Mõisaküla (Stadt)

Misakla (Stadt)

Wappen
Wappen

Mõisaküla ist eine Kleinstadt im estnischen Kreis Viljandi. Sie liegt im Südwesten Estlands, direkt an der Grenze zu Lettland und ist mit einer Bevölkerungszahlzahl von 790 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2016) der kleinste Ort Estlands, der Stadtrecht genießt.



Geschichte




Die Geschichte Mõisakülas begann 1895 mit dem Bau der Schmalspurbahn Pernau-Walk. Der Gutsherr von Abia, Freiherr Karl von Stackelberg, gab ein Stück sumpfiges Land ab, um dort ein Lokomotivdepot zu errichten. In der Folge ist der Ort eng mit der Eisenbahn verbunden.1896 wurde die Strecke Pernau-Valga eröffnet, 1897 diejenige von Mõisaküla nach Fellin (heute: Viljandi) und weiter nach Reval (heute: Tallinn). 1899 verpachtete der Gutsherr einige Grundstücke als Bauland, und Mõisaküla erhielt seine erste Straße. Im Jahr 1900 wurde eine Reparaturwerkstatt für Lokomotiven eingeweiht, 1909 eine Leinenweberei. Der Ort hatte damals bereits über 100 Häuser und etwa 1000 Einwohner.1938 erhielt der Ort das Stadtrecht. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wuchs der Ort beständig auf fast 3000 Einwohner. 1944 wurde Mõisaküla zu 75 % zerstört.Als in den 1970er Jahren das Schienennetz an die sowjetische Breitspur angepasst wurde, wurde entschieden, die Strecke von Viljandi nach Mõisaküla stillzulegen. Später wurde die Verbindung nach Pärnu eingestellt. Mit der Aufgabe der Bahnverbindung begann der Niedergang der Stadt. Durch die Randlage und die mangelnde Verkehrsanbindung gehört Mõisaküla zu den strukturschwächsten Städten des Landes.

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Architektonisches Werk

1933

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Holzkirche von Mõisaküla (Alar Kotli)

Geboren & Gestorben

Geboren:
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Uno Lõhmus wird in Mõisaküla geboren. Uno Lõhmus ist ein estnischer Jurist.
Geboren:
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Arnold Luhaäär wird in Mõisaküla, Livland geboren. Arnold Luhaäär war ein estnischer Gewichtheber, Kugelstoßer, Ringer und Leichtathlet. Er war 1928 und 1936 olympischer Medaillengewinner.

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