Maurice Jacob

Maurice René Michel Jacob (* 28. März 1933 in Lyon; † 2. Mai 2007) war ein französischer theoretischer Physiker, der sich mit Elementarteilchenphysik beschäftigte.

Jacob studierte ab 1953 Physik an der École normale supérieure und war danach am französischen Kernforschungszentrum in Saclay. Während eines Aufenthalts am Brookhaven National Laboratory 1959 entwickelte er mit Gian-Carlo Wick den Helizitätsamplituden-Formalismus für Streuungen von Elementarteilchen. 1961 wurde er mit diesem Thema an der Universität Paris bei Francis Perrin (und Wick) promoviert („Formal theory of collisions and helicity eigenstates“), war danach als Post-Doc am Caltech und danach 1961 bis 1967 wieder in Saclay. Ab 1967 war er am CERN (ab 1972 als permanentes Mitglied), wo er bis zu seiner Pensionierung 1998 blieb. 1982 bis 1988 war er Leiter der CERN-Theoriegruppe und in den 1990er Jahren für die Beziehung des CERN zu seinen Mitgliedsstaaten zuständig. Daneben war er auch unter anderem zu Gastaufenthalten am SLAC, an der Yale University und dem Fermilab. Jacob starb nach längerer Krankheit an einem Herzanfall.

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Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Maurice Jacob stirbt. Maurice René Michel Jacob war ein französischer theoretischer Physiker, der sich mit Elementarteilchenphysik beschäftigte.
Geboren:
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Maurice Jacob wird in Lyon geboren. Maurice René Michel Jacob war ein französischer theoretischer Physiker, der sich mit Elementarteilchenphysik beschäftigte.

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Maurice Jacob starb im Alter von 74 Jahren. Maurice Jacob wäre heute 84 Jahre alt. Maurice Jacob war im Sternzeichen Widder geboren.

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