Machthaber

Als Machthaber bezeichnet man Personen, die innerhalb eines Staates Inhaber der ausführenden Gewalt (Exekutive) sind. Die Bezeichnung ist unabhängig von der jeweiligen Staatsform und kann etwa für Monarchen (Fürsten, Könige, Kaiser etc.), Diktatoren oder Staatsoberhäupter bzw. Regierungschefs in demokratischen Staaten (Staatspräsident, Premierminister, Kanzler etc.) verwendet werden. Im Plural spricht man gelegentlich auch von den Machthabern, um eine gesellschaftliche Gruppierung zu bezeichnen, welche die ausführenden Gewalt innehat.

Der Ausdruck Machthaber ist im deutschen Sprachraum überwiegend negativ belegt. Häufig sind Machthaber durch einen Staatsstreich oder einen Militärputsch an die Macht gekommen oder halten sich mit militärischer Gewalt oder manipulierten Wahlen an der Macht.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Pol Pot stirbt in Anlong Veng. Pol Pot war ein kambodschanischer kommunistischer Politiker, MachthaberKambodschas (1975–1979) und bis 1997 „Bruder Nr. 1“ der Roten Khmer. Unter seiner auch als Steinzeitkommunismus bezeichneten Herrschaft kam es zu einem Autogenozid, bei dem mehr als 1,6 Millionen Kambodschaner durch Hinrichtung, Zwangsarbeit, Hunger und mangelhafte medizinische Versorgung starben. Nach dem vietnamesischen Einmarsch in Kambodscha floh Pol Pot, dessen Kampfname vor allem der Geheimhaltung seiner wahren Identität diente, aus der Hauptstadt in das Umland, wo er phasenweise von Thailand aus einen Guerillakrieg fortführte.
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Geboren: Kim Jong-nam wird in Pjöngjang, Nordkorea geboren. Kim Jong-nam ist der älteste Sohn von Kim Jong-il, dem ehemaligen Machthaber von Nordkorea. Seine Mutter war Sung Hae-rim, die zweite Frau Kim Jong-ils.
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Geboren: Pol Pot wird als Saloth Sar in der Provinz Kompong Thom, Kambodscha geboren. Pol Pot war ein kambodschanischer kommunistischer Politiker, MachthaberKambodschas (1975–1979) und bis 1997 „Bruder Nr. 1“ der Roten Khmer. Unter seiner auch als Steinzeitkommunismus bezeichneten Herrschaft kam es zu einem Autogenozid, bei dem mehr als 1,6 Millionen Kambodschaner durch Hinrichtung, Zwangsarbeit, Hunger und mangelhafte medizinische Versorgung starben. Nach dem vietnamesischen Einmarsch in Kambodscha floh Pol Pot, dessen Kampfname vor allem der Geheimhaltung seiner wahren Identität diente, aus der Hauptstadt in das Umland, wo er phasenweise von Thailand aus einen Guerillakrieg fortführte.

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