Münzprägung

Die Münzprägung ist ein mechanischer Vorgang, um Münzen oder Medaillen zu prägen. Hierbei wird ein Münzrohling mit Prägestempeln in die gewünschte Form gebracht. Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts war die Münzprägung reine Handarbeit (Hammerprägung). Heute produzieren Prägemaschinen 20.000 Münzen pro Minute. Bedeutende Schritte auf dem Weg zur modernen Produktion sind das Klippwerk, die Walzenprägung, das Taschenwerk, das Balancier, die Kniehebelpresse sowie die Ringprägung. Die Entwicklung der Prägetechniken ist neben zunehmend höherer Prägegeschwindigkeiten auch von einem Bemühen um eine zunehmende Standardisierung des Münzbildes und der Größe der Exemplare einer Münzsorte gekennzeichnet.

Die auf Münzen aufgeprägten Motive und Schriften bezeichnet man als Gepräge (im weiteren Sinne auch ein Audruck für Münze, Medaille oder Marke).

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1912

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Nickel: Ein hellsilbrig glänzendes, besonders hartes Metall. Nickel gilt als ein wichtiges Legierungsmetall der modernen Münzprägung; wurde jedoch auch früher als reine Nickelmünze verprägt, z.? B. 25-Pfennig-Stück von (Münze)

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