Marxismus

Marxismus ist der Name einer von Marx und Engels im 19. Jahrhundert begründeten Gesellschaftslehre. Ihr Ziel besteht darin, durch revolutionäre Umgestaltung anstelle der bestehenden Klassengesellschaft eine klassenlose Gesellschaft zu schaffen.

Der Marxismus ist eine einflussreiche politische, wissenschaftliche und ideengeschichtliche Strömung, die sowohl dem Sozialismus als auch dem Kommunismus zugerechnet wird. Als Marxisten werden seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Anhänger von Karl Marx und Friedrich Engels bezeichnet. Im weiteren Sinne ist Marxismus eine Sammelbezeichnung für die von Marx und Engels entwickelte Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie sowie für damit verbundene philosophische und politische Ansichten. Auch Personen und Denkrichtungen, die in spezifischer Weise an das Werk von Marx und Engels anschließen, werden zum Marxismus gerechnet.

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Prominente Anwohner

1898

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Ceciliengärten 27: Als einer der prominentesten und bedeutendsten Anwohner der Siedlung arbeitete und lebte von 1929 bis 1933 der Maler und Grafiker Hans Baluschek im Atelierturm an der Semperstraße, in dem er eine „Ehrenwohnung“ hatte. Er musste hierfür keine Miete entrichten und konnte seinen künstlerischen Neigungen unbeschwert nachgehen. Baluschek wurde vornehmlich durch realistische Darstellungen des sozialen Lebens bekannt und illustrierte unter anderem Werke von Gerhart Hauptmann und Richard Dehmel. Später wurde er auch als Verfasser eigener Novellen bekannt (beispielsweise Spreeluft, 1913). Er war Mitbegründer der Berliner Secession und des Bundes proletarisch revolutionärer Schriftsteller (1919). Baluschek leitete die Große Berliner Kunstausstellung und war Vorsitzender der Schöneberger Kunst-Deputation. Als marxistisch und politisch unzuverlässig verfemt, legte er nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten 1933 alle Ämter nieder. An ihn erinnert in der Semperstraße? 1 eine im Jahr 1981 enthüllte Gedenktafel, die neben dem Text eine Straßenszene in der für Baluschek typischen Art zeigt

Europa

Europa & Mittelmeerraum:
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In Sankt Petersburg erscheint erstmals die vom MarxistenLenin angeregte und gegründete Tageszeitung Prawda, die bald mit der Zensur Konflikte hat und im Jahr 1917 zum Organ der KPdSU wird.

Politik & Weltgeschehen

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Die westafrikanischen Staaten Ghana und Guinea bilden die Ghana-Guinea-Union. Die marxistisch orientierte Organisation besteht bis zu ihrem Zerfall im Jahr 1962.
Deutsches Reich:
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Mit dem Erfurter Programm geht ein wichtiger Parteitag der SPD zu Ende, der einen Zwiespalt zwischen sozialer Theorie unter marxistischen Aspekten und realpolitischen Forderungen erzeugt.

Auflage

1981

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140? 429 (Dagbladet (Norwegen))

Geschichte > Neuzeit > 20. Jahrhundert

1933

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Am 10. Mai fanden im nationalsozialistischen Deutschland im Zuge einer Aktion wider den undeutschen Geist der Deutschen Studentenschaft Bücherverbrennungen statt, wobei in 22 Universitätsstädten, beginnend mit dem Opernplatz in Berlin, öffentlich zehntausende Bücher von jüdischen, marxistischen und pazifistischen Schriftstellern konfisziert und verbrannt wurden. Im Juni und in den Monaten danach folgten zahlreiche weitere Aktionen. Die Inszenierung und das Kultisch-Rituelle, das Systematische der Durchführung haben diesem Autodafé den Rang der Einmaligkeit in der Kontinuität der geschichtlichen Reihe von der Antike bis zur jüngsten Gegenwart gegeben.




Bücherverbrennung im Rahmen der Aktion wider den undeutschen Geist


? Hauptartikel: Bücherverbrennung in Deutschland? und Liste der verbrannten Bücher

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2000

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Werke: „Marxismus der Beletage“; „Die Welt in Kurzfassung“, ISBN 978-3-89706-895-7 (Gerhard Branstner)

1991

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Veröffentlichungen: Terror. Theorie und Praxis im Marxismus. (Konrad Löw)

1976

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Werk: Was ist Sozialismus? Was ist Marxismus? Ein Lehrheft. Verlagsgenossenschaft, Zürich 1971, 4. Aufl. (Konrad Farner)

1976

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Werk: Was ist Sozialismus? Was ist Marxismus? Ein Lehrheft. Zürich: Verlagsgenossenschaft 1971. 4.? Aufl. (Konrad Farner)

1945

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Werk: Die Trilogie A Grammar of Motives , A Rhetoric of Motives (1950) und Language as Symbolic Action (1966) baut Thesen aus der Philosophy weiter aus. Zentral ist die Erkenntnis, dass sich menschliches Sozialverhalten ebenso wie Literatur rhetorisch interpretieren lässt. Burke versucht hierbei eine Fusion von Psychoanalyse und Marxismus. (Kenneth Burke)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2000

Werk > Als Koautor und Herausgeber:
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Klaus Fuchs-Kittowski: Emil Fuchs - Christ und Sozialist - Aus persönlichem Erleben. - In: Christentum, Marxismus und das Werk von Emil Fuchs. Beiträge des sechsten Walter-Markov-Kolloquiums. Hrsg. v. Kurt Reiprich, Kurt Schneider, Helmut Seidel u. Werner Wittenberger. Leipzig: Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen

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