Makedonien

Der Stern von Vergina war das Emblem der makedonischen Königsdynastie zur Zeit Philipps II. und Alexanders des Großen.
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Philipp II., König Makedoniens (359–336 v. Chr.)
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Das Makedonische Reich unter Philipp II.
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Der Feldzug Alexanders des Großen
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Römische Provinzen unter Trajan (117 n. Chr.)
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Slawische Stämme (orange) auf dem Balkan und das nominelle byzantinische Herrschaftsgebiet (lila umrandet) im 7. Jahrhundert
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Südosteuropa und Kleinasien im Jahr 910
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Südosteuropa und Kleinasien um 1000
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Südosteuropa und Kleinasien 1265
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Balkanhalbinsel mit Makedonien in den Jahren 1230 bis 1251
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Südosteuropa und Kleinasien 1355
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Balkanhalbinsel in den Jahren 1453 bis 1888
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Ethnographische Karte des Balkans nach Guillaume Lejeans Ethnographie de la Turquie d'Europe (1861)
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Das Osmanische Reich um 1900
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Makedonien im Jahr 1913
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Makedonien (auch Mazedonien; griechischΜακεδονίαMakedonía; mazedonisch und serbisch Македониjа Makedonija; bulgarischМакедонияMakedonija; türkischMakedonya; albanisch Maqedoni/-a) ist ein historisches Gebiet auf der südlichen Balkanhalbinsel. Es hat eine Fläche von etwa 67.000 Quadratkilometern und eine Bevölkerung von rund fünf Millionen.

Der größere, südliche Teil des Gebietes bildet heute die Region Makedonien in Nord-Griechenland. Der kleinere, nördliche Teil bildet den Staat, der 1991 als Republik Mazedonien seine Unabhängigkeit von Jugoslawien erklärte. Weitere kleinere Teile gehören zu Südwest-Bulgarien und Südost-Albanien.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Apostolos (Metropolit) stirbt in Thessaloniki. Apostolos war Metropolit der autokephalen orthodoxen Kirche von Griechenland und Metropolit von Poliana und Kilkis und Exarch von Makedonien.
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Gestorben: Iwan Michajlow stirbt in Rom, Italien. Iwan Michajlow Gawrilow war ein bulgarischer Widerstandskämpfer in Makedonien und langjähriger Anführer der IMRO (Inneren Mazedonischen Revolutionären Organisation).

1964

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Gestorben: Mentscha Karnitschewa stirbt in Rom, Italien. Mentscha Karnitschewa, vollständiger Name Melpomena Dimitrowa Karnitschewa war eine Aktivistin der Inneren Mazedonischen Revolutionären Organisation (IMRO) in Makedonien und Ehefrau von Iwan Michajlow, dem Anführer der IMRO.
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Gestorben: Stojan Kanturow stirbt in Blagoewgrad in Bulgarien. Stojan Iwanow Kanturow war ein bulgarischer Revolutionär, Freiheitskämpfer, Wojwode der BMARK (Bulgarische Makedonisch-Adrianopeler Revolutionäre Komitees) und ihrer Nachfolgeorganisation IMRO (Innere Mazedonische Revolutionäre Organisation) in Makedonien.

1947

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Gestorben: Andrej Mazanow stirbt in Plewen, Bulgarien. Andrej Mazanow war ein bulgarischer Militär, Freiheitskämpfer und gilt als eine führende Persönlichkeit der BMARK (Bulgarische Makedonisch-Adrianopeler Revolutionäre Komitees/Български Македоно-Одрински революционни комитети, einer Vorläuferorganisation der IMRO) in Makedonien und Thrakien. Er leitete das Adrianopel Revolutionäre Komitee (bulg. Одрински революционен окръг/Odrin Revolutionskomitee) der Organisation in der „7. revolutionären Region“ in Ostthrakien während des Ilinden-Preobraschenie-Aufstandes.

Sport

408 v. Chr.

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Der makedonische König Archelaos I. siegt bei den Olympischen Spielen im tethrippon, dem Rennen mit dem Vierergespann.

Makedonien

350 v. Chr.

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Die Makedonier unternehmen einen kurzen Feldzug nach Epirus und setzen Alexander I. als König ein.

352 v. Chr.

