Mätresse

Mätresse (aus frz. Lehrerin, Hausherrin), als historischer Begriff in Europa maîtresse en titre, Titularmätresse, maîtresse régnante, regierende Mätresse oder offizielle Mätresse, war der mächtigste weibliche Günstling am absolutistischen Hof.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Gladys Marie Deacon stirbt im St. Andrew's Hospital, Northampton. Gladys Marie Deacon war die Mätresse mehrerer bekannter Persönlichkeiten zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
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Gestorben: La Belle Otéro stirbt in Nizza. La Belle Otéro, eigentl. Augustine Caroline Otero Iglesias, war eine spanische Tänzerin, Sängerin und Mätresse unzähliger gekrönter Häupter, reicher Industriemagnate und berühmter Künstler.
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Gestorben: Margherita Sarfatti stirbt in Cavallasca. Margherita Sarfatti war eine italienische Schriftstellerin, GeliebteMussolinis und Begründerin der Künstlergruppe Novecento.

Europa

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Die Madame du Barry wird dem französischen Hof vorgestellt. Als Mätresse ist sie bald König Ludwig XV. zu Diensten.
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Jacques Cœur, der Finanzier des französischen Königs Karl VII., wird am Hofe festgenommen, sein Vermögen mit Beschlag belegt. Der Kaufmann wird beschuldigt, die königliche MätresseAgnès Sorel mit Gift getötet zu haben, was sich später als Intrige erweist.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1773

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Werk: begann Hautt im Auftrag Herzog Christians IV. mit der Planung der neuen Zweibrücker Vorstadt einschließlich einer Orangerie, einem Schlösschen für die Gräfin Forbach (Mätresse des Herzogs) und der Verlegung des Schwarzbachs. Die Finanzierung des Projektes erfolgte durch eine Lotterie. Der größte Teil des Barockensembles von seltener Geschlossenheit kann auch heute noch mit nur geringen Veränderungen besichtigt werden. Die Gebäude werden heute vor allem von der Justiz, der Stadtverwaltung und als Museen genutzt. Sven Hedin nannte den Zweibrücker Herzogsplatz 1952 „einen der schönsten Plätze Europas“. (Christian Ludwig Hautt)
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Literatur: Zum einzigen Mal macht die Marquise de Pompadour eine Ausnahme und nimmt mit Alzire ihres Favoriten Voltaire eine Tragödie in den Spielplan am Hof von Versailles auf. Keine einzige Tragödie Racines oder Corneilles war im Gegensatz dazu gespielt worden. Für die Wiederholung des Stücks konnte die MätresseLudwig XV. sogar durchsetzen, dass der Autor des jeweiligen Stückes anwesend sein durfte. Diese später Ehrung erfuhr Voltaire nur ein einziges mal. Andere Theaterautoren erreichten diese Ehrung nicht, da die Theatertruppe aus finanziellen Gründen wenig später eingestellt wurde.

Rundfunk, Film & Fernsehen

1998

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Film: Gefährliche Schönheit -Die Kurtisane von Venedig (Alternativtitel: Dangerous Beauty -Die Kurtisane von Venedig; Originaltitel: Dangerous Beauty) ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 1998. Regie führte Marshall Herskovitz, das Drehbuch schrieb Jeannine Dominy. Vorlage war das Buch The Honest Courtesan von Margaret Rosenthal über Veronica Franco (1546 -1591), eine venezianische Dichterin und Kurtisane.

Stab:
Regie: Marshall Herskovitz
Drehbuch: Jeannine Dominy
Produktion: Sarah Caplan, Marshall Herskovitz, Arnon Milchan, Edward Zwick
Musik: George Fenton
Kamera: Bojan Bazelli
Schnitt: Arthur Coburn, Steven Rosenblum

Besetzung: Catherine McCormack, Rufus Sewell, Oliver Platt, Fred Ward, Naomi Watts, Moira Kelly, Jacqueline Bisset, Jeroen Krabbé, Joanna Cassidy, Melina Kanakaredes, Daniel Lapaine, Justine Miceli

1929

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Film: Die wunderbare Lüge der Nina Petrowna ist ein deutsches Filmdrama aus dem Jahr 1929. Es erzählt das triste Leben der Mätresse eines reichen Obersten im zaristischen Russland, die ausbrechen will und scheitert.

Stab:
Regie: Hanns Schwarz
Drehbuch: Hans Szekely
Produktion: Erich Pommer
Musik: Willy Schmidt-Gentner
Kamera: Carl Hoffmann

Besetzung: Brigitte Helm, Franz Lederer, Warwick Ward, Lya Jan, Michael von Newlinski, Franz Schafheitlin, Ekkehard Arendt, Harry Hardt

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