MDR Sinfonieorchester

Das MDR-Sinfonieorchester (ehemals Leipziger Sinfonie-Orchester (LSO) und Rundfunk-Sinfonieorchester Leipzig, RSO Leipzig) ist eines der ältesten Rundfunkorchester weltweit und gleichzeitig das älteste Deutschlands. Ohne eine Beteiligung des Rundfunks wurde es neun Monate früher als das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin am 6. Januar 1923 in Leipzig gegründet.

Abgesehen von der Sendepause im Zweiten Weltkrieg, ist es seit 1924 größter Klangkörper und ständiger Repräsentant des Mitteldeutschen Rundfunks bzw. des Senders Leipzig des Rundfunks der DDR. Derzeit sind 120 Berufsmusiker beschäftigt; damit handelt es sich um ein A-Orchester. Jährlich gibt das Orchester mehr als 100 Konzerte im In- und Ausland. Es veranstaltet Konzertreihen im Leipziger Gewandhaus und anderen Spielstätten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Der seit 1992 bestehende MDR Musiksommer wurde zu einer festen Größe. Für seine Tonträger wurde das Sinfonieorchester mehrmals mit anerkannten Musikpreisen wie dem Grand Prix du Disque, ECHO Klassik und dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

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Ehrung

2010

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Historische Aufnahmen Klassik für „Gott, welch Dunkel hier...“ mit der Staatskapelle Dresden, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Leipzig und Großen Rundfunkorchester Dresden u.a.; erschienen bei Naxos.

2006

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Platte des Monats Januar für Beethoven: Messe in C-Dur mit dem MDR Rundfunkchor unter Fabio Luisi und den Gesangssolisten Christiane Oelze (Sopran), Claudia Mahnke (Mezzosopran), Christian Elsner (Tenor) und Franz-Josef Selig (Bass); erschienen bei querstand.

2006

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Instrumentalistin des Jahres für Mendelssohn Bartholdy/Spohr/Rossini/Weber: Werke für Klarinette und Orchester unter Gregor Bühl und der Klarinettistin Sharon Kam; erschienen bei Berlin Classics.

2005

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Chorwerk-Einspielungen 17./18. Jh. für Graun: Der Tod Jesu mit dem MDR Rundfunkchor unter Howard Arman und den Gesangssolisten Soile Isokoski (Sopran), Lívia Ághova (Sopran), Christoph Genz (Tenor) und Klaus Häger (Bariton); erschienen bei querstand.

1969

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für Meyer: Toccata Appassionata unter Herbert Kegel und dem Pianisten Dieter Zechlin; erschienen bei Nova.

1969

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für Britten: War Requiem op. 66 mit dem Rundfunkchor Leipzig unter Herbert Kegel und den Gesangssolisten Hanne-Lore Kuhse (Sopran), Peter Schreier (Tenor) und Günther Leib (Bariton); erschienen bei Eterna/Berlin Classics.

1969

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für Weill: Die sieben Todsünden der Kleinbürger unter Herbert Kegel/Heinz Rögner und den Gesangssolisten Gisela May, Peter Schreier (Tenor), Hans-Joachim Rotzsch (Tenor), Günther Leib (Bariton) und Hermann Christian Polster (Bass); erschienen bei Eterna/Berlin Classics.

1968

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für Weill: Die sieben Todsünden der Kleinbürger unter Herbert Kegel/Heinz Rögner und den Gesangssolisten Gisela May, Peter Schreier (Tenor), Hans-Joachim Rotzsch (Tenor), Günther Leib (Bariton) und Hermann Christian Polster (Bass); erschienen bei Eterna/Berlin Classics.

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