Magdeburg

Magdeburg (ˈmakdəˌbʊʁkAudio-Datei / HörbeispielAussprache?/i, niederdeutschMeideborg) ist die Hauptstadt des Landes Sachsen-Anhalt. Die Stadt an der Elbe ist eines der drei Oberzentren und mit 241.769 Einwohnern (Melderegister Stand 31. Dezember 2017) größte Stadt von Sachsen-Anhalt und viertgrößte Stadt der neuen Bundesländer. Magdeburg steht auf der Liste der Großstädte in Deutschland auf Platz 31.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Stadt im Jahr 805. 968 wurde durch Otto I., erster Kaiser des Heiligen Römischen Reiches (und zusammen mit Otto von Guericke Namenspatron der heutigen „Ottostadt Magdeburg“) das Erzbistum Magdeburg begründet. Im Mittelalter erlangte die Hansestadt große Bedeutung durch den Freihandel und das Magdeburger Stadtrecht. Sie war im Spätmittelalter eine der größten deutschen Städte und Zentrum der Reformation und des Widerstandes gegen die Rekatholisierung im Schmalkaldischen Bund. Nach der fast völligen Verwüstung im Dreißigjährigen Krieg wurde Magdeburg zur stärksten Festung des Königreichs Preußen ausgebaut.

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Stadttore > Europa

1493

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Ausfahrt an der Möllenvogtei in Magdeburg, Deutschland (Stadttor)

Europa

1880

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Magdeburg wird zur Großstadt.

1294

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Magdeburg erwirbt das Schultheißenamt vom Erzbistum.

973 n. Chr.

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Reisebericht des Ibrahim ibn Jacub: von Magdeburg nach Prag.
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König Otto I. gründet in Magdeburg das Benediktinerkloster St. Mauritius (Moritzkloster). Er schlägt einen Einfall der Ungarn in Franken zurück.

929 n. Chr.

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Burgenbau bzw. -ausbau in Meißen, Quedlinburg, Hersfeld, Magdeburg

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