Makedonien

Makedonien (auch Mazedonien; griechischΜακεδονίαMakedonía; mazedonisch und serbisch Македониjа Makedonija; bulgarischМакедонияMakedonija; türkischMakedonya; albanisch Maqedoni/-a) ist die historische Bezeichnung eines Gebietes auf der südlichen Balkanhalbinsel.

Der größere, südliche Teil des Gebietes bildet heute die Region Makedonien in Nord-Griechenland. Der kleinere, nördliche Teil bildet den Staat, der 1991 als Republik Mazedonien seine Unabhängigkeit von Jugoslawien erklärte. Weitere kleinere Teile gehören zu Südwest-Bulgarien und Südost-Albanien.

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658 n. Chr.

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Der byzantinische Kaiser Konstans II. unternimmt einen Feldzug auf dem Balkan. Es gelingt ihm, die Slawen in Makedonien zu besiegen und das dortige Territorium wieder unter byzantinische Oberherrschaft zu stellen. Ein Teil der besiegten Slawen wird nach Kleinasien umgesiedelt.

4 n. Chr.

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August: Nikanor von Stageira lässt auf Anweisung Alexanders des Großen während der Olympischen Spiele das Verbanntendekret in Olympia vor rund 20.000 Verbannten proklamieren, wonach alle griechischen Exilierten begnadigt werden sollten und mit makedonischer Garantie in ihre Heimatstaaten zurückkehren können. (324 v. Chr.)

151 v. Chr.

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Andriskos gibt sich als Sohn von Perseus aus, des letzten Königs von Makedonien, und usurpiert die Königswürde.

162 v. Chr.

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Der römische Gesandte im Seleukidenreich, Gnaeus Octavius, wird ermordet. Demetrios I. flieht aus seiner Geiselhaft in Rom, ermordet seinen minderjährigen Neffen Antiochos V. und dessen Regenten Lysias und macht sich selbst zum Herrscher im Seleukidenreich. Die Anerkennung des Römischen Reichs wird ihm allerdings verweigert, obwohl er sowohl den Mörder des Oktavius als auch den makedonischen Rebellen Andriskos an die Römer ausliefert.

172 v. Chr.

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Eumenes II., König von Pergamon, reist nach Italien, um sich beim römischen Senat über den Makedonenkönig Perseus zu beschweren. Römische Gesandte, die daraufhin nach Makedonien reisen, werden von Perseus des Landes verwiesen. Damit beginnt der Dritte Makedonisch-Römische Krieg.

199 v. Chr.

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Zweiter Makedonisch-Römischer Krieg: Der Aitolische Bund wechselt vom Verbündeten Makedoniens zum Verbündeten Roms.

231 v. Chr.

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Der illyrische König Agron macht mit der von ihm geförderten Piraterie das Adriatische Meer unsicher. Die Griechen auf der dalmatischen Insel Issa wenden sich daher an Rom um Hilfe. Demetrios II. von Makedonien schließt ein Bündnis mit Agron gegen den Aitolischen Bund, der von Agron besiegt wird. Bei der Siegesfeier soll Agron nach übermäßigem Weinkonsum gestorben sein; Nachfolger wird die Königin Teuta, die seine Seeräuberpolitik fortsetzt.

234 v. Chr.

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Einfall des makedonischen Königs Demetrios II. in Böotien. Die Stadt Pleuron wird bei den Kämpfen zerstört.

289 v. Chr.

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Pyrrhus von Epirus besiegt Pantauchos, den Feldherrn des makedonischen Königs Demetrios I. Poliorketes, wobei Pyrrhus 5.000 Gefangene macht. Daraufhin dringt Pyrrhus bis Edessa vor, wird aber anschließend wieder aus Makedonien vertrieben.

346 v. Chr.

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Der Friede des Philokrates beendet den Dritten Heiligen Krieg in Griechenland. Makedonien wird anstelle der Phoker in die Delphische Amphiktyonie aufgenommen.

348 v. Chr.

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Zerstörung der mit Athen verbündeten Stadt Olynth durch die Makedonier unter Philipp II. Die übrigen Städte des Chalkidischen Bundes ergeben sich daraufhin kampflos.

359 v. Chr.

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Der makedonische König Perdikkas III. fällt zusammen mit 4.000 Soldaten in einer Schlacht gegen die Illyrer unter ihrem König Bardylis. Sein dreijähriger Sohn Amyntas IV. wird sein Nachfolger; sein Bruder Philipp II. wird zum Regenten ernannt. Durch die militärische Niederlage steht der makedonische Staat kurz vor dem Zusammenbruch.

434 v. Chr.

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Athen sendet Truppen gegen König Perdikkas II. von Makedonien.

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