Lyndon B. Johnson Space Center

Karte: Texas
Lyndon B. Johnson Space Center?

Koordinaten:29° 33′ 23″ N, 95° 5′ 15″ W

Das Lyndon B. Johnson Space Center (JSC) koordiniert seit 1961 das bemannte Raumfahrtprogramm der USA. Es befindet sich in Houston (Texas) und ist eine Einrichtung der NASA.



Geschichte




Als US-Präsident John F. Kennedy im Mai 1961 das nationale Ziel ausgab, innerhalb eines Jahrzehnts einen Menschen zum Mond zu schicken und wieder sicher zurück zur Erde zu bringen, suchte die NASA nach einem Standort für ein neues Zentrum. Es sollte das Apollo-Programm der Raumfahrtbehörde bündeln und koordinieren.Im August 1961 beauftragte NASA-Chef James E. Webb eine vierköpfige Gruppe unter der Leitung von John F. Parsons mit der Auswahl des passenden Geländes für die Space Task Group. 23 Standorte wurden bestimmt und jeder während einer zweiwöchigen Inspektionsreise besucht. Danach waren noch neun Gebiete im Rennen.Das Parsons-Team favorisierte die MacDill Air Force Base in Tampa (Florida). Houston und ein Materialdepot in Benicia (Kalifornien) belegten die nächsten Plätze. Als die US-Luftwaffe ihre MacDill-Basis doch nicht, wie zunächst beabsichtigt, schließen wollte, fiel die Wahl für das neue NASA-Zentrum auf Houston und wurde von Direktor Webb am 19. September 1961 bekanntgegeben. Nur drei Tage später reisten die ersten Vertreter der US-Raumfahrtbehörde nach Texas.Als Gründungsdatum des Manned Spacecraft Center (MSC), wie das JSC ursprünglich genannt wurde, gilt der 24. Oktober 1961. An dem Tag bezog eine kleine NASA-Delegation einige Räume – zwei leerstehende Kleidungsläden – im Gulfgate Shopping Center im Osten der Stadt. Houston war über die Entscheidung der NASA, ihr neues Zentrum in der texanischen Metropole anzusiedeln, so begeistert, dass örtliche Firmen in kürzester Zeit und unentgeltlich die Räume in Büros umwandelten. Einige Stewardessen von Continental Airlines wurden sogar als Empfangsdamen ausgeliehen.Das MSC wurde auf einem ungenutzten Gelände errichtet, das die Rice University der NASA schenkte. Bis dahin hatten Rinderherden auf den 400 Hektar gegrast. Das Land befindet sich im Südosten von Houston, im Bezirk Clear Lake, dem ehemaligen Vorort Clear Lake City, der 1977 eingemeindet wurde. Außerdem erwarb die NASA ein 240-Hektar-Gelände, um eine direkte Anbindung an die Autobahn zu haben. Zusammen mit einem brachliegenden Ölbohr-Grundstück verfügte die Raumfahrtbehörde über 655 Hektar Land....

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Robert Gilruth stirbt in Charlottesville, Virginia, USA. Robert Rowe Gilruth war ein amerikanischer Luft- und Raumfahrtpionier. Er war zwischen 1961 und 1972 der erste Direktor des Johnson Space Centers der NASA.
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Geboren: Daniel Michio Tani wird in Ridley Park, Bundesstaat Pennsylvania, USA geboren. Daniel Michio Tani ist ein ehemaliger US-amerikanischer Astronaut. Tani erhielt 1984 einen Bachelor und vier Jahre später einen Master in Maschinenbau vom Massachusetts Institute of Technology. Nachdem er seinen Bachelor erhalten hatte, arbeitete er für zwei Jahre als Konstrukteur bei Hughes Aircraft in der Space and Communications Group in Kalifornien. Danach war Tani für die Beraterfirma Bolt Beranek and Newman in Cambridge (Massachusetts) und anschließend für Orbital Sciences (OSC) in Dulles (Virginia) tätig. Bei OSC war er verantwortlich für die Oberstufe TOS, die 1993 den ACTS-Satelliten (Advanced Communications Technology Satellite) in seine Umlaufbahn transportierte. Dabei arbeitete Tani während der Space-Shuttle-Mission STS-51 eng mit dem Johnson Space Center (JSC) der NASA zusammen. Anschließend wirkte Tani noch an der Entwicklung der Pegasus-Rakete bei OSC mit.
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Geboren: Michael Lloyd Coats wird in Sacramento, Bundesstaat Kalifornien, USA geboren. Michael Lloyd Coats ist ein ehemaliger US-amerikanischer Astronaut und war zwischen Dezember 2005 und Dezember 2012 Direktor des Lyndon B. Johnson Space Centers der NASA.
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Geboren: Robert Gilruth wird in Nashwauk, Minnesota, USA geboren. Robert Rowe Gilruth war ein amerikanischer Luft- und Raumfahrtpionier. Er war zwischen 1961 und 1972 der erste Direktor des Johnson Space Centers der NASA.

Kunst & Kultur

Kultur & Gesellschaft:
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Jean Michel Jarre spielt anlässlich des 150. Geburtstags des US-Bundesstaats Texas und der Stadt Houston sowie dem 25. Jubiläum des Lyndon B. Johnson Space Centers der NASA ein Konzert vor mindestens 1.300.000 Zuhörern in Houston und erhält einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1996

Ehrung:
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Certificate of Commendation des Lyndon B. Johnson Space Center (LeRoy E. Cain)

"Lyndon B. Johnson Space Center" in den Nachrichten