Mariä-Entschlafens-Kathedrale (Moskau)

Lage im Kreml
Bild: Presidential Press and Information Office

Die Mariä-Entschlafens-Kathedrale, manchmal auch mit dem russischen Namen Uspenski-Kathedrale genannt (russischУспенский собор/TransliterationUspenskij sobor) ist die größte Kirche innerhalb des Moskauer Kremls und das älteste vollständig erhaltene Gebäude in Moskau. In ihrer heutigen Gestalt wurde sie 1475–79 auf Geheiß des Moskauer Großfürsten Iwan III. durch den italienischen Architekten Aristotele Fioravanti erbaut und ist architektonisch von der Renaissance beeinflusst. In der Kathedrale wurden von 1547 bis 1896 die Zaren gekrönt. Außerdem sind dort die Moskauer Metropoliten und die Patriarchen der russisch-orthodoxen Kirche beigesetzt.

Der Name bezieht sich auf den Tod der heiligen Maria, Mutter Jesu.

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Religion

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Iwan Kalita legt im Moskauer Kreml den Grundstein der ersten Steinkirche in Moskau, der Mariä-Himmelfahrts-Kathedrale. Die Einweihung erfolgt nach einjähriger Bauzeit am 4. August 1327. Der Chronist bringt den Kirchenbau mit der Verlegung des Metropolitensitzes nach Moskau und dem persönlichen Wunsch des Metropoliten Peter in Verbindung.

Politik & Weltgeschehen

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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In der Moskauer Mariä-Entschlafens-Kathedrale wird Katharina II. zur Zarin gekrönt. (3. Oktober)

Russland

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In der Moskauer Mariä-Entschlafens-Kathedrale wird Katharina II. zur Kaiserin gekrönt.
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Zar Pseudodimitri I. heiratet in der Mariä-Entschlafens-Kathedrale, die Tochter des polnischen Magnaten Marina Mniszech und löst dadurch eine Welle antilateinischen Protests unter den Moskauer Bojaren aus.

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