Religion

1510

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Der Universalgelehrte Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim wird gemeinsam mit anderen Repräsentanten von Kaiser Maximilian I. an den Hof von Heinrich VIII. von England gesandt, um Einfluss auf dessen Politik zu nehmen. Agrippa lernt dort unter anderem John Colet bei einer Vorlesung an der University of Oxford über den Paulinismus kennen.

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Maximilian I. (HRR) stirbt in Wels, Oberösterreich. Maximilian I. Erzherzog von Österreich aus dem Haus Habsburg, genannt der letzte Ritter, war ab 1477 Herzog von Burgund, ab 1486 römisch-deutscher König, ab 1493 Herr der Österreichischen Erblande und ab 1508 Kaiser des Heiligen Römischen Reichs.
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Geboren: Maximilian I. (HRR) wird in Wiener Neustadt geboren. Maximilian I. von Habsburg, genannt der letzte Ritter, war ab 1477 Herzog von Burgund, ab 1486 römisch-deutscher König, ab 1493 Erzherzog von Österreich und ab 1508 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

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Maximilian I. (HRR) starb im Alter von 59 Jahren. Maximilian I. (HRR) war im Sternzeichen Widder geboren.

Wirtschaft

1497

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Maximilian I. erhebt die Leipziger Jahrmärkte zur Reichsmesse, was ihren Aufschwung erheblich begünstigt.

Kunst & Kultur

Musik & Theater:
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Maximilian I. gründet die Wiener Sängerknaben als Teil seiner musikalischen Hofkapelle.

Politik & Weltgeschehen

1513

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Italienische Kriege: 23. März: Wegen Gebietsstreitigkeiten mit Kaiser Maximilian I. und der päpstlichen Drohung, die Liga von Cambrai wieder aufleben zu lassen, wechselt die Republik Venedig unter dem Dogen Leonardo Loredan im Krieg um Mailand die Seite, verlässt die Heilige Liga und verbündet sich mit dem von der Liga bekämpften Frankreich unter König Ludwig XII.
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Italienische Kriege: Italienische Kriege: Papst Julius II. verbündet sich in der Heiligen Liga mit Kaiser Maximilian I., der Republik Venedig, der Eidgenossenschaft, England und Aragon gegen König Ludwig XII. von Frankreich. Frankreich muss sich aus dem besetzten Herzogtum Mailand zurückziehen.

Wissenschaft & Technik

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Auf Betreiben des Kurfürsten Friedrich III. von Sachsen erteilt Kaiser Maximilian I. das kaiserliche Gründungsprivileg für die Alma Mater Leucorea, die am 18. Oktober als erste Universität nach der Leipziger Teilung im ernestinischen Kurfürstentum Sachsen eröffnet wird. Erster Rektor wird Martin Pollich, der erste Dekan der theologischen Fakultät Johann von Staupitz, der erste Kanzler Goswin von Orsoy.

Polen-Litauen / Russland

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Georg von Schnitzenpaumer, ein Gesandter Kaiser Maximilian I. (1493-1519), trifft über Königsberg kommend in Moskau ein, um den russischen Großfürsten für eine europäische Koalition gegen das jagiełłonische Vormachtstreben in Ostmitteleuropa zu gewinnen. Ihr sollten neben dem Großfürstentum Moskau der Deutsche Orden, Dänemark, Brandenburg, Sachsen und das Fürstentum Walachei angehören. Als Ergebnis der Gespräche wird ein förmlicher Bündnisvertrag geschlossen, gleichzeitig laufen die Vorbereitungen zu einem dritten Feldzug Moskaus gegen Smolensk an.

Europa

1517

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Dietrich von Schöneberg, der Berater des Hochmeisters Albrecht von Preußen trifft am 24. Februar in Moskau ein und schließt nach kurzen Verhandlungen am 10. März einen Vertrag, der gegenseitigen militärischen Beistand gegen Polen und Litauen und eine russische Finanzhilfe im Kriegsfall vorsieht. Der Deutsche Orden nähert sich damit an das Großfürstentum Moskau an. Dies war nötig geworden unter dem Eindruck der habsburgisch-jagiełłonischen Verständigung, die nach langwierigen Verhandlungen in Preßburg (April-Mai) und Wien im Juli 1517 unter unmittelbarer Beteiligung Kaiser Maximilians I. und der Könige Sigismund I. von Polen und Wladyslaw II. von Ungarn und durch eine Doppelheirat besiegelt wird.
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Wiener Doppelhochzeit (Erster Wiener Kongress): Im Wiener Stephansdom findet die von Maximilian I. und Vladislav II. von Böhmen und Ungarn arrangierte Doppelhochzeit von Maximilians Enkeln Maria (mit Vladislavs Sohn Ludwig) und Ferdinand (mit Vladislavs Tochter Anna) statt (siehe auch Wiener Fürstentag).
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Maximilian I. wird Römischer Kaiser in Trient. Papst Julius II. gibt seine Zustimmung.
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Weitere Ereignisse in Europa: Auf dem Reichstag zu Köln entscheidet der römisch-deutsche KönigMaximilian I. den Landshuter Erbfolgekrieg: Das Herzogtum Pfalz-Neuburg entsteht.
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Maximilian I. wird nach dem Tod seines Vaters Friedrich III. Erzherzog von Österreich.

Antike

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Heiliges Römisches Reich: Mit dem Tod Maximilians I. wird sein Sohn Karl, der bereits König von Spanien ist, auch Erzherzog von Österreich.
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Heiliges Römisches Reich: In einem Gabbrief schenkt Kaiser Maximilian I. auf deren Bitte den Kärnter Landständen die 1514 abgebrannte Stadt Klagenfurt samt Burg und Bürgerschaft bei gleichzeitiger Aufhebung aller bürgerlichen Privilegien. Diese beauftragen den Baumeister Domenico dell’Allio wegen der heranziehenden Türkenkriege mit dem Bau einer Stadtbefestigung.

1518

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Heiliges Römisches Reich: Juni bis Oktober: Der Reichstag zu Augsburg befasst sich mit der Thronfolge des vermutlich an Darmkrebs erkrankten Kaisers Maximilian I im Heiligen Römischen Reich. Er möchte die Nachfolge im Sinne seines Enkels Karl I. von Spanien regeln, was am Reichstag aber verweigert wird. Auch Kreuzzugspläne von Papst Leo X. und Kaiser gegen das Osmanische Reich scheitern. Die Reichsstände begründen ihre Ablehnung mit der Gravamina der deutschen Nation. Ludwig V. von der Pfalz gelingt es, die Aufhebung der noch unter seinem Vater Philipp im Landshuter Erbfolgekrieg verhängten Reichsacht gegen die Kurpfalz durchzusetzen.
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Heiliges Römisches Reich: Der Tod seines Vaters Wilhelm II. von Hessen macht den fünfjährigen Philipp den Großmütigen zum hessischen Landgrafen. Seine Mutter ringt in der Folge erbittert mit den Landständen des Landes um die vormundschaftliche Regentschaft. Schließlich erklärt Kaiser Maximilian I. Philipp im Jahr 1518 mit 13½ Jahren für volljährig.

1498

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Heiliges Römisches Reich: Anfang Februar: Der römisch-deutsche KönigMaximilian I. beruft einen Reichstag nach Freiburg im Breisgau ein.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1775

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Werk: Der Weißkunig. Eine Erzählung von den Thaten des Kaisers Maximilian des Ersten. Erstdruck

1514

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Literatur: Das Gebetbuch Maximilians I. wird vom kaiserlichen Hofdrucker Johann Schönsperger d. Ä. in Augsburg auf Pergament gedruckt. Das Gebetbuch enthält eine Sammlung verschiedener Psalmen, Hymnen, Evangelien und Gebete in lateinischer Sprache. Auf Wunsch Maximilians ist der Druck, der nach Vorlagen aus der kaiserlichen Kanzlei von Vinzenz Rockner entworfen worden ist, einer Handschrift ähnlich. Die Schrift gilt als Vorstufe der Fraktur. Das gedruckte Schriftbild ist ergänzt durch mit der Hand ausgeführte Schnörkel. Die farbige Liniierung sowie die zum Teil gemalten Initiale unterstreichen den Eindruck einer Handschrift. Der Druck erfolgt in zehn Exemplaren, von denen fünf heute noch erhalten sind. Ein einziges Exemplar wird von sieben führenden Künstlern der Zeit mit Randzeichnungen versehen, darunter Hans Burgkmair, Hans Baldung, Lucas Cranach d. Ä., Albrecht Altdorfer und Albrecht Dürer.

1512

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Literatur: Der Eidgenosse Glarean erhält wegen eines Lobgedichtes auf Kaiser Maximilian I. von diesem die Dichterkrone als poeta laureatus.

1509

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Literatur: Niccolò Machiavelli ergänzt seinen Bericht Rapporto delle Cose d'Alemagna über den politischen Zustand Deutschlands durch ein Porträt Kaiser Maximilians I.

1508

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Literatur: Nach einer diplomatischen Mission am Hof Kaiser Maximilians I. verfasst Niccolò Machiavelli den Bericht Rapporto delle Cose d'Alemagna.

"Maximilian I. (HRR)" in den Nachrichten