Made in Germany

Made in Germany (englisch für Hergestellt in Deutschland) ist eine Herkunftsbezeichnung. Ursprünglich Ende des 19. Jahrhunderts als Schutz vor billiger und minderwertiger Importware in Großbritannien eingeführt, gilt die Bezeichnung heute in den Augen vieler Käufer als Gütesiegel.

Bisher (2013) sind „Made in ...“-Ursprungsbezeichnungen in der EU freiwillig. Auch sind die Hersteller relativ frei darin, ihre Produkte als „Made in Germany“ zu bezeichnen, obwohl sie zu einem großen Teil im Ausland gefertigt wurden.

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Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Zur Kennzeichnung deutscher Importartikel in Großbritannien wird das Herkunftszeichen „Made in Germany“ eingeführt.

Wirtschaft

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Großbritannien verlangt im parlamentarisch verabschiedeten Merchandising Marks Act auf allen importierten Industrieprodukten künftig die Angabe des Ursprungslandes. Der Begriff „Made in Germany“ entsteht. Deutsche Erzeugnisse wurden in Britannien mit diesem Stempel versehen, um sie als minderwertig darzustellen. Durch die Hochwertigkeit der Waren wird wider Willen daraus ein Qualitätssiegel und der Verkauf steigt.

Tagesgeschehen

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Brüssel/Belgien. Nach den Plänen der EU-Kommission sollen die Markenzeichen Made in Germany, Made in Italy geprüft werden. Diese sollen dann durch das Label Made in the European Union ersetzt werden. Die Industrie protestiert bereits heftig gegen die Pläne von EU-Kommissar Lamy.

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