Geboren & Gestorben

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Gestorben: Heinold Fast wird. März 1929 in Emden. Heinold Fast war ein mennonitischer Theologe und Geistlicher. Bekannt geworden ist er vor allem als Forscher und Autor auf dem Gebiet der reformatorischen Täuferbewegung und der mennonitischen Geschichte.
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Gestorben: Kornelius Wiebe stirbt in Taschkent. Kornelius Wiebe war Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Usbekistan im Verbund der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Russland, der Ukraine, in Kasachstan und Mittelasien. Er war deutschstämmig und entstammte einer mennonitischen Familie. Trotz seiner Herkunft beherrschte Wiebe nur unvollkommen Deutsch.
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Gestorben: A. James Reimer stirbt. Allen James Reimer war ein kanadischermennonitischerTheologe, der bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2008 als Professor am Conrad Grebel College der University of Waterloo und an der Toronto School of Theology der University of Toronto wirkte.
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Gestorben: Henk Kossen stirbt in Amsterdam. Hendrik Bernardus (Henk) Kossen war ein mennonitischerPfarrer, Theologe und Professor für Praktische Theologie. Um 1968 war er Mitbegründer des ökumenischen Kirchenrats in den Niederlanden.
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Gestorben: Jean Séguy (Soziologe) stirbt in Liancourt, Frankreich. Jean Séguy war ein französischer Religionssoziologe und Forscher der Täufer, Mennoniten, Adventisten und anderer dissidenten christlichen Bewegungen.

Religion

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Das Emder Religionsgespräch zwischen Reformierten und Mennoniten beginnt. Unter den vereinbarten 14 Gesprächspunkten befinden sich unter anderem Fragen der Dreifaltigkeit, der Prädestination, des Kirchenbanns, der Taufe und des Abendmahls. Bis zum 17. Mai finden 124 Sitzungen statt.
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Auf einer Zusammenkunft der Schweizer Brüder werden in Schleitheim die von Michael Sattler ausgearbeiteten Schleitheimer Artikel angenommen. Für viele Täufer, insbesondere die Hutterer und Mennoniten, bilden die Artikel bis in die Gegenwart hinein eine wichtige Bekenntnisgrundlage ihrer Lehre.

Familiengeschichte der „von der Leyen“ in Krefeld

1656

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Vertreibung aus Radevormwald, wo es noch heute einen Ortsteil Leye gibt, wegen des mennonitischen Glaubens und Flucht in das „freie“ Krefeld. Dort führt Adolf von der Leyen den Handel mit Seidenwaren weiter, der in Radevormwald abgebrochen werden musste. (Von der Leyen (Seidenweberfamilie))

Amerika

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Die erste geschlossene Gruppe von deutschen Mennoniten aus Krefeld erreicht unter der Führung von Franz Daniel Pastorius, einem Freund William Penns, auf der Concord Nordamerika und gründet die Stadt Germantown in Pennsylvania.

Antike

Heiliges Römisches Reich:
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Preußen beschränkt die Selbstverwaltungsrechte der Mennoniten und löst eine Auswanderungswelle nach Russland aus.

Geschichte > Einwohnerentwicklung

1849

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1.223 Einwohner (858 evangelisch, 272 katholisch, 91 mennonitisch) (Ober-Flörsheim)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2000

Hörfunk:
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Zwischen zwei Kulturen – Junge Mennoniten aus der ehemaligen UdSSR in Deutschland (Doku, WDR Redaktion Diesseits von Eden, 25 Min.) (Thomas Gaevert)

Die Taufe in Kirchen und Gemeinden > Gültigkeit und wechselseitige Anerkennung

2009

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Bei vielen Freikirchen (insbesondere Baptisten, Mennoniten, Pfingstgemeinden und Siebenten-Tags-Adventisten) hängt die Gültigkeit einer Taufe davon ab, ob der Täufling sich bewusst für die Taufe entschieden hat. Christen, die als Säuglinge getauft wurden, gelten dort in der Regel als ungetauft. Sie werden dennoch in der Regel, sofern sie sich zum christlichen Glauben bekennen, als Mitchristen anerkannt, aber nicht in allen Kirchen und Gemeinden zur Teilnahme am Abendmahl zugelassen. Freie evangelische Gemeinden und einige baptistische Gemeinden haben allerdings Sonderregelungen aus seelsorglichen Gründen. Sie erkennen den Gewissenskonflikt von als Kleinkind Getauften an und verzichten in Ausnahmefällen auf eine (aus der Sicht dieser Gläubigen) nochmalige Taufe. Diese Gläubigen werden trotzdem als Mitglieder in die Gemeinde integriert. Die Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden formulierte im Vorfeld der Magdeburger Erklärung von 2007, dass prinzipiell jede Taufe anerkannt werden könne, sofern sie von dem betreffenden Glaubenden selbst als gültig anerkannt werde. Mit der Gemeinsamen Erklärung zur Eucharistischen Gastbereitschaft mit den lutherischen Landeskirchen besteht in Deutschland seit 1996 auch eine lutherisch-mennonitische Abendmahlsgemeinschaft. In Baptistengemeinden werden auch Kleinkind-Getaufte generell zum Abendmahl zