Mailänder Vereinbarung

Mailänder Vereinbarung ist die Bezeichnung für eine im Jahr 313 zwischen den römischen Kaisern Konstantin I., dem Kaiser des Westens, und Licinius, dem Kaiser des Ostens, getroffene Vereinbarung, die „sowohl den Christen als auch überhaupt allen Menschen freie Vollmacht [gewährte], der Religion anzuhängen, die ein jeder für sich wählt“. Eine geläufige Bezeichnung für diese Vereinbarung ist auch Toleranzedikt von Mailand (bzw. Edikt von Mailand u. ä.), was aber sachlich falsch ist.

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Zeitleiste

313 n. Chr.

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Mailänder Vereinbarung: Die Christen werden durch Licinius und Konstantin offiziell toleriert. (Spätantike)

Religion

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Konstantinische Wende: In der Mailänder Vereinbarung zwischen den Kaisern Konstantin I. (Westrom) und Licinius (Ostrom) wird jedem Menschen jene Religion gestattet, die er für sich wählt.

Antike

320 n. Chr.

Römisches Reich:
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9. März zwischen 320 und 323: Vierzig römische Soldaten, die sich zum Christentum bekennen, werden trotz des Toleranzedikts von Mailand hingerichtet, indem sie nackt auf einen zugefrorenen See gezwungen werden. Sie gehen als die vierzig Männer von Sebaste in die Geschichte ein.

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