Lucius Cornelius Sulla Felix

Lucius Cornelius Sulla Felix (* um 138 v. Chr.; † 78 v. Chr.; kurz Sulla, manchmal auch Sylla oder Silla geschrieben) war ein römischer Politiker, Feldherr und Diktator in der Spätphase der Republik.

Korruption sowie Konflikte um die Landverteilung und das Bürgerrecht hatten die römische Republik in einen Zustand innerer Gewalt geführt. In dieser Krise stieg Sulla als bedeutender Kommandeur auf. Als Quästor des Feldherrn Gaius Marius beendete er den Jugurthinischen Krieg und wurde nach seinen Erfolgen im Bundesgenossenkrieg zum Konsul des Jahres 88 v. Chr. gewählt. In den folgenden Jahren drängte er Mithridates VI. von Pontus zurück. Als führender Vertreter der konservativen Adelspartei (Optimaten) marschierte er in den Jahren 88 und 83 v. Chr. auf Rom, um seine popularen Gegenspieler zu beseitigen.

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Politik & Weltgeschehen

84 v. Chr.

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August: Der römische Feldherr Sulla schließt mit König Mithridates VI. von Pontos den Frieden von Dardanos, Ende des 1. Mithridatischen Krieges.

86 v. Chr.

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1. März: Sulla erobert im Zuge des 1. Mithridatischen Krieges Athen und lässt es plündern. (s. auch Belagerung von Athen)

87 v. Chr.

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Bürgerkrieg in Rom: Nach Sullas Abreise nach Kleinasien übernimmt Gaius Marius zusammen mit Lucius Cornelius Cinna die Macht in Rom.

88 v. Chr.

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Sullas Truppen erobern Rom. Er amtiert als dictator rei publicae constituendae.

Ereignisse

79 v. Chr.

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Der römische Diktator Sulla zieht sich aus der Politik zurück und lebt als Privatmann auf sein Landgut am Golf von Neapel.

92 v. Chr.

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Der römische Feldherr Sulla schlägt Tigranes II. von Armenien in Kappadokien zurück.

Geboren & Gestorben

78 v. Chr.

Gestorben:
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Lucius Cornelius Sulla Felix stirbt. Lucius Cornelius Sulla Felix war ein römischer Politiker, Feldherr und Diktator in der Spätphase der Republik.

Antike

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Römisches Reich: Lucius Sulla beendet seinen Rachefeldzug und schließt die Toteslisten. 4700 römische Bürger, darunter mindestens 40 Senatoren, sind den Proskriptionen zum Opfer gefallen (die Gesamtzahl aller in Sullas Auftrag oder mit seiner Duldung Ermordeten liegt vermutlich um etliches höher). Sulla kann die Republik nun nach seinen -konservativen -Vorstellungen ordnen: Der Senat wird wieder zum Machtzentrum des Staates.
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Römisches Reich: Lucius Sulla besiegt in der Schlacht am Collinischen Tor die Gefolgsleute des Marius und die Samniten. Danach wird ihm in Rom die Diktatur übertragen.

83 v. Chr.

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Römisches Reich: Frühjahr - Lucius Sulla bricht mit seiner Feldherr (40.000 Soldaten) und 1.600 Kriegsschiffen nach Italien auf. Nach seiner Landung in der apulischen Stadt Brundisium (heute: Brindisi) lässt er seine Angriffsverbände formieren. In Rom organisiert das Heer der Konsuln sich gegen Sulla, der junge Gnaeus Pompeius, wird einer von Sullas wichtigsten Gefolgsleuten.

91 v. Chr.

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Römisches Reich: Lucius Sulla unterwirft als Truppenkommandeur Kampanien und schlägt die Samniten. Seine Soldaten verleihen ihm für seine Erfolge die wohl ehrenvollste militärische Auszeichnung: die "corona graminea", einen aus Gras gewundenen Lorbeerkranz.

96 v. Chr.

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Römisches Reich: Der römische Feldherr Sulla drängt den pontischen König Mithridates VI. an den Euphrat zurück und nimmt Kontakt mit dem parthischen König Mithridates II. auf.

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