Max.mobil.

max.mobil. war der frühere Markenname eines nun als T-Mobile Austria bekannten Mobilfunknetzes.



Geschichte




Am 25. Jänner 1996 erwarb das Ö-Call-Konsortium die allererste private GSM 900-Mobilfunklizenz für Österreich. Bis dahin hielt das Tochterunternehmen der heutigen Telekom Austria, die Mobilkom mit dem Netz A1, das Mobilfunkmonopol im GSM-Bereich.Im Oktober 1996 ging schließlich das österreichweit zweite Mobilfunknetz max.mobil mit dem Slogan „max.mobil. - ein Netz hebt ab“ in Betrieb. Einer der bekannteren Werbebotschaften des Anbieters lautete: "Was wäre ein Handy ohne max?"Die Gesellschafter des Ö-Call-Konsortiums waren die deutschen Unternehmen DeTeMobil und Siemens, die Banken BAWAG, Bayerische Landesbank, Raiffeisen Landesbank Steiermark sowie die Versicherungen Generali und Interunfall. Zusätzlich waren die Kronen Zeitung und der Telefondienstleister UTA (nunmehr Tochtergesellschaft von Tele2) beteiligt.Aufsehen erregte vor allem die aggressive Preispolitik. So war max.mobil. der erste GSM-Anbieter in Österreich, der einen für damalige Verhältnisse sehr günstigen Tarif von „1 Schilling von max. zu max.“ anbot.Im Oktober 1997 führte das Unternehmen bereits einen Prepaid-Tarif mit dem Namen klax.max. ein, der auch nach der Umbenennung des Unternehmens zu T-Mobile Austria noch immer als Klax Wertkarte besteht. Im September 1998 führte max.mobil. als erster österreichischer Netzbetreiber überhaupt ein Treueprogramm ein, die mäxchen.1999 erwarb max.mobil. die Handelskette Niedermeyer, im Juli des nächsten Jahres führte man sogar ein Festnetzangebot (max.plus.) ein. Im April zuvor wurde die deutsche T-Mobile alleiniger Gesellschafter bei max. Im Oktober 2000 schließlich führte man das Treueprogramm auch für Prepaid-Kunden ein (kläxchen), ein Monat später ersteigerte max.mobil. eine UMTS-Lizenz. Im April 2001 fand die Einführung von GPRS statt, im Juli startete man ein UMTS-Testnetz in Wien.Am 18. April 2002 führte T-Mobile den Namenswechsel durch, und max.mobil. wurde in T-Mobile Austria umbenannt.

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Unternehmensgeschichte

2000

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Am 1. Januar bündelt die Deutsche Telekom ihre internationalen Mobilfunkaktivitäten in der T-Mobile International AG. Zu der neuen Holding gehören zunächst neben T-Mobile in Deutschland noch die britische One2One (jetzt T-Mobile UK), die österreichische max.mobil. (jetzt T-Mobile Austria) sowie die Mehr- und Minderheitsbeteiligungen RadioMobil (jetzt T-Mobile Czech Republic), PTC (Polen) und MTS (Russland). Das Rufnummernspektrum wird erneut erweitert, T-Mobile-Kunden sind damit auch unter den Vorwahlen 0160, 0175, 01511 erreichbar. Im August ersteigert T-Mobile eine UMTS-Lizenz mit drei Frequenzblöcken. Im Juni führt T-Mobile als weltweit erster Betreiber den technischen Netzstart des Datenübertragungsstandards GPRS (General Packet Radio Service) durch. Das analoge C-Tel-Netz wird abgeschaltet. Die Funkrufdienste Scall, Skyper und Cityruf werden an die Berliner e*Message W.I.S. Deutschland GmbH (e*Message) verkauft und von dieser weiterbetrieben. (T-Mobile Deutschland)

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