Manifest Destiny

Unter Manifest Destiny („offensichtliche Bestimmung“) versteht man eine amerikanische Doktrin des 19. Jahrhunderts. Sie besagt, dass die USA einen göttlichen Auftrag zur Expansion hätten, insbesondere über die Mitte des 19. Jahrhunderts bestehende westliche Grenze (Frontier) in Richtung Pazifik.

Die Redewendung, die so viel wie offensichtliches (oder unabwendbares) Schicksal bedeutet, hatte der New Yorker Journalist John L. O’Sullivan 1845 in einem Artikel der Zeitschrift „The United States Democratic Review“ geprägt, als er schrieb, es sei „die offenkundige Bestimmung der Nation, sich auszubreiten und den gesamten Kontinent in Besitz zu nehmen, den die Vorsehung uns für die Entwicklung des großen Experimentes Freiheit und zu einem Bündnis vereinigter Souveräne anvertraut hat.“

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Amerika

Nordamerika:
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US-Präsident James K. Polk verkündet vor dem Kongress, dass die Monroe-Doktrin konsequent durchzusetzen sei und dass die USA ihre Sphäre im Westen aggressiv erweitern würden, um ihrem göttlichen Auftrag nach Expansion zu entsprechen.

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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US-Präsident Abraham Lincoln unterzeichnet den Homestead Act, der Farmern die Inbesitznahme unbesiedelten Landes erlaubt und auf die Besiedlung des Westens abzielt.

"Manifest Destiny" in den Nachrichten