Makedonien

Makedonien (auch Mazedonien; griechischΜακεδονίαMakedonía; mazedonisch und serbisch Македониjа Makedonija; bulgarischМакедонияMakedonija; türkischMakedonya; albanisch Maqedoni/-a) ist die historische Bezeichnung eines Gebietes auf der südlichen Balkanhalbinsel.

Der größere, südliche Teil des Gebietes bildet heute die Region Makedonien in Nord-Griechenland. Der kleinere, nördliche Teil bildet den Staat, der 1991 als Republik Mazedonien seine Unabhängigkeit von Jugoslawien erklärte. Weitere kleinere Teile gehören zu Südwest-Bulgarien und Südost-Albanien.

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Griechenland / Reich Alexanders des Großen

324 v. Chr.

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Februar: Alexander der Große feiert in Susa Hochzeit mit Stateira, Tochter von Dareios III., sowie mit Parysatis, Tochter von Artaxerxes III.; zugleich werden 10.000 makedonische Soldaten mit persischen Frauen verheiratet.
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Nikanor von Stageira lässt auf Anweisung Alexanders des Großen während der Olympischen Spiele das Verbanntendekret in Olympia vor rund 20.000 Verbannten proklamieren, wonach alle griechischen Exilierten begnadigt werden sollten und mit makedonischer Garantie in ihre Heimatstaaten zurückkehren können.

Ereignisse/Entwicklungen > Griechenland

513 v. Chr.

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: Skythenfeldzug des Perserkönigs Dareios I.; ein Vorstoß über die Donau scheitert, doch werden Thrakien und Makedonien persisch. (6. Jahrhundert )

Mittelmeerraum

286 v. Chr.

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Ende des Fünften Diadochenkrieges (seit 288 v. Chr.) Der aus seinem Königreich Makedonien vertriebene Demetrios I. Poliorketes gewinnt zunächst die Griechenstädte Ioniens, darunter Sardes; beim Versuch, sich nach Mesopotamien durchzuschlagen gerät er jedoch in der Gegend des Taurus in die Gefangenschaft des Seleukos I. In Makedonien herrschen nun Pyrrhus und Lysimachos, während sich Demetrios' Sohn Antigonos II. Gonatas in Griechenland behauptet. Dieser bietet sich als Geisel im Austausch für den Vater an, was Seleukos ablehnt.

Griechenland

336 v. Chr.

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Frühjahr - Erste makedonische Truppen (10.000 Mann) unter Parmenion überqueren den Hellespont und landen in Asien, werden aber von persischen Truppen unter Memnon von Rhodos vor Attarneos aufgehalten. Ein weiterer Vormarsch wird zudem durch die Ermordung Philipps II. verzögert.

349 v. Chr.

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Olynth nimmt die makedonischen Thronprätendenten Arrhidaios und Menelaos, Halbbrüder König Philipps II. auf. Dieser fordert die Auslieferung; als diese verweigert wird, greift er die Stadt an. Diese wird von den Athenern unterstützt, die erst ihren Feldherrn Chares schicken, der bald von Charidemos abgelöst wird. In Athen selbst schwört Demosthenes die Bevölkerung in drei Olynthischen Reden (Teil seiner Philippika) auf einen antimakedonischen Kurs ein.

351 v. Chr.

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Auf der Halbinsel Chersones kommt es zu Kämpfen zwischen den Athenern unter Charidemos und den Makedoniern. Auch Selymbria ist mit Athen verbündet.

379 v. Chr.

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Olynth muss im Ersten Olynthischen Krieg nach mehreren Monaten Belagerung vor Sparta kapitulieren. Der Bund der chalkidischen Städte wird aufgelöst. Ein Großteil der Region fällt wieder unter die Vorherrschaft Makedoniens.

Östliches Mittelmeer & Naher Osten

304 v. Chr.

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Demetrios I. Poliorketes vertreibt die makedonischen Truppen des Kassander aus Attika und erobert Chalkis.

Ereignisse > Östliches Mittelmeer

2 n. Chr.

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August - Philipp II., König von Makedonien, besiegt mit seinem Heer die Truppen von Athen und Theben in der Schlacht von Chaironeia. (338 v. Chr.)

