Markomannen

Die Markomannen waren ein suebischer Volksstamm der Germanen. Der Name setzt sich aus Mark (Grenzland) und Männer zusammen.

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Geboren & Gestorben

37 n. Chr.

Gestorben:
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Marbod stirbt n. Chr. in Ravenna. Marbod, lateinisch Maroboduus, war der bedeutendste markomannische Herrscher. Im Jahre 8 v. Chr. wurde Marbod König der Markomannen, eines suebischen Volksstammes der Germanen, der im Maingebiet siedelte.

Politik & Weltgeschehen

170 n. Chr.

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Während des ersten Markomannenkriegs belagern die Markomannen und Quaden die Stadt Aquileia und zerstören das benachbarte Opitergium vollständig.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1839

Werk:
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Die Herkunft der Baiern von den Markomannen gegen die bisherigen Muthmaßungen bewiesen, München (Johann Kaspar Zeuß)

Ereignisse

3 v. Chr.

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Der markomannische König Marbod schmiedet im Gebiet des heutigen Böhmen einen mächtigen germanischen Stammesbund, dem unter anderen Hermunduren, Langobarden, Semnonen und Vandalen angehören.

8 v. Chr.

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Marbod wird König der Markomannen, eines suebischen Volksstammes der Germanen, der im Maingebiet siedelte

Magna Germania

3 n. Chr.

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Der MarkomannenfürstMarbod vereinigt die Hermunduren, Quaden, Langobarden und Semnonen mit seinem Reich in Thüringen. Dies wird als eine Allianz gegen Rom verstanden.

Germanien

19 n. Chr.

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Der nach dem Kampf gegen Arminius geschwächte MarkomannenkönigMarbod wird durch die Goten unter Katwalda gestürzt. Es ist das erste Mal, dass die Goten geschichtlich in den Vordergrund treten. Marbod flieht ins Römische Reich und wird in Ravenna festgesetzt.

17 n. Chr.

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Frühjahr: Der pro-römische MarkomannenkönigMarbod zieht mit seinen Kriegern gegen die Cherusker unter Arminius. Der Legende nach überquert er dabei als Erster mit seinem Heer das Erzgebirge. Die Streitkräfte sind mit je rund 50.000 etwa ausgeglichen. Arminius gelingt es, seinen Rivalen in sein Stammesgebiet in Böhmen zurückzudrängen.

Antike

396 n. Chr.

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Römisches Reich: Ansiedlung von Markomannen unter der christlichen Königin Fritigil in Pannonien auf Anweisung Stilichos.

169 n. Chr.

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Römisches Reich: Unter der Führung des Kaisers Mark Aurel besiegt im ersten Markomannenkrieg ein römisches Heer die Markomannen.

8 n. Chr.

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Römisches Reich: Das Römische Reich schließt einen Freundschaftsvertrag mit den germanischen Markomannen unter Marbod. Diese bekommen damit den Status eines Klientelreiches.

6 n. Chr.

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Römisches Reich: Frühling: Das Römische Reich beginnt einen Feldzug gegen die germanischen Markomannen, die sich unter ihrem König Marbod mit den Hermunduren, Langobarden, Semnonen und Vandalen verbündet haben und in dem Gebiet des späteren Böhmen über ein Heer von rund 74.000 Mann verfügen. Tiberius Caesar Augustus soll mit sechs Legionen von Carnuntum aus nach Norden stoßen, während Gaius Sentius Saturninus mit sechs weiteren Legionen Richtung Osten über den Rhein vordringt.

9 v. Chr.

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Römisches Reich & Germania libera: Die Markomannen unter König Marbod werden im Maingebiet von römischen Truppen unter Drusus besiegt.

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