Marginalisierung

Marginalisierung (von lateinischmargo „Rand“: Abschiebung ins Abseits) ist ein sozialer Vorgang, bei dem Bevölkerungsgruppen an den „Rand der Gesellschaft“ gedrängt werden und dadurch nur wenig am wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Leben teilnehmen können. Im extremen Fall endet Marginalisierung für die Betroffenen in Krankheit oder sogar Hungertod. Marginalisierung ist eine Form der Akkulturation und hängt häufig mit der Aufgabe der kulturellen- oder ethnischen Identität zusammen.

Die Existenz in den Randbereichen einer sozialen Gruppe, Schicht oder Klasse wird auch als Marginalität bezeichnet („Randexistenz“). Ein klassisches Beispiel sind die Elendsviertel (Slums) von Städten in Entwicklungsländern, beispielsweise im indischen Mumbai oder im peruanischen Lima.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Austin Clarke (Schriftsteller) stirbt in Toronto. Austin Ardinel Chesterfield Clarke, CM, O.Ont war ein afrokanadischer Schriftsteller, Journalist, Bürgerrechtler und Politiker. Seine Romane und Kurzgeschichten handeln u.?a. vom ländlichen Leben auf der Insel Barbados, von den Schwierigkeiten und Ambiguitäten des Lebens westindischer Immigranten in Kanada sowie von afroamerikanischer Identität und Marginalisierung. Sein erfolgreichster Roman ist The Polished Hoe. Clarke lebte in Toronto.
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Geboren: Austin Clarke (Schriftsteller) wird in Saint Michael auf Barbados geboren. Austin Ardinel Chesterfield Clarke, CM, O.Ont ist ein afrokanadischer Schriftsteller, Journalist, Bürgerrechtler und Politiker. Seine Romane und Kurzgeschichten handeln u.?a. vom ländlichen Leben auf der Insel Barbados, von den Schwierigkeiten und Ambiguitäten des Lebens westindischer Immigranten in Kanada sowie von afroamerikanischer Identität und Marginalisierung. Sein bislang erfolgreichster Roman ist The Polished Hoe. Clarke lebt in Toronto.

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