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Makedonien erobert die thrakische Küstenstadt Abdera.

Diadochenreiche

285 v. Chr.

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Lysimachos vertreibt Pyrrhus aus Makedonien und macht sich dort zum alleinigen Herrscher.

Ägypten

204 v. Chr.

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Arsinoë III., die für ihren minderjährigen Sohn Ptolemaios V. die Regentschaft in Ägypten führen soll, wird in einer Palastrevolte von den Ministern Agathokles und Sosibios ermordet. Nach dem Bekanntwerden des Todes von Ptolemaios IV. beschließen Philipp V. von Makedonien und der Seleukide Antiochos III. vermutlich einen Raubvertrag zur Aufteilung Ägyptens.

Kleinasien

202 v. Chr.

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Philipp V. von Makedonien überlässt Prusias I. von Bithynien die von ihm eroberten Häfen Kieros und Myrleia, die in Prusias ad Hypium und Apameia in Bithynien umbenannt werden.

Antike

268 n. Chr.

Römisches Reich:
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Reichskrise des 3. Jahrhunderts: Frühjahr: Kaiser Gallienus gelingt es, den Goten auf ihrem Weg nach Makedonien am Nestos entgegenzutreten und ihnen eine empfindliche Niederlage beizubringen. Dann erhält er jedoch die Nachricht, dass sich sein Kavalleriekommandant Aureolus in Mediolanum gegen ihn erhoben habe, und er muss nach Italia zurückkehren.

Wissenschaft & Technik

1861

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Der französische Archäologe Léon Heuzey beginnt mit Ausgrabungen in der antiken makedonischen Stadt Aigai.

Politik & Weltgeschehen

397 n. Chr.

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Erneuter Föderatenvertrag zwischen Rom und den Westgoten, die in Makedonien angesiedelt werden.

146 v. Chr.

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Quintus Caecilius Metellus Macedonicus gliedert Makedonien als Provinz Macedonia in das Römische Reich ein.

148 v. Chr.

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Der makedonische Usurpator Andriskos wird von Quintus Caecilius Metellus Macedonicus besiegt und als Gefangener nach Rom gebracht.
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Dritter Makedonisch-Römischer Krieg: Dem römischen Heer unter Aemilius Paullus gelingt es nach dreijähriger Kriegführung im Dritten Makedonisch-Römischen Krieg, die makedonischen Streitkräfte in der Schlacht von Pydna entscheidend zu besiegen. Das Königreich der Antigoniden wird aufgelöst, der letzte König Perseus in Alba Fucens eingekerkert.

170 v. Chr.

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Unter dem glücklosen Aulus Hostilius Mancinus gelingt den Römern im Dritten Makedonisch-Römischen Krieg kein Raumgewinn. Epirus wechselt auf die Seite des Perseus von Makedonien.

Ereignisse

658 n. Chr.

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Der byzantinische Kaiser Konstans II. unternimmt einen Feldzug auf dem Balkan. Es gelingt ihm, die Slawen in Makedonien zu besiegen und das dortige Territorium wieder unter byzantinische Oberherrschaft zu stellen. Ein Teil der besiegten Slawen wird nach Kleinasien umgesiedelt.

4 n. Chr.

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August: Nikanor von Stageira lässt auf Anweisung Alexanders des Großen während der Olympischen Spiele das Verbanntendekret in Olympia vor rund 20.000 Verbannten proklamieren, wonach alle griechischen Exilierten begnadigt werden sollten und mit makedonischer Garantie in ihre Heimatstaaten zurückkehren können. (324 v. Chr.)

151 v. Chr.

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Andriskos gibt sich als Sohn von Perseus aus, des letzten Königs von Makedonien, und usurpiert die Königswürde.

162 v. Chr.

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Der römische Gesandte im Seleukidenreich, Gnaeus Octavius, wird ermordet. Demetrios I. flieht aus seiner Geiselhaft in Rom, ermordet seinen minderjährigen Neffen Antiochos V. und dessen Regenten Lysias und macht sich selbst zum Herrscher im Seleukidenreich. Die Anerkennung des Römischen Reichs wird ihm allerdings verweigert, obwohl er sowohl den Mörder des Oktavius als auch den makedonischen Rebellen Andriskos an die Römer ausliefert.