Europa

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Am Elias-Tag erheben sich die Bulgaren in Makedonien und Thrakien, organisiert durch die Bulgarische Makedonien-Adrianopeler Revolutionäre Komitees gegen die osmanisch-türkische Herrschaft im Ilinden-Preobraschenie-Aufstand.

303 v. Chr.

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Demetrios I. Poliorketes unternimmt einen Feldzug gegen die makedonische Herrschaft in der nördlichen Peloponnes und erobert Korinth, Bura, Orchomenos und weitere Städte.

Mittelmeergebiet

273 v. Chr.

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Pyrrhus von Epiros macht Antigonos II. Gonatas den makedonischen Thron streitig und fällt in Makedonien ein. Pyrrhus gelingt die Einnahme von Aigai; Antigonos wird zur Flucht gezwungen.

287 v. Chr.

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Während des Fünften Diadochenkriegs marschieren Lysimachos von Thrakien und Pyrrhus von Epirus in Makedonien ein. Als Pyrrhus bis Beroia vordringt, läuft das Heer des makedonischen Königs Demetrios I. Poliorketes zu ihm über. Die beiden Eroberer teilen das Land unter sich auf. Demetrios weicht nach Kleinasien aus, während sein Sohn Antigonos II. Gonatas versucht, die Stellung in Griechenland zu halten. Demetrios' Frau Phila begeht in Makedonien Selbstmord.

288 v. Chr.

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Beginn des Fünften Diadochenkrieges (bis 286 v. Chr.). Gegen Demetrios I. Poliorketes, der sich Makedoniens bemächtigt hatte, bildet sich eine Koalition, der Lysimachos (Thrakien), Seleukos I. (Babylonien), Pyrrhus (Epirus) und Ptolemaios I. (Ägypten) angehören. Pyrrhus und Lysimachos greifen Makedonien von Westen bzw. Osten an, Ptolemaios erscheint mit einer Flotte vor der griechischen Küste, um die griechischen Städte zur Rebellion gegen Makedonien zu bewegen.

Östliches Mittelmeer

218 v. Chr.

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Philipp V., König von Makedonien, fällt in das mit dem Aitolischen Bund verbündete Elis ein, erobert und annektiert das benachbarte Triphylien. Er attackiert die Insel Kephallenia und rückt schließlich in Aitolien ein, wo er die Festung Thermos erobert und verwüstet.

219 v. Chr.

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Angesichts der Übergriffe des Demetrios von Pharos auf griechische Städte erklärt Rom ihm den Krieg (Zweiter Illyrischer Krieg). Dem römischen Konsul Lucius Aemilius Paullus gelingt dabei die Eroberung der illyrischen Stützpunkte Dimale und Pharos. Demetrios muss nach Makedonien fliehen.

219 v. Chr.

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Angriff des Aitolischen Bundes auf Aigira und Dyme auf der Peloponnes und Plünderung der makedonischen Stadt Dion, während die Makedonier die Stadt Ambrakos in Epiros belagern und erobern und anschließend in Aitolien einfallen. Der aitolische Feldherr Dorimachos zieht daraufhin gegen das Heiligtum von Dodona in Epiros. Der Ort wird verwüstet.

220 v. Chr.

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Der Aitolische Bund beginnt mit Plünderungszügen gegen Messenien, den Achaiischen Bund, Akarnanien und Epiros. Die Aitolier besiegen die Achaier bei Kaphyai nahe Orchomenos in Arkadien und erobern Kynaitha, einen Stützpunkt der Achaier. Philipp V., König von Makedonien schließt sich dem Achaiischen Bund an und erklärt den Aitoliern den Krieg (Bundesgenossenkrieg).

221 v. Chr.

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Antigonos III. Doson stirbt während eines Feldzugs gegen die Illyrer. Sein Nachfolger als König von Makedonien wird sein 17-jähriger Großneffe Philipp V.

223 v. Chr.

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Sparta unter Kleomenes III. gerät im Kleomenischen Krieg in die Defensive, nachdem Argos sich der gegnerischen Koalition unter Antigonos III. Doson von Makedonien anschließt. Die Spartaner sehen sich daraufhin gezwungen, ihre Heloten in die Freiheit zu entlassen, woraufhin ihnen die Einnahme von Megalopoli gelingt; Kleomenes bietet den nach Messenien geflohenen Bewohnern die Rückkehr an, wenn diese sich von den Achaiern lossagen. Als diese sich weigern, lässt Kleomenes Megalopolis dem Erdboden gleichmachen. Unterdessen werden in Arkadien Tegea, Orchomenos und Mantineia von den Gegnern Spartas erobert, die mantineische Bevölkerung versklavt und die Stadt als Antigoneia neu errichtet.

