Mehlkrieg

Der sogenannte Mehlkrieg (frz.guerre des farines) war ein Aufstand in Frankreich im April und Mai 1775 gegen als zu hoch empfundene Mehl- und Brotpreise.

Zu jener Zeit lebte ein Großteil der französischen Landbevölkerung in bitterer Armut und musste um das „tägliche Brot“ kämpfen. Zwei Drittel der bäuerlichen Bevölkerung konnte nicht allein vom Ertrag der eigenen Felder leben und war zum Überleben auf zusätzliche, abhängige Arbeit angewiesen; ein Drittel vermochte auch damit kaum zu überleben.

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Wirtschaft

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Hohe Preise führen im französischen Beaumont-sur-Oise zu Plünderungen auf dem Getreidemarkt. In der Bevölkerung gärende Unruhe über Brotpreise greift um sich und der regionale Aufstand reicht bis an die Vororte von Paris heran. Militär schlägt den Mehlkrieg in der Folge nieder. König Ludwig XVI. weist später die Rückkehr vom privaten zum staatlichen Handel an.

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