Massaker von Račak

Als Massaker von Račak wurde ein Ereignis in der innerstaatlichen Phase des Kosovo-Konflikts bekannt, bei dem am 15. und 16. Januar 1999 im Kosovo mindestens 40 Menschen in und bei dem Dorf Račak (alban.: Reçak) aufgefunden wurden, die von jugoslawischen Sicherheitskräften erschossen worden waren.

Der Vorfall wurde auf diplomatischem Weg und in den Medien unverzüglich der serbisch-jugoslawischen Regierung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Massaker angelastet und unter anderem zur Legitimation der ohne UNO-Mandat geführten Luftangriffe der NATO (→ Operation Allied Force) gegen die Bundesrepublik Jugoslawien herangezogen.

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Račak/Kosovo: An dem Tag und am folgenden werden mindestens 40 Leichen entdeckt, die beim Massaker von Račak ums Leben kamen.

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