Luchino Visconti

Luchino Visconti (* 2. November 1906 als Conte Don Luchino Visconti di Modrone in Mailand; † 17. März 1976 in Rom) war ein italienischer Theater-, Opern- und Filmregisseur sowie Drehbuchautor. Er gilt als einer der bedeutendsten Regisseure des europäischen Kinos.

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Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1900

Gründung:
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Das Grand Hotel des Bains war ein Hotel am Lido di Venezia. Es wurde im Jahr 1900 erbaut, um wohlhabende Touristen anzuziehen. Bekannt wurde es unter anderem durch Thomas Manns Aufenthalt im Jahr 1911, der ihn zur Novelle Der Tod in Venedig inspierte. Luchino Viscontisgleichnamiger Film wurde 1971 dort gedreht. Das Hotel wurde ebenfalls für Shepheard’s Hotel in Kairo für den Film Der englische Patient verwendet. Sergei Pawlowitsch Djagilew starb in dem Hotel im Jahr 1929.

Geboren & Gestorben

Geboren:
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Luchino Visconti wird als Conte Don Luchino Visconti di Modrone in Mailand geboren. Luchino Visconti war ein italienischer Theater-, Opern- und Filmregisseur sowie Drehbuchautor. Er gilt als einer der bedeutendsten Regisseure des europäischen Kinos.

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Luchino Visconti war im Sternzeichen Skorpion geboren.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1973

Ehrung:
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In der Kategorie Bester Regisseur (für Ludwig II.)

1972

Ehrung:
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In der Kategorie Regie des besten Films (für Tod in Venedig)

1971

Ehrung:
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In der Kategorie Bester Regisseur (für Tod in Venedig)

1970

Ehrung:
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In der Kategorie Regie des besten Films (für Die Verdammten)

1961

Ehrung:
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In der Kategorie Regie des besten Films (für Rocco und seine Brüder)

Rundfunk, Film & Fernsehen

1981

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Film: Wenn der Postmann zweimal klingelt (Originaltitel: The Postman Always Rings Twice) ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Bob Rafelson aus dem Jahr 1981. Das Drehbuch von David Mamet beruht auf dem gleichnamigen Roman von James M. Cain. Erstmals verfilmt wurde das Buch im Jahre 1943 von Luchino Visconti mit dem neorealistischen Klassiker Besessenheit. Deutscher Verleihtitel damals war Die Rechnung ohne den Wirt.

Stab:
Regie: Bob Rafelson
Drehbuch: David Mamet
Produktion: Andrew Braunsberg Charles Mulvehill
Bob Rafelson
Musik: Michael Small
Kamera: Sven Nykvist
Schnitt: Graeme Clifford

Besetzung: Jack Nicholson, Jessica Lange, John Colicos, Michael Lerner, John P. Ryan, Anjelica Huston, William Traylor, Thomas Hill

1976

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Film: Die Unschuld (L’Innocente)

1976

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Film: Die Unschuld ist ein italienischer Kinofilm aus dem Jahr 1976. Regisseur Luchino Visconti griff für seinen letzten Spielfilm auf den Roman Das Opfer (auch Der Unschuldige, im Original L’innocente) von Gabriele D’Annunzio zurück. Ihm gelingt ein fein gezeichnetes Porträt der Belle Epoque in opulent-dekorativen Bildern.

Stab:
Regie: Luchino Visconti
Drehbuch: Suso Cecchi D’Amico
Luchino Visconti
Produktion: Giovanni Bertolucci für Rusconi Film
Musik: Franco Mannino
Kamera: Pasqualino De Santis
Schnitt: Ruggero Mastroianni

Besetzung: Giancarlo Giannini, Laura Antonelli, Jennifer O’Neill, Marc Porel, Rina Morelli, Massimo Girotti, Didier Haudepin, Marie Dubois, Roberta Paladini, Claude Mann

1975

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Film: Nastro d’Argento: Gewalt und Leidenschaft von Luchino Visconti und Das Gespenst der Freiheit von Luis Buñuel

1974

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Filmografie: Gewalt und Leidenschaft (Gruppo di famiglia in un interno) ist ein Film von Luchino Visconti, der am 10. Dezember 1974 in Italien, am 2. November 1979 in Deutschland und am 23. Juni 1977 (als Conversation Piece) in den USA herauskam. Thematisch knüpft er sowohl an Motive aus Tod in Venedig (angedeutete homosexuelle Neigungen eines älteren Mannes zu einem jüngeren) als auch an die satirischen Darstellungen des römischen Jet Sets in Fellinis Filmen an. Es ist Viscontis vorletzter Film, von ihm teilweise im Rollstuhl gedreht. Nach eigenen Worten wollte er mit dem Film auch allegorisch die Wehrlosigkeit des Bürgertums gegen Dekadenzeinflüsse oder dem Faschismus zeigen.

Stab:
Regie: Luchino Visconti
Drehbuch: Suso Cecchi D’Amico Enrico Medioli
Luchino Visconti
Produktion: Giovanni Bertolucci für Rusconi Film
Musik: Franco Mannino
Kamera: Pasqualino De Santis
Schnitt: Ruggero Mastroianni

Besetzung: Burt Lancaster, Helmut Berger, Silvana Mangano, Claudia Marsani, Stefano Patrizi, Elvira Cortese, Romolo Valli, Philippe Hersant, Dominique Sanda, Claudia Cardinale

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