Londinium

Londinium, das heutige London, war die größte Stadt und Hauptstadt der römischen Provinz Britannien. Durch seine günstige Lage an der Themse, die wiederum einen guten Anschluss ans Meer und ins Hinterland bot, war Londinium auch ein bedeutendes Handelszentrum.

Die Geschichte von Londinium lässt sich aus wenigen verstreuten Erwähnungen bei antiken Autoren, anhand der allgemeinen Geschichte Britanniens und durch Ausgrabungen in der Stadt in groben Zügen rekonstruieren. Am Ende des dritten Jahrhunderts war sie sogar Residenz des Gegenkaisers Carausius und damit Hauptstadt eines Sonderreiches in Britannien. Als bedeutende römische Stadt hatte sie alle öffentlichen Gebäude einer solchen, wobei nur ein Teil von ihnen durch Ausgrabungen identifiziert werden konnte. Das große Forum im Zentrum der Stadt, der größte Bau seiner Art nördlich der Alpen, bezeugt die starke wirtschaftliche Position von Londinium. Dies wird auch durch die Reste zahlreicher Warenlager an den Ufern der Themse bestätigt.

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Antike

296 n. Chr.

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Römisches Reich: September. Caesar Constantius I. und Asclepiodotus überqueren den Ärmelkanal, um das abtrünnige Britannien unter Allectus zurückzuerobern. Nahe Calleva Atrebatum, im heutigen Hampshire, treffen Asclepiodotus und Allectus aufeinander. Letzterer wird in der Schlacht getötet. Asclepiodotus belagert daraufhin Londinium, woraufhin der Widerstand der abtrünnigen Legionen zusammenbricht. Die Provinzen im römischen Britannien werden neu eingeteilt: Aus Britannia inferior und Britannia superior werden Flavia Caesariensis, Britannia prima, Britannia secunda und Maxima Caesariensis.

Politik & Weltgeschehen

368 n. Chr.

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Pikten und Skoten überfallen das römischeLondinium und plündern die Stadt. Sie werden von Valentinian I. und seinem Feldherren Flavius Theodosius zurückgedrängt.

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