Longyearbyen

Longyearbyen​[⁠ˈlɔŋjiːrbyːən⁠]​ ist der größte Ort und das Verwaltungszentrum der von Norwegen verwalteten Inselgruppe Spitzbergen (norwegisch: Svalbard) im arktischen Eismeer und einer der nördlichsten Orte der Erde. Es liegt auf der gleichnamigen Hauptinsel Spitzbergen.

Longyearbyen wurde 1906 von dem US-amerikanischen Unternehmer John Munroe Longyear als Bergarbeiterstadt gegründet. 1943 wurde der Ort von der deutschen Wehrmacht zerstört und nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Erich Etienne stirbt in Longyearbyen. Erich W. Etienne war ein deutscher Geophysiker, Polarforscher und Pilot.
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Gestorben: John Munroe Longyear stirbt in Brookline, Massachusetts. John Munroe Longyear war ein amerikanischer Holzbauunternehmer und die zentrale Figur hinter der Arctic Coal Company, die die Kohlevorkommen auf Spitzbergen zwischen 1905 und 1916 untersuchte und abbaute. Dieses Unternehmen gründete für die Bergarbeiter eine Siedlung auf Spitzbergen, die bis zu 500 Leute aufnehmen konnte. Die Siedlung wurde unter dem Namen Longyear City (heute Longyearbyen) bekannt und ist die größte Ortschaft auf Spitzbergen.
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Geboren: John Munroe Longyear wird in Lansing, Michigan geboren. John Munroe Longyear war ein amerikanischer Holzbauunternehmer und die zentrale Figur hinter der Arctic Coal Company, die die Kohlevorkommen auf Spitzbergen zwischen 1905 und 1916 untersuchte und abbaute. Dieses Unternehmen gründete für die Bergarbeiter eine Siedlung auf Spitzbergen, die bis zu 500 Leute aufnehmen konnte. Die Siedlung wurde unter dem Namen Longyear City (heute Longyearbyen) bekannt und ist die größte Ortschaft auf Spitzbergen.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1916

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Gründung: Die Store Norske Spitzbergen Kulkompani (SNSK), vereinfacht auch Store Norske, ist ein norwegisches Kohlebergbauunternehmen mit Sitz auf der Insel Spitzbergen. Es wurde 1916 gegründet und übernahm die Besitzungen des Norwegischen Spitsbergensyndikats, das zuvor die Arctic Coal Company des Amerikaners John Munroe Longyear aufgekauft hatte. Zu den Besitztümern der Unternehmung gehörte auch praktisch die ganze Siedlung Longyearbyen. Diese wurden jedoch seit der Einführung politischer Selbstbestimmungsrechte und dem Übergang von einer reinen Bergbausiedlung zu einem Dorf mit Tourismus- und Bildungsangeboten zu großen Teilen verkauft.

Zeittafel

2008

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– Ein Erdbeben der Stärke 6,2 erschüttert Longyearbyen am 21.? Februar. Das Epizentrum liegt etwa 100? km südlich.

2007

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– Neues Flughafenterminal eingeweiht

2006

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– Eröffnung des Svalbard-Forschungszentrums

2003

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– Glasfaserkabel zum Festland errichtet

2002

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Longyearbyen Gemeindeverwaltung wird eingerichtet

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1999

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Werk: Trash People („Schrottarmee“): Die Trash People starteten ihren Zug um die Welt 1996 in Xanten und machten Station in Paris und Moskau , Peking und an der Chinesischen Mauer (2001). Danach wurden sie in Kairo und Gizeh (2002), Zermatt (2003), Kilkenny Castle (2003), Gorleben (2004) und 2005 in Brüssel ausgestellt. Bis zum 1. Mai 2006 waren die eintausend 1,80 m großen, aus Müll gepressten Figuren auf dem Roncalliplatz vor dem Kölner Dom zu sehen, dann sollen sie in die Nähe der Brooklyn Bridge in Brooklyn/New York. Die Trash People machten noch einen Stop auf der Piazza del Popolo in Rom. Ab dem 4. Juni 2007 bevölkerten sie die Plaça Reial in Barcelona, gleich neben den Ramblas. Sie waren in Syracus. Der Wert einer einzelnen Figur liegt laut dem Energieversorger RheinEnergie AG bei etwa 2 Euro Brennwert. Im März 2011 besuchten die "Trash People" die Arktis und wurden im Flusstal Adventdalen in der Nähe der Ansiedlung Longyearbyen auf Spitzbergen aufgestellt. Bevor die Schrottarmee ins Museum geht, werden die Figuren ab Juli 2011 in der Wallfahrtsstadt Telgte im Münsterland letztmals zu sehen sein. Die "Einkehr in Telgte". Eine Aktion von HA Schult konnte noch bis zum 31. Juli 2011 besucht werden.

1981

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Werk > Tonträger: Detektiv Kolumbus & Sohn: Echtes Geld für falsche Pfiffe, Kinderhörspiel (Harald Dzubilla)

"Longyearbyen" in den Nachrichten