MDR Sinfonieorchester

Das MDR-Sinfonieorchester (ehemals Leipziger Sinfonie-Orchester (LSO) und Rundfunk-Sinfonieorchester Leipzig, RSO Leipzig) ist eines der ältesten Rundfunkorchester weltweit und gleichzeitig das älteste Deutschlands. Ohne eine Beteiligung des Rundfunks wurde es neun Monate früher als das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin am 6. Januar 1923 in Leipzig gegründet.

Abgesehen von der Sendepause im Zweiten Weltkrieg, ist es seit 1924 größter Klangkörper und ständiger Repräsentant des Mitteldeutschen Rundfunks bzw. des Senders Leipzig des Rundfunks der DDR. Derzeit sind 120 Berufsmusiker beschäftigt; damit handelt es sich um ein A-Orchester. Jährlich gibt das Orchester mehr als 100 Konzerte im In- und Ausland. Es veranstaltet Konzertreihen im Leipziger Gewandhaus und anderen Spielstätten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Der seit 1992 bestehende MDR Musiksommer wurde zu einer festen Größe. Für seine Tonträger wurde das Sinfonieorchester mehrmals mit anerkannten Musikpreisen wie dem Grand Prix du Disque, ECHO Klassik und dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Fabio Luisi wird in Genua geboren. Fabio Luisi ist ein italienischer Dirigent. Er war Künstlerischer Direktor der Grazer Symphoniker (1990–1996) sowie Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich (1994–2000), des MDR Sinfonieorchesters (1996–2007), des Orchestre de la Suisse Romande (1997–2002) und der Sächsischen Staatskapelle Dresden (2007–2010), wo er gleichzeitig als Generalmusikdirektor (GMD) der Semperoper wirkte. Seit 2005 steht er den Wiener Symphonikern vor. In der Saison 2012/13 wechselte er als Generalmusikdirektor an das Opernhaus Zürich und vertritt als Principal Conductor den GMD James Levine an der Metropolitan Opera in New York. Er gilt als einer der führenden Interpreten italienischer Opern und des spätromantischen Repertoires und wurde für seine Aufnahmen mehrfach mit internationalen Schallplattenpreisen wie dem ECHO Klassik und dem Grammy Award ausgezeichnet.
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Geboren: Erich Donnerhack wird in Dresden geboren. Erich Herbert Donnerhack war der Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Leipzig.

Rundfunk, Film & Fernsehen

Rundfunk:
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MDR Sinfonieorchester begeht seinen 75., das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks seinen 50. Geburtstag.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1996

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Gründung: Quintessenz – Leipziger Querflötenensemble ist ein Flötenquintett aus Leipzig. Es besteht aus fünf Musikern des Gewandhausorchesters Leipzig, des MDR Sinfonieorchesters Leipzig und der Staatskapelle Halle. Zum Repertoire des Ensembles gehören Stücke aus jeder Musikepoche und fast jeden Stils.

1970

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Gründung: Die Gruppe Neue Musik Hanns Eisler war bedeutendster Vertreter für Neue Musik in der DDR und neben dem Ensemble intercontemporain und dem Ensemble Modern eines der renommiertesten Kammermusikensembles Europas. Es wurde zwischen 1970 und 1993 entscheidend durch den Komponisten und Posaunisten Friedrich Schenker und Oboisten Burkhard Glaetzner geprägt. Musikalische Heimat war das Rundfunk-Sinfonieorchester Leipzig. Über 250 Uraufführungen dokumentieren die Konzerttätigkeit der Gruppe aus Leipzig. Sie war unter anderem Preisträger des Kunstpreises der DDR und des Schneider-Schott-Musikpreises Mainz.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2010

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Ehrung: Historische Aufnahmen Klassik für „Gott, welch Dunkel hier...“ mit der Staatskapelle Dresden, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Leipzig und Großen Rundfunkorchester Dresden u.a.; erschienen bei Naxos.

2006

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Ehrung: Platte des Monats Januar für Beethoven: Messe in C-Dur mit dem MDR Rundfunkchor unter Fabio Luisi und den Gesangssolisten Christiane Oelze (Sopran), Claudia Mahnke (Mezzosopran), Christian Elsner (Tenor) und Franz-Josef Selig (Bass); erschienen bei querstand.

2006

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Ehrung: Instrumentalistin des Jahres für Mendelssohn Bartholdy/Spohr/Rossini/Weber: Werke für Klarinette und Orchester unter Gregor Bühl und der Klarinettistin Sharon Kam; erschienen bei Berlin Classics.

2005

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Ehrung: Chorwerk-Einspielungen 17./18. Jh. für Graun: Der Tod Jesu mit dem MDR Rundfunkchor unter Howard Arman und den Gesangssolisten Soile Isokoski (Sopran), Lívia Ághova (Sopran), Christoph Genz (Tenor) und Klaus Häger (Bariton); erschienen bei querstand.

1969

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Ehrung: für Meyer: Toccata Appassionata unter Herbert Kegel und dem Pianisten Dieter Zechlin; erschienen bei Nova.

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