Melilla

Melilla (Aussprache: [meˈliʎa], mazirisch ⵎⵕⵉⵜⵛMṛitc) ist eine spanische Stadt an der nordafrikanischen Mittelmeerküste mit einer Landgrenze zu Marokko. Als spanische Exklave gehört Melilla zur Europäischen Union, ist aber gemäß dem Zollkodex der Union vom Zollgebiet der EU ausgenommen. Das Gebiet umfasst 13,4 km², auf denen etwa 86.026 Einwohner leben (Stand 1. Januar 2016).

Melilla ist seit dem Jahr 1497 in spanischem Besitz; auch nach der Unabhängigkeit Marokkos von den Kolonialmächten Frankreich und Spanien (1956) blieben Melilla und das ebenfalls in Afrika gelegene Ceuta spanisch. Die Altstadt von Melilla (Medina Sidonia) ist als Kulturgut (Bien de Interés Cultural) in der Kategorie Conjunto histórico-artístico anerkannt.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Ezequiel Calvente wird in Melilla geboren. Ezequiel Calvente Criado, genannt Ezequiel, ist ein spanischer Fußballspieler. Er wird als Mittelfeldspieler vorrangig auf dem Flügel eingesetzt.
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Geboren: Farid Bang wird in Melilla, Spanien geboren. Farid Bang ist ein deutscher Rapper marokkanischer Abstammung, der stilistisch dem Genre Gangsta-Rap zuzuordnen ist. Seit 2014 veröffentlicht er seine Werke über sein eigenes Label Banger Musik. Zuvor war er bei Seven Days Music unter Vertrag. Bei Banger Musik nahm er u.?a. die Rapper KC Rebell, Majoe & Jasko sowie Summer Cem unter Vertrag. Drei seiner Alben wurden von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) indiziert. Den Schallplattenauszeichnungen zufolge hat er in seiner Karriere über 207.500 Tonträger verkauft.
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Geboren: Araceli Jover wird in Melilla geboren. Araceli „Arly“ Jover ist eine spanische Schauspielerin.
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Gestorben: Enrique Nieto y Nieto stirbt in Melilla. Enrique Nieto y Nieto war ein spanischer Architekt des Modernismo.
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Geboren: Fernando Arrabal wird in Melilla, Spanien geboren. Fernando Arrabal Terán ist ein spanisch-französischer Schriftsteller, Dichter und Dramatiker des absurden Theaters.

Ereignisse

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Der Angriff von 6.000 Rifkriegern umliegender Berberstämme auf die spanische Besitzung Melilla bildet den Auftakt zum Rifkrieg.

Politik & Weltgeschehen

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Etwa 65 aus einer Gruppe von 500 Afrikanern gelingt der Versuch, in die von Sperranlagen gesicherte spanische Exklave Melilla hineinzukommen.

Tagesgeschehen

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Melilla/Spanien: Afrikanische Flüchtlinge versuchen in die spanische Enklave Melilla einzudringen.
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Marokko-Algerien-Spanien: Wie Madrid meldet, hat Marokko mit der Abschiebung von etwa 1000 illegalen Flüchtlingen begonnen, die in der Vorwoche über die Grenzzäune der spanischen Exklaven Ceuta und Melilla geklettert sind. Hunderte Schwarze wurden in Busse mit unbekanntem Ziel gesetzt bzw. von der Grenzstadt Oujda zu Fuß nach Süden geschickt, nach internationalen Protesten aber am 10. / 11. Oktober zurückgebracht. Montag nachmittag startete das erste Flugzeug mit über 100 Flüchtlingen nach Senegal.
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Madrid, Marokko: Die spanische ExklaveMelilla in Marokko wird erneut das Ziel eines Massenansturms nordafrikanischer Flüchtlinge. Bis zu 800 Menschen hätten am frühen Morgen versucht, den sechs Meter hohen Metallzaun zu überwinden, berichtete der private spanische Radiosender Cadena Ser. Rund 300 von ihnen sei es gelungen, auf spanisches Territorium vorzudringen. Melillas Stadtoberhaupt Juan José Imbroda macht indirekt marokkanische Behörden für den Vorfall verantwortlich. Eine Lösung könne nur „von der anderen Seite der Grenze“ kommen, sagt er dem Radiosender. Die Marokkaner hätten in der Nacht zum Montag „nicht sehr stark kooperiert“.
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Melilla/Spanien: Absturz einer Fokker 50, welche aus Málaga kommend die Landebahn verfehlt und dabei verunglückt.

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