Medici

Die Familie der Medici (italienisch [ˈmɛːditʃi]; vollständig de’ Medici) aus Florenz bildete vom 15. bis 18. Jahrhundert eine einflussreiche italienische Dynastie, aus der Großherzöge der Toskana, Päpste und zwei Königinnen von Frankreich hervorgingen.

Die Medici erwarben ihren Reichtum im Textilhandel, der von der Gilde Arte della Lana betrieben wurde. Auf dieser Basis begründeten sie ein modernes Bankwesen und dominierten – auch durch ihre Beziehungen zum Papsttum – die europäische Finanzwelt der frühen Neuzeit. Ihr Mäzenatentum ermöglichte und prägte die Renaissance in Florenz.

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Geboren & Gestorben

1972

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Gestorben: Raymond de Roover stirbt. Raymond de Roover, mit vollständigem Namen Raymond Adrien de Roover, befasste sich mit dem ökonomischen Denken des Spätmittelalters und den daraus abgeleiteten Wirtschafts- und Handelstechniken, wie etwa dem Wechsel oder dem Kredit, aber auch den Strukturen der Florentiner Banken und Handelshäuser, wie der Peruzzi oder der Medici.

1904

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Geboren: Raymond de Roover wird geboren. Raymond de Roover, mit vollständigem Namen Raymond Adrien de Roover, befasste sich mit dem ökonomischen Denken des Spätmittelalters und den daraus abgeleiteten Wirtschafts- und Handelstechniken, wie etwa dem Wechsel oder dem Kredit, aber auch den Strukturen der Florentiner Banken und Handelshäuser, wie der Peruzzi oder der Medici.
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Gestorben: Anna Maria Luisa de’ Medici stirbt in Florenz. Anna Maria Luisa de’ Medici war die letzte Repräsentantin des Hauses Medici und Schwester des letzten Medici-Großherzogs der Toskana Gian Gastone de’ Medici. Sie war Ehefrau von Johann Wilhelm („Jan Wellem“) und damit von 1691 bis 1716 Kurfürstin von der Pfalz.
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Gestorben: Gian Gastone de’ Medici stirbt in Florenz. Gian Gastone de’ Medici war der letzte Großherzog der Toskana aus dem Haus Medici. Er regierte von 1723 bis 1737 und war das letzte männliche Mitglied der jüngeren Linie der Familie.
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Gestorben: Cosimo III. de’ Medici stirbt im Palazzo Pitti in Florenz. Cosimo III. de’ Medici aus der Familie Medici regierte als Nachfolger seines Vaters Ferdinando II vom 23. Mai 1670 bis zum 31. Oktober 1723 als - vorletzter - Großherzog von Toskana seines Hauses.

Italien

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Der Herrscher von Florenz, Piero de’ Medici wird mit seinen Brüdern Giovanni und Giuliano und seinem Cousin Giulio aus der Stadt vertrieben, der Medici-Palast geplündert. Der Bußprediger Girolamo Savonarola übernimmt die Macht in Florenz. Die Medici gehen nach Bologna.

Musik

1513

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Nach dem 11. März: Heinrich Isaak, Günstling der Medici in Florenz, gratuliert dem neuen Papst Leo X. mit der Motette Optime divino date munere pastor zu seiner Wahl.

Geschichte

1619

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mit kaiserlicher Bestallung vom 16. März wurden durch den Großherzog Cosmos II. von Medici, 500 Mann auf eigene Kosten angeworben. (300 Mann als Arkebusiere in den Niederlanden, 200 Mann als Kürassiere in den kaiserlichen Erblanden). Dieses Regiment trat unter dem Namen "Florentinische Reiter" 1621 in kaiserliche Dienst. Generalfeldwachtmeister Dampierre, welcher bereits seit 1616 Inhaber und Kommandant eines Arkebusier-Regimentes war, wurde zum Inhaber über dieses neue Regiment bestellt. (K.u.k. Böhmisches Dragoner-Regiment „Graf Montecuccoli“ Nr. 8)

Politik & Weltgeschehen

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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In Florenz werden die Medici ein zweites Mal von der Macht und aus der Stadt vertrieben. Unter dem Einfluss von Niccolò Capponi und Filippo Strozzi wird wieder eine Republik errichtet. Ippolito und Alessandro de’ Medici sowie Kardinal Silvio Passerini als ihr Vormund verlassen am folgenden Tag den Ort. (16. Mai)

Kunst & Kultur

1845

Oper:
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Isabella de' Medici (A. Gazzoletti) – Triest, Teatro Grande, 9. März (Federico Ricci)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1970

Werk:
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Die Medici? : Eine Florentiner Familie. Wiesbaden (Marcel Brion)

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