London Symphony Orchestra

Das London Symphony Orchestra in der Barbican Hall, London
Lizenz: Public domain

Das London Symphony Orchestra (LSO) ist eines der führenden Orchester des Vereinigten Königreichs mit Sitz in London.



Geschichte




Das LSO wurde 1904 als erstes unabhängiges und selbstverwaltetes Orchester Englands gegründet. Etwa die Hälfte der Musiker war vorher im Queen's Hall Orchestra. Der Anlass für die Gründung eines eigenen Orchesters bestand in der Rebellion gegen das dort ausgesprochene Verbot des „Stellvertreter“-Systems. (Bei diesem damals üblichen System konnten Musiker zu Proben und sogar Konzerten Stellvertreter senden, wenn sie an dem Tag andere, lukrativere Möglichkeiten zu einem Auftritt hatten. Im LSO wurde dieses dann ab 1929 zur Absicherung der Aufführungsqualität ebenfalls verboten.) Der erste Chefdirigent war Hans Richter, der das Gründungskonzert am 9. Juni 1904 leitete. Von Beginn an arbeitete das Orchester eng mit englischen Komponisten wie Edward Elgar und Ralph Vaughan Williams zusammen.1906 fand ein Konzert in Paris statt, das erste Gastspiel eines britischen Orchesters im Ausland. Das erste Gastspiel außerhalb Europas erfolgte 1912 in den USA und Kanada unter dem Dirigenten Arthur Nikisch. Dabei hat das LSO binnen 22 Tagen an 23 verschiedenen Spielstätten insgesamt 29 Konzerte gegeben. Weitere Reisen führten das LSO nach Südafrika (1956), Israel (1960) und Japan (1963). Die erste Welttournee führte das LSO 1964 nach Israel, die Türkei, den Iran, Indien, Hong Kong, Korea, Japan und die USA. Das gefeierte Debüt bei den Salzburger Festspielen fand 1973 statt. Seither tourt das Orchester regelmäßig durch die ganze Welt, besondere Verbindungen bestehen durch die LSO American Foundation in die Vereinigten Staaten, jährliche Konzerte finden im New Yorker Lincoln Center statt. Des Weiteren tritt das Orchester seit 2006 regelmäßig im Salle Pleyel in Paris auf mit etwa vier Vorstellungen pro Jahr....

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Claudio Abbado stirbt in Bologna. Claudio Abbado war ein italienischer Dirigent. Er war ständiger Gastdirigent der Wiener Philharmoniker (ab 1971) sowie Chefdirigent der Mailänder Scala (ab 1971), des Londoner Sinfonieorchesters (1979–1986), der Wiener Staatsoper (1986–1991) und der Berliner Philharmoniker (1989–2002).
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Geboren: Ian Bousfield wird in York England geboren. Ian Leslie Bousfield war Soloposaunist der Wiener Philharmoniker und vormalig Soloposaunist des London Symphony Orchestra und des Hallé-Orchester.
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Gestorben: Anthony Collins (Filmkomponist) stirbt in Los Angeles, Kalifornien. Anthony Vincent Collins war ein britischer Filmkomponist, der dreimal für den Oscar für die beste Filmmusik nominiert war. Weiterhin betätigte sich Collins als Musiker, Dirigent und Komponist klassischer Musik und war langjähriger Mitarbeiter des London Symphony Orchestra.

1952

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Geboren: Eric Crees wird in London, England geboren. Eric Crees ist erster Posaunist des Royal Opera House in Covent Garden. Er war zuvor 27 Jahre lang erster Posaunist des London Symphony Orchestra (LSO). Er ist ein bekannter Lehrer, Arrangeur und Komponist für Blechbläsermusik.
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Geboren: Harvey Mason wird in Atlantic City, New Jersey geboren. Harvey William Mason ist einer der am meisten beschäftigten amerikanischen Jazz- und Studiomusiker (Schlagzeug, Piano). Als Schlagzeuger arbeitete er in den unterschiedlichsten Feldern, vom Fusion und Mainstream Jazz bis hin zu The Notorious B.I.G., Carlos Santana, Barbra Streisand, James Brown, Henry Mancini, Sergio Mendes und dem London Symphony Orchestra.

Musik

Nummer 1 Hit > Schweiz > Alben:
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London Symphony Orchestra - New Classic Rock
Nummer 1 Hit > Niederlanden > Alben:
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The London Symphony Orchestra & Chamber Choir with Guest Soloist - Tommy (Rock Opera)

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