Lysimachos

Lysimachos (griechisch: Λυσίμαχος) (* 361/360 v. Chr., Pella; † Februar 281 v. Chr., Kurupedion), Sohn des Agathokles, war ein Feldherr Alexanders des Großen und einer seiner Diadochen. Seit 306/5 v. Chr. war er König von Thrakien und seit 285/4 v. Chr. König von Makedonien.

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Diadochenreiche

285 v. Chr.

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Ptolemaios I. Soter, König von Ägypten, dankt zugunsten seines Sohnes und Mitkönigs Ptolemaios II. Philadelphos ab. Dieser heiratet Arsinoë I., eine Tochter des thrakischen Königs Lysimachos. Ptolemaios' II. älterer Bruder, Ptolemaios Keraunos, flieht aus Ägypten zu Lysimachos.

Politik & Weltgeschehen

284 v. Chr.

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Lysimachos lässt seinen Sohn Agathokles töten, da dieser ihn habe vergiften wollen.

305 v. Chr.

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Alexanderreich / Diadochenkriege: Nach Antigonos I. nehmen auch die übrigen Diadochen Seleukos I. in Mesopotamien, Ptolemaios I. in Ägypten, Lysimachos in Thrakien und Kassander in Makedonien den Königstitel an; endgültiges Ende der Reichseinheit des Alexanderreiches.

309 v. Chr.

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Reich Alexanders des Großen: Lysimachos, Herrscher in Thrakien, gründet auf der Halbinsel Chersonesos die Stadt Lysimacheia.

315 v. Chr.

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Reich Alexanders des Großen/Diadochenkriege: Antigonos I. gewinnt nach dem Sieg über Eumenes die Kontrolle über weite Teile des asiatischen Alexanderreiches, sodass Seleukos I., Statthalter der Provinz Babylonien, nach Ägypten fliehen muss. Da Antigonos I., bislang Mitverbündeter der anderen Diadochen, offen nach der Alleinherrschaft strebt, schließen sich Ptolemaios I., Seleukos I., Lysimachos und Kassandros gegen ihn zusammen. Der Dritte Diadochenkrieg beginnt und dauert bis 311 v. Chr.

Europa

279 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Ptolemaios Keraunos, König von Makedonien, heiratet Arsinoë II., die Witwe des Lysimachos, lässt aber deren Kinder töten, woraufhin Arsinoë ins Exil nach Samothrake geht.

281 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Februar - Schlacht von Kurupedion in Kleinasien: Seleukos I. besiegt den thrakisch-makedonischen König Lysimachos, der in der Schlacht fällt. Seleukos zieht daraufhin über den Hellespont, um neben Kleinasien auch Thrakien seinem Reich einzuverleiben. Dabei wird er allerdings von Ptolemaios Keraunos aufgehalten, der in Makedonien die Nachfolge des Lysimachos angetreten, dessen Witwe Arsinoë II. geheiratet hat, und der nun (im August oder September) Seleukos töten lässt. Im Seleukidenreich übernimmt daraufhin Seleukos' Sohn Antiochos I. Soter die Herrschaft. In Makedonien und Thrakien gewinnt Ptolemaios Keraunos die Herrschaft. Diese Ereignisse werden für gewöhnlich als das Ende der Diadochenzeit angesehen.

282 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Philetairos, Statthalter des Lysimachos in Pergamon, übergibt die Stadt an Seleukos I., der Lysimachos den Krieg erklärt, um dessen kleinasiatische Besitzungen zu erobern.

283 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Demetrios I. Poliorketes, vormals König von Makedonien, stirbt in seleukidischer Gefangenschaft. Demetrios' Sohn Antigonos II. Gonatas setzt die Tradition der Antigoniden fort, muss aber seinen Vater, da Makedonien von Lysimachos besetzt ist, im thessalischen Demetrias beisetzen.

286 v. Chr.

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Mittelmeerraum: Ende des Fünften Diadochenkrieges (seit 288 v. Chr.) Der aus seinem Königreich Makedonien vertriebene Demetrios I. Poliorketes gewinnt zunächst die Griechenstädte Ioniens, darunter Sardes; beim Versuch, sich nach Mesopotamien durchzuschlagen gerät er jedoch in der Gegend des Taurus in die Gefangenschaft des Seleukos I. In Makedonien herrschen nun Pyrrhus und Lysimachos, während sich Demetrios' Sohn Antigonos II. Gonatas in Griechenland behauptet. Dieser bietet sich als Geisel im Austausch für den Vater an, was Seleukos ablehnt.

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