224 v. Chr.

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Auf einer Versammlung des Achaiischen Bundes in Aigion wird Antigonos III. Doson von Makedonien zum Oberfeldherrn der antispartanischen Koalition bestimmt.

225 v. Chr.

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Argos und zahlreiche weitere Städte der Peloponnes (Kaphyai, Pellene, Pheneos, Phlios, Kleonai, Epidauros, Hermione und Troizen) schließen sich im Verlauf des Kleomenischen Krieges Kleomenes III. von Sparta an, der schließlich auch Korinth für sich gewinnen kann. Der Achaiische Bund appelliert daraufhin an Antigonos III. Doson von Makedonien, dem die Herrschaft über Korinth zugesagt wird, wenn er den Achaiiern gegen Sparta zu Hilfe komme.

226 v. Chr.

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Sparta unter Kleomenes III. erobert Arkadien, die Argolis und Korinth. Der Achaiische Bund wird bei Hekatombaion nahe Dyme besiegt. Eine spartanische Hegemonie in Griechenland fürchtend, stellt Ptolemaios von Ägypten die bisher geleisteten Hilfszahlungen für Kleomenes ein; Antigonos III. Doson von Makedonien greift auf Betreiben des Aratos von Sikyon als Gegner Spartas in die Auseinandersetzung ein.

227 v. Chr.

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Antigonos III. Doson, Regent für den unmündigen Philipp V., setzt diesen ab und erklärt sich selbst zum König von Makedonien. Er heiratet Phthia, Witwe des früheren Königs Demetrios.

229 v. Chr.

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Philipp V. besteigt nach dem Tod des Demetrios II. den makedonischen Thron. Da er noch minderjährig ist, übernimmt Antigonos III. Doson die Regentschaft.

230 v. Chr.

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Einfall der Dardaner nach Makedonien.

238 v. Chr.

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Demetrios II., König von Makedonien, heiratet Pythia, die Tochter des Königs Alexander von Epiros.

249 v. Chr.

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Alexander von Korinth, Sohn des Krateros, erhebt sich gegen den makedonischen König Antigonos II. Gonatas.

250 v. Chr.

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Nach dem Tod von König Magas von Kyrene wird Demetrios der Schöne, der Halbbruder des makedonischen Königs Antigonos Gonatas, dessen Nachfolger.

251 v. Chr.

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Mai: Aratos von Sikyon vertreibt den Tyrannen Nikokles aus seiner Stadt und ruft seine eigenen Anhänger aus dem Exil zurück, die von Nikokles vertrieben worden sind. Aratos vertritt eine gegen Antigonos II. Gonatas von Makedonien gerichtete Politik und schließt sich dem Achaiischen Bund an. Antigonos versucht vergeblich, Aratos zu bestechen, der das Geld stattdessen seinen Bürgern schenkt.

261 v. Chr.

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Im Chremonideischen Krieg gelingt Antigonos II. Gonatas von Makedonien vor der Insel Kos ein entscheidender Sieg gegen Athens Verbündeten Ptolemaios II. von Ägypten, der die Getreidelieferungen nach Athen sichergestellt hatte. Athen, von Antigonos II. Gonatas ausgehungert, muss vor Makedonien kapitulieren und eine makedonische Garnison auf dem Museion-Hügel akzeptieren.

263 v. Chr.

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Alexander II. von Epirus fällt, wie zuvor sein Vater Pyrrhus, in Makedonien ein, um anstelle von Antiochos I. König zu werden.

265 v. Chr.

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Areus I., König von Sparta, fällt im Chremonideischen Krieg gegen Makedonien bei Korinth. Sein Nachfolger wird Akrotatos. Nach dieser Niederlage Spartas gerät Athen in Bedrängnis.

266 v. Chr.

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Antigonos II. Gonatas, König von Makedonien, schlägt eine Rebellion galatischer Söldner nieder.

267 v. Chr.