172 v. Chr.

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Eumenes II., König von Pergamon, reist nach Italien, um sich beim römischen Senat über den Makedonenkönig Perseus zu beschweren. Römische Gesandte, die daraufhin nach Makedonien reisen, werden von Perseus des Landes verwiesen. Damit beginnt der Dritte Makedonisch-Römische Krieg.

Balkan/Osmanisches Reich

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bis 13. Juli: Berliner Kongress unter dem Vorsitz Otto von Bismarcks: Rumänien, Serbien und Montenegro werden unabhängig, Rumänien erhält zudem die Dobrudscha, muss dafür jedoch einen Teil von Bessarabien an Russland abtreten. Bulgarien erhält einen Sonderstatus, bleibt jedoch dem Osmanischen Reich gegenüber tributpflichtig. Österreich-Ungarn darf Bosnien und die Herzegowina besetzen, Großbritannien erhält Zypern pachtweise, während Raszien, Albanien, Makedonien und Rumelien beim Osmanischen Reich verbleiben.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1994

Gründung:
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Baltak ist eine australische Metal-Band, die sich auf makedonische Themen spezialisiert hat.

Europa

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Am Elias-Tag erheben sich die Bulgaren in Makedonien und Thrakien, organisiert durch die Bulgarische Makedonien-Adrianopeler Revolutionäre Komitees gegen die osmanisch-türkische Herrschaft im Ilinden-Preobraschenie-Aufstand.

2 n. Chr.

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Ereignisse > Östliches Mittelmeer: August - Philipp II., König von Makedonien, besiegt mit seinem Heer die Truppen von Athen und Theben in der Schlacht von Chaironeia. (338 v. Chr.)

218 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Philipp V., König von Makedonien, fällt in das mit dem Aitolischen Bund verbündete Elis ein, erobert und annektiert das benachbarte Triphylien. Er attackiert die Insel Kephallenia und rückt schließlich in Aitolien ein, wo er die Festung Thermos erobert und verwüstet.

219 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Angesichts der Übergriffe des Demetrios von Pharos auf griechische Städte erklärt Rom ihm den Krieg (Zweiter Illyrischer Krieg). Dem römischen Konsul Lucius Aemilius Paullus gelingt dabei die Eroberung der illyrischen Stützpunkte Dimale und Pharos. Demetrios muss nach Makedonien fliehen.

219 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Angriff des Aitolischen Bundes auf Aigira und Dyme auf der Peloponnes und Plünderung der makedonischen Stadt Dion, während die Makedonier die Stadt Ambrakos in Epiros belagern und erobern und anschließend in Aitolien einfallen. Der aitolische Feldherr Dorimachos zieht daraufhin gegen das Heiligtum von Dodona in Epiros. Der Ort wird verwüstet.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2004

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Film: Oliver Stones Monumentalfilm Alexander aus dem Jahr 2004 schildert das Leben und Wirken von Alexander dem Großen. Der makedonische König gehört zu den größten Eroberern aller Zeiten und dehnte sein Reich bis nach Persien, Ägypten und Indien aus. Der Film konzentriert sich auf den Charakter Alexanders und die Historie und verzichtet bewusst auf die Darstellung der mythologischen Elemente, wie beispielsweise den gordischen Knoten, die Massenhochzeit von Susa oder das Orakel von Siwa.

Stab:
Regie: Oliver Stone
Drehbuch: Oliver Stone Christopher Kyle Laeta Kalogridis
Produktion: Moritz Borman Jon Kilik Thomas Schühly Iain Smith
Oliver Stone
Musik: Vangelis
Kamera: Rodrigo Prieto
Schnitt: Yann Hervé Alex Márquez Thomas J. Nordberg

Besetzung: Colin Farrell, Angelina Jolie, Jared Leto, Val Kilmer, Anthony Hopkins, Elliot Cowan, Christopher Plummer, Rosario Dawson, Jonathan Rhys Meyers, Raz Degan, Francisco Bosch, Gary Stretch, Brian Blessed, Erol Sander, Nick Dunning, Féodor Atkine, Joseph Morgan, Neil Jackson, Rory McCann, Ian Beattie, Annelise Hesme, Toby Kebbell, Tim Pigott-Smith, Brian McGrath

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