehre – bezeichnet. Die Logik bezeichnet das Vorkommen von und den Umgang mit der Gesamtheit allen rationalen Seins.

In der Logik wird die Struktur von Argumenten im Hinblick auf ihre Gültigkeit untersucht, unabhängig vom Inhalt der Aussagen. Bereits in diesem Sinne spricht man auch von „formaler“ Logik. Traditionell ist die Logik ein Teil der Philosophie. Ursprünglich hat sich die traditionelle Logik in Nachbarschaft zur Rhetorik entwickelt. Seit dem 20. Jahrhundert versteht man unter Logik überwiegend symbolische Logik, die auch als grundlegende Strukturwissenschaft, z. B. innerhalb der Mathematik und der theoretischen Informatik, behandelt wird.

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Wissenschaft & Technik

1879

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Der Jenaer Mathematiker und Philosoph Gottlob Frege veröffentlicht seine Begriffsschrift, das bahnbrechende Werk der modernen Logik.

W

1752

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Walcherstraße, 1897 benannt nach dem Jesuiten, Mathematiker und Physiker Joseph Walcher (1719–1803), Professor der hebräischen Sprache in Graz (1750–1751), Professor der Ethik in Wien , Professor der Logik und Metaphysik (1753) und der experimentellen Physik (1754) in Linz, Professor der Mathematik am Theresianum in Wien und an der Universität Wien (1755–1773). Nach Auflösung des Jesuitenordens war er 1773–1783 Navigationsdirektor an der Donau, wo er sich besondere Verdienste um die Sprengung des Donaufelsens bei Grein erwarb. (Für eine spätere Sprengung in diesem Bereich siehe die Haussteinstraße.) Walcher war dann 1784–1797 Assessor der obersten Gebäudedirektion, 1797–1802 Professor der Mechanik und Hydraulik am Theresianum und 1802 Direktor der mathematischen und physikalischen Wissenschaften an der Universität Wien. Die ursprünglich nur zwei Häuserblöcke lange Straße (Radingerstraße bis Mexikoplatz, Ecke Engerthstraße) wurde 2003 auf dem früheren Nordbahnhofareal um vier Häuserblöcke nach Südwesten bis zur Einmündung der Lassallestraße in den Praterstern verlängert. (Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1986

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Klassische Werke: Gottlob Frege: Begriffsschrift, eine der arithmetischen nachgebildete Formelsprache des reinen Denkens. Halle/Saale 1879. Auszugsweise abgedruckt z. B. in: Karel Berka, Lothar Kreiser, Siegfried Gottwald, Werner Stelzner: Logik-Texte. Kommentierte Auswahl zur Geschichte der modernen Logik. 4. Auflage. Akademie-Verlag, Berlin

1970

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Klassische Werke: Jan ?ukasiewicz, L. Borkowski (Hrsg.): Selected Works. PWN, Warschau

1960

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Werk > Deutschsprachige Publikation: Das Problem der Logik (Karel Engliš)

1923

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Publikation: Beiträge zur Logik. 3. Aufl. Reisland, Leipzig (Alois Riehl)

1894

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Klassische Werke: Giuseppe Peano: Notations de logique mathématique. Turin

Rundfunk, Film & Fernsehen

2008

Film:
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Sex and the City – Der Film, Spielfilm, USA (Vogue (Zeitschrift))

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1996

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Herausgebertätigkeit: mit Wolfgang Wieland: Handbuch Philosophie. 10 Bände: Politische Philosophie (Klaus Hartmann) 1981. ISBN 978-3-495474556 / Sprachphilosophie (Josef Simon) 1981. ISBN 978-3-495-47467-9 / Philosophie der Sozialwissenschaften (Karl Acham) 1983. ISBN 978-3-495-47476-1 / Religionsphilosophie (Richard Schaeffler) 1983. ISBN 978-3-495-47831-8 / Philosophie der Logik (Thomas M. Seebohm) 1984 ISBN 978-3-495-47474-7 / Analytische Philosophie (Hans-Ulrich Hoche und Werner Strube) 1985. ISBN 978-3-495-47491-4 / Philosophie der Geisteswissenschaften (Theodor Bodammer) 1987, ISBN 978-3-495-47477-8 / Phänomenologische Philosophie (Elisabeth Ströker und Paul Janssen) 1989. ISBN 978-3-495-47499-0 / Philosophische Hermeneutik (Hans Ineichen) 1991. ISBN 978-3-495-47492-1 / Rechtsphilosophie (Matthias Kaufmann). ISBN 978-3-495-47478-5). Alber, Freiburg / München 1981 bis

1996

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Veröffentlichungen > Herausgeberschaft: mit Elisabeth Ströker: Handbuch Philosophie. 10 Bände: Politische Philosophie (Klaus Hartmann) 1981. ISBN 978-3-495474556 / Sprachphilosophie (Josef Simon) 1981. ISBN 978-3-495-47467-9 / Philosophie der Sozialwissenschaften (Karl Acham) 1983. ISBN 978-3-495-47476-1 / Religionsphilosophie (Richard Schaeffler) 1983. ISBN 978-3-495-47831-8 / Philosophie der Logik (Thomas M. Seebohm) 1984 ISBN 978-3-495-47474-7 / Analytische Philosophie (Hans-Ulrich Hoche und Werner Strube) 1985. ISBN 978-3-495-47491-4 / Philosophie der Geisteswissenschaften (Theodor Bodammer) 1987, ISBN 978-3-495-47477-8 / Phänomenologische Philosophie (Elisabeth Ströker und Paul Janssen) 1989. ISBN 978-3-495-47499-0 / Philosophische Hermeneutik (Hans Ineichen) 1991. ISBN 978-3-495-47492-1 / Rechtsphilosophie (Matthias Kaufmann). ISBN 978-3-495-47478-5). Alber, Freiburg / München 1981 bis (Wolfgang Wieland (Philosoph))

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