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Athen, wo die antimakedonische Partei unter Chremonides Zulauf bekommen hatte, erklärt Antigonos II. Gonatas, dem König von Makedonien, den Krieg. Sparta schließt sich an. Athen und Sparta werden dabei vom ägyptischen König Ptolemaios II. unterstützt. Beginn des Chremonideischen Krieges. Antigonos fällt in Attika ein.

268 v. Chr.

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In Athen gelangt die anti-makedonische Partei unter dem Stoiker Chremonides an die Macht. Sie steuert auf einen Krieg zu, um für die Stadt die Unabhängigkeit von Makedonien zu gewinnen.

270 v. Chr.

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Der makedonische König Antigonos II. Gonatas belagert die griechische Stadt Megara. Um die Kriegselefanten in Gonatas' Heer in Panik zu versetzen bestreichen die Einwohner zahllose Schweine mit Pech und zünden diese an. Gonatas muss sich zurückziehen.

276 v. Chr.

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Antigonos II. Gonatas, König von Makedonien, erobert die Stadt Kassandreia und lässt den dortigen Tyrannen Apollodoros töten.

277 v. Chr.

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Antigonos II. Gonatas besteigt den Thron Makedoniens als Nachfolger des Sosthenes. Nachdem infolge des Kelteneinfalls zwei Jahre lang weitgehend Anomie mit häufig wechselnden Königen geherrscht hat, gelingt Antigonos die Restauration der makedonischen Herrschaft. Nahe Lysimacheia siegt er über die Kelten.

279 v. Chr.

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Ptolemaios Keraunos, König von Makedonien, heiratet Arsinoë II., die Witwe des Lysimachos, lässt aber deren Kinder töten, woraufhin Arsinoë ins Exil nach Samothrake geht.

280 v. Chr.

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Ptolemaios Keraunos, König von Makedonien siegt in einer Seeschlacht über die Flotte von Antigonos II. Gonatas, Sohn des Demetrios I. Poliorketes.

283 v. Chr.

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Demetrios I. Poliorketes, vormals König von Makedonien, stirbt in seleukidischer Gefangenschaft. Demetrios' Sohn Antigonos II. Gonatas setzt die Tradition der Antigoniden fort, muss aber seinen Vater, da Makedonien von Lysimachos besetzt ist, im thessalischen Demetrias beisetzen.

292 v. Chr.

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Demetrios I. Poliorketes, König von Makedonien, unterwirft das rebellierende Theben.

293 v. Chr.

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Demetrios I. Poliorketes, König von Makedonien und Herr über Athen, gewinnt die Herrschaft über Thessalien und die Böotier. Auf Anstiftung des spartanischen Königs Kleonymos erheben sich die Thebaner gegen Demetrios, dem es aber gelingt, die Rebellion niederzuwerfen.

294 v. Chr.

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Antipater II., König von Makedonien, versucht nach dem Mord an seiner Mutter Thessalonike auch sich seines Bruders und Mitkönigs Alexander V. zu entledigen, der daraufhin Demetrios I. Poliorketes zu Hilfe ruft. Dieser macht selbst Ansprüche auf den Thron geltend, stürzt Antipater, der ins Exil geht, lässt Alexander V. als unliebsamen Konkurrenten töten und erklärt sich selbst zum König Makedoniens.

297 v. Chr.

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April/Mai - Nach dem Tod des Königs von Makedonien, Kassander, kommt es dort zu langwierigen Kämpfen um die Nachfolge; zunächst regiert der Sohn Philipp, der aber bereits nach vier Monaten stirbt. Dann erben Philipps Brüder Alexander V. und Antipater II. gemeinsam den Thron.

337 v. Chr.

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Korinthischer Bund: alle Griechenstädte (außer Sparta) erkennen den makedonischen König Philipp II. als Hegemon an. Makedonien garantiert im Rahmen eines Allgemeinen Friedens die Autonomie der Bündner; die Verfassung eines anderen Staates durch gewaltsame Intervention zu ändern, ist ebenso verboten wie Fehden oder Piraterie. Oberstes Organ des Bundes ist der Synhedrion (Rat), dem Philipp als Hegemon vorsitzt. Zur Sicherung des Friedens legt Makedonien Besatzungen nach Theben, Korinth und Chalkis; Athen muss die Chersones an Makedonien abtreten. Der Krieg gegen Persien (Rachefeldzug für die Zerstörung Athens 480 v. Chr.) wird beschlossen.
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Philipp II., König von Makedonien, besiegt mit seinem Heer die Truppen von Athen und Theben in der Schlacht von Chaironeia.

339 v. Chr.

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Die Makedonier müssen die Belagerung von Byzantion erfolglos abbrechen.

340 v. Chr.

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Philipp II. von Makedonien gewinnt die Insel Thassos. Außerdem belagert er sowohl Perinthos als auch Byzantion.

341 v. Chr.

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Bei seinem Feldzug in Thrakien stößt Philipp II. von Makedonien bis nach Odessos (heute: Warna) an der Schwarzmeer-Küste vor.

342 v. Chr.

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Thrakien-Feldzug des makedonischen Königs Philipp II. Der thrakische König Kersebleptes wird unterworfen, die makedonische Herrschaft bis zum Balkangebirge ausgedehnt und die Stadt Philippopolis (Plowdiw) errichtet.

343 v. Chr.

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Konflikt um Kardia auf der Chersones. Die Stadt ist mit Philipp II. von Makedonien verbündet; dennoch schickt Athen Siedler (Kleruchen) nach Kardia, um die Halbinsel, die an der für Athen lebenswichtigen Getreideroute zum Schwarzen Meer liegt, zu sichern. Philipp nimmt dies zum Anlass, einzugreifen; wenig später kontrolliert er ganz Thrakien.

344 v. Chr.

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Einer Anekdote zufolge zähmt der 12-jährige MakedonenprinzAlexander (später: der Große) das Pferd Bukephalos.

353 v. Chr.

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Das Heer Philipps II. von Makedonien gerät in einen Hinterhalt der Phoker. Es kommt zur Schlacht in Thessalien; die Makedonier müssen sich zunächst zurückziehen.

354 v. Chr.

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Die Belagerung von Methone durch den makedonischen König Philipp II. endet. Er gewährt den Einwohnern der Stadt nach deren Kapitulation freies Geleit und lässt die Stadt schleifen.

355 v. Chr.

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Philipp II. von Makedonien belagert die Stadt Methone. Durch einen Pfeil verliert er ein Auge.

356 v. Chr.

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Philipp II. von Makedonien erobert die Stadt Potidaia und lässt sie zerstören. Das Gebiet wird Olynth zugesprochen. Weiterhin erobern die Makedonier die Stadt Pydna.

357 v. Chr.

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König Philipp II. von Makedonien erobert das westliche Thrakien bis zum Nestos, einschließlich der Stadt Amphipolis und des Pangaion-Gebirges mit seinen wertvollen Gold- und Silberminen.

358 v. Chr.

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Alexander von Pherai wird vom Bruder seiner Frau auf deren Anstiftung hin ermordet. Nach seinem Tod gerät Thessalien zunehmend in Abhängigkeit Makedoniens.

364 v. Chr.

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Athen erobert die makedonische Hafenstadt Pydna.

365 v. Chr.

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Der makedonische Regent Ptolemaios von Aloros fällt einem Mordanschlag des Königs Perdikkas III. zum Opfer. Ptolemaios hatte einige Jahre zuvor Perdikkas’ Bruder ermorden lassen, um die Regentschaft zu erlangen.

368 v. Chr.

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König Alexander II. von Makedonien wird auf Geheiß seines Schwagers Ptolemaios von Aloros während eines Festes ermordet. Sein jüngerer Bruder Perdikkas wird sein Nachfolger; da er aber noch minderjährig ist, wird Ptolemaios zu seinem Regenten ernannt.

370 v. Chr.

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Alexander II. folgt seinem Vater Amyntas III. auf den Thron von Makedonien.

383 v. Chr.

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Die Illyrer dringen in Makedonien ein und verdrängen König Amyntas III. von seinem Thron. Er kann erst im Folgejahr zurückkehren.

392 v. Chr.

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Amyntas III. wird neuerlich König von Makedonien.

393 v. Chr.

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Pausanias folgt seinem Vater Aeropos II. auf den Thron von Makedonien.

396 v. Chr.

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Orestes, der jugendliche König von Makedonien, wird von seinem Regenten Aeropos II. ermordet. Dieser herrscht von nun an als „Archelaos II.“ allein.

399 v. Chr.

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Archelaos I., König von Makedonien, wird von seinem Pagen Krateros während der Jagd getötet. Dieser erhebt sich selbst zum neuen Herrscher über das Reich.

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