Medienwissenschaft

Medienwissenschaft beschäftigt sich mit Formen der Realitätsdarstellung (hier Pressefotografen bei ihrer Arbeit).
Bild: Giorgio Montersino from Milan, Italy
Lizenz: CC-BY-SA-2.0

Medienwissenschaft ist die wissenschaftliche Beschäftigung mit den Medien, darunter die Massenmedien und die öffentliche Kommunikation, aber auch Aspekte der Ästhetik, Geschichte und Theorie der Medien. Die Medienwissenschaft gründet in der sprach- und geisteswissenschaftlichen Beschäftigung mit den Medien in der Literatur-, Theater-, Kunst- und Musikwissenschaft. Je nach Medienbegriff stehen dabei beispielsweise Einzelmedien wie Printmedien (Zeitung und Zeitschrift), Hörfunk, Fernsehen oder Online-Medien im Mittelpunkt. Mit einem breiteren Medienbegriff treten aber auch Infrastrukturen, Netzwerke oder Technologien in den Mittelpunkt. Viele Medienwissenschaftler zählen auch die Filmwissenschaft zu ihrer Disziplin.

Die Hauptarbeitsbereiche der Medienwissenschaft sind die Medienanalyse, -geschichte und -theorie. Im Gegensatz zur sozialwissenschaftlichen Kommunikationswissenschaft, bei welcher der Schwerpunkt oft auf den Wechselwirkungen zwischen Massenmedien und Gesellschaft liegt (Rezeption), stehen bei der Medienwissenschaft die Fragen nach Ästhetik, Technik und Geschichte im Vordergrund.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Karin Bruns stirbt in Linz. Karin Bruns war eine Medien- und Literaturwissenschaftlerin und seit 2003 Professorin für Medientheorien an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz.
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Gestorben: Umberto Eco stirbt in Mailand, Lombardei. Umberto Eco war ein italienischer Schriftsteller, Kolumnist, Philosoph, Medienwissenschaftler und wohl der bekannteste zeitgenössische Semiotiker. Durch seine Romane, allen voran Der Name der Rose, wurde er weltberühmt.
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Gestorben: Barbara Gentikow stirbt in Bergen, Norwegen. Barbara Gentikow war eine deutsche Skandinavistin, die seit Ende der 1970er-Jahre in Skandinavien forschte und lehrte. Zuletzt war sie Professorin für Medienwissenschaft an der Universität Bergen.
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Gestorben: Hans J. Kleinsteuber stirbt in Hamburg. Hans-Jürgen Kleinsteuber war ein deutscher Politik- und Medienwissenschaftler.

Persönlichkeiten und Alumni > Dozenten und Professoren

1949

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Klaus Schönbach , Kommunikations- und Medienwissenschaftler (Westfälische Wilhelms-Universität)

Rundfunk, Film & Fernsehen

1975

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Film: Wie informiert das Fernsehen? Ein Indizienbeweis ist ein deutscher Dokumentarfilm von Bernward Wember aus dem Jahr 1975. Der Berliner Medienwissenschaftler analysiert in dem ZDF-Projekt die Wirkung von audio-visuell aufbereiteten Informationen in Nachrichtensendungen, Dokumentarfilmen und Informationsfilmen. Im Weiteren stellt der Autor Alternativen vor, die einen messbar höheren Informationsgrad beim Zuschauer erreichen.

Stab:
Regie: Bernward Wember
Drehbuch: Bernward Wember
Produktion: ZDF
Kamera: Bernward Wember
Schnitt: Bernward Wember

Besetzung: Bernward Wember

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

2000

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Gründung: Der epodium Verlag ist ein geisteswissenschaftlicher Fachverlag. Er wurde im Jahr 2000 vom Inhaber Andreas Backoefer in München gegründet. Der epodium Verlag publiziert Bücher in den Wissensbereichen Kunst-, Kultur- und Medienwissenschaft, Tanzwissenschaft sowie Belletristik und Lyrik.

1947

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Gründung: Das Institut für Demoskopie Allensbach – Gesellschaft zum Studium der öffentlichen Meinung mbH (IfD) mit Sitz in Allensbach am Bodensee wurde 1947 von Elisabeth Noelle-Neumann gegründet und ist das älteste Meinungsforschungsinstitut in Deutschland. Seit 1988 ist Renate Köcher Geschäftsführerin, bis 2010 an der Seite der Gründerin. Das Institut hat Niederlassungen in Bonn und Berlin. Unter den 95 Mitarbeitern befinden sich 25 Wissenschaftler. Die rund 2000 nebenberuflichen Interviewer werden aus allen Gesellschaftsschichten rekrutiert. Es gilt als dem konservativen politischen Spektrum zugehörig. Neben der Meinungsforschung arbeitet das Institut auch im Feld der Medienforschung (u.a. mit den Studien Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analyse (AWA), Allensbacher Computer- und Technik-Analyse (ACTA), TOPLevel). Als einziges deutsches Institut arbeitet Allensbach nicht mit Zufallsstichproben sondern mit Quotenverfahren, erzielt damit allerdings ähnliche Ergebnisse wie seine Konkurrenten.

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