Matthias Platzeck

Matthias Platzeck (* 29. Dezember 1953 in Potsdam) ist ein deutscher Politiker. In der Endphase der DDR setzte er sich als Umwelthygieniker zunächst mit der Grünen Liga für den Umweltschutz ein, bevor er 1990 als parteiloser Vertreter der Grünen Partei in der DDR in die Regierung Modrow aufgenommen und danach in die freie und letzte Volkskammer gewählt wurde, wo er der aus zwei Parteien bestehenden Fraktion Bündnis 90/Grüne angehörte.

Nach der deutschen Wiedervereinigung trat Platzeck der bürgerlichen Partei Bündnis 90 bei und wurde in der Koalitionsregierung von Manfred Stolpe von November 1990 bis November 1998 Umweltminister des Landes Brandenburg. Nach seiner Ablehnung gegenüber der Fusion von Bündnis 90 und Die Grünen im Jahr 1993 war er Mitbegründer des BürgerBündnisses freier Wähler und zunächst wieder parteilos, ehe er als Minister in einer SPD-Alleinregierung 1995 in die SPD eintrat.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Matthias Platzeck wird in Potsdam geboren. Matthias Platzeck ist ein deutscher Politiker. In der Endphase der DDR setzte er sich als Umwelthygieniker zunächst mit der Grünen Liga für den Umweltschutz ein, bevor er 1990 als parteiloser Vertreter der Grünen Partei in der DDR in die Regierung Modrow aufgenommen und danach in die freie und letzte Volkskammer gewählt wurde, wo er der Fraktion Bündnis 90/Grüne angehörte.

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Matthias Platzeck ist heute 64 Jahre alt. Matthias Platzeck ist im Sternzeichen Steinbock geboren.

Politik & Weltgeschehen

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Matthias Platzeck wird neuer Parteivorsitzender der SPD in Deutschland.
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Das Wahlbündnis Allianz für Deutschland wird geschlossen. Acht Vertreter des Zentralen Runden Tisches (darunter Wolfgang Ullmann, Rainer Eppelmann, Matthias Platzeck, Tatjana Böhm) werden in die Regierung Modrow aufgenommen.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2011

Ehrung:
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Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband der Bundesrepublik Deutschland

1997

Ehrung:
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Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland

Rundfunk, Film & Fernsehen

2012

Film:
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Herr Wichmann aus der dritten Reihe ist ein Dokumentarfilm des Regisseurs Andreas Dresen. Der 2012 veröffentlichte Film dokumentiert den Alltag des CDU-Abgeordneten Henryk Wichmann als Mitglied des Landtags Brandenburg.

Stab:
Regie: Andreas Dresen
Drehbuch: Andreas Dresen
Produktion: Andreas Dresen,
Andreas Leusink
Kamera: Andreas Höfer,
Michael Hammon,
Andreas Dresen
Schnitt: Jörg Hauschild

Besetzung: Henryk Wichmann, Matthias Platzeck

Tagesgeschehen

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Potsdam/Deutschland: Der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck übersteht eine Vertrauensfrage infolge seiner Beteiligung an der Affäre um den Flughafen Berlin Brandenburg.
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Potsdam/Deutschland: In Brandenburg wird Matthias Platzeck zum Ministerpräsidenten einer rot-roten Koalition gewählt.
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Brandenburg/Deutschland: Bei der Landtagswahl ändert sich bei den großen Parteien SPD, Die Linke und CDU wenig, die SPD bleibt stärkste Kraft. FDP und Die Grünen ziehen wieder in den Landtag ein, dafür schafft es die DVU nicht mehr über die Fünf-Prozent-Hürde. Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) kündigt Koalitionsgespräche mit der CDU und den Linken an.
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Berlin: Auf dem SPD-Sonderparteitag wird Kurt Beck, der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, mit 95 % der Delegiertenstimmen zum neuen Parteichef gewählt. Der bisherige Vorsitzende Matthias Platzeck (im November 2005 mit 99 % gewählt) war Anfang April nach mehreren Hörstürzen zurückgetreten. Die Stelle Becks als Parteivize soll Jens Bullerjahn (Sachsen-Anhalt) übernehmen. Auch ein Leitantrag über die Koalition mit der CDU/CSU steht zur Diskussion. Die Wortführerin der Parteilinken Andrea Nahles gab vor dem Parteitag ihre Kritik an den Plänen zur Reichen- und Unternehmensteuer auf. ,
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Deutschland: Der erst 2005 zum SPD-Parteichef gewählte Matthias Platzeck tritt aus gesundheitlichen Gründen vom Vorsitz der Partei zurück. Sein Nachfolger wird voraussichtlich Kurt Beck.

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