Matthias Rataiczyk

Matthias Rataiczyk (* 2. Februar 1960 in Halle (Saale)) ist ein deutscher Maler und Grafiker, der sich besonders für die Sepulkralkultur verschiedener Länder und Kulturkreise interessiert und verarbeitet die Erfahrungen, die er auf seinen Reisen gemacht hat, in seinen Werken.



Leben und Wirken




Matthias Rataiczyk wurde 1960 in Halle als Sohn der Maler und Grafiker Rosemarie und Werner Rataiczyk geboren. Nach dem Abitur studierte er von 1982 bis 1987 an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle bei Inge Götze. Seit seinem Diplom 1987 und einem anschließenden Zusatzstudium arbeitet er freischaffend in Halle.Die Auseinandersetzung mit dem Flächenabriss ganzer Teile seiner Heimatstadt Halle in den 1980er Jahren führten ihn zur künstlerischen Auseinandersetzung mit der Architektur.Gemeinsam mit Christine Triebsch baute er 1989 eine Glaswerkstatt auf. Eine Reihe von Glasfenstern entstanden in Zusammenarbeit mit seinem Vater Werner Rataiczyk bis 1994.1991 gehörte er, mit zehn weiteren Kollegen, zu den Gründern des Kunstvereins „Talstrasse“ e.V., seither ist er Vorsitzender des Vereins. Er kuratierte eine Vielzahl von Ausstellungen und ist Herausgeber einer Reihe von Katalogbüchern des Kunstvereins.Mit der politischen Wende in Ostdeutschland und den damit verbundenen neuen Möglichkeiten zog es ihn, zu Beginn der 1990er Jahre, in die Mittelmeerländer. Von 1999 bis 2004 unternahm er längere Studienreisen nach Asien, wo er sich mit den von ihm besuchten Kulturen auseinandersetzte und unterschiedlichste malerische und zeichnerische Zyklen entstanden. Ein Besuch des Mausoleums von Qin Shihuangdis auf einer Reise nach China im Jahr 2004 führte zu einer Veränderung von Rataiczyks Stil. Das Figürliche gewann an Bedeutung. In den Jahren von 2004 bis 2009 waren es Begegnungen mit Mumienfunden, die ihn bewegten und zur künstlerischen Beschäftigung anregten. Insbesondere war es eine ausgedehnte Studienreise im Jahr 2008 nach Peru, wo er den Chachapoyamumien begegnete.Im Oktober 2011 wurde er in den Kulturkonvent des Landes Sachsen-Anhalt berufen.

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Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2012

Herausgeberschaft:
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Charles Crodel, Malerei. ISBN 978-3-932962-70-7.

2012

Herausgeberschaft:
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Eva Mahn, Halle und der Rest der Welt, Fotografie aus den Jahren 1976–1989 (Katalog: ISBN 978-3-932962-66-0)

2011

Herausgeberschaft:
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Kurt Bunge (Maler), Zum 100.Geburtstag (Katalog: ISBN 978-3-932962-60-8)

2010

Herausgeberschaft:
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Spiridon Neven Dumont, Ein Suchender an den Grenzen der Illusion (Katalog)

2010

Herausgeberschaft:
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Couleur et Géometrié, Konkrete Kunst International (Katalog: ISBN 978-2-913909-29-8)

Kunst & Kultur

2013

Ausstellungen:
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Kunstverein "Talstrasse", "Schattenwelten"

2012

Ausstellung:
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HOVHANNES SHARAMEYAN National Museum of Folk ART, Yerevan (Armenien)/ Ausstellungsbeteiligung „Call out art“

2012

Ausstellungen:
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HOVHANNES SHARAMEYAN National Museum of Folk ART, Jerewan (Armenien)/ Ausstellungsbeteiligung „Call out art“

2010

Ausstellungen:
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Tragor Ignác Múzeum, Vác (Ungarn), „Memento mori"

2009

Ausstellung:
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Kunstverein „Talstrasse“ e.V., Halle, Aussellungsbeteiligung „Allegorie auf die Vergänglichkeit“

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