Margherita-von-Brentano-Preis

Der Margherita-von-Brentano-Preis wird seit 1995 von der Freien Universität Berlin (FU) für hervorragende wissenschaftliche Leistungen oder Projekte im Bereich der Frauenförderung oder der Geschlechterforschung vergeben. Die Vergabe erfolgte zunächst jährlich, zuletzt alle zwei Jahre.

Die Auszeichnung ist nach der Philosophin und Feministin Margherita von Brentano benannt. 1970 wurde sie als erste Frau ins Präsidium der Universität gewählt. 1971 habilitierte sie sich und wurde ein Jahr später auf eine Professur am Philosophischen Institut der Universität berufen. Mit 15.000 Euro (seit 2011, vorher 11.000 Euro bzw. 20.000 Deutsche Mark) ist der Preis die am höchsten dotierte Auszeichnung für Gender Studies und Frauenprojekte in Deutschland. Die Vergabe erfolgt durch den Präsidenten auf Vorschlag des zentralen Frauenrats der Hochschule.

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Geboren & Gestorben

1942

Geboren:
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Johanna Kootz wird geboren. Johanna Kootz ist eine deutsche Bibliothekarin und Soziologin. Sie ist eine Wegbereiterin der Frauenforschung und -förderung an der Freien Universität Berlin. 2004 wurde sie für ihr Lebenswerk mit dem Margherita-von-Brentano-Preis ausgezeichnet.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2013

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Preisträgerinnen und Preisträger: Verbundprojekt MISEAL („Medidas para la inclusión social y equidad en Instituciones de Educación Superior en América Latina“), an dem zwölf lateinamerikanische und vier europäische Universitäten beteiligt sind, und das von Marianne Braig und Martha Zapata Galindo geleitet wird, für seine „Verdienste um die wissenschaftlich geleitete und fundierte Förderung der Gleichstellung innerhalb und außerhalb der Universität sowie für seinen Einsatz zugunsten eines interkulturellen Dialogs in der Geschlechterforschung“. Das Projekt untersucht Maßnahmen, die den Zugang von Frauen und marginalisierten Gruppen in Lateinamerika zu Hochschulen erleichtern sollen.

2011

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Preisträgerinnen und Preisträger: Dagmar Schultz, Sozialwissenschaftlerin, für ihr herausragendes Engagement in der Frauen- und Geschlechterforschung, insbesondere für ihre Anstöße zu einer kritischen Debatte über Sexismus und Rassismus.

2010

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Preisträgerinnen und Preisträger: Barbara Hahn, Germanistin, für ihre Forschungsarbeit über geisteswissenschaftlich tätige Frauen des frühen 19. bis 21. Jahrhunderts. Ihre Aufarbeitung und Edition des Werks Rahel Varnhagens gilt als Meilenstein in der deutschen Literaturgeschichte.

2009

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Preisträgerinnen und Preisträger: Susan Neiman, Iris Nachum, Germanistin, und Peter McLaughlin für ihre umfassende Aufarbeitung und Veröffentlichung des Nachlasses Margherita von Brentanos.

2008

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Preisträgerinnen und Preisträger: Hanna Beate Schöpp-Schilling, Germanistin und Amerikanistin, für ihr unermüdliches Engagement im Kampf um die Rechte der Frau. Unter anderem hat sie als Sachverständige des CEDAW positive Veränderungen in Gesetzgebung und frauenpolitischen Programmen vieler Länder bewirkt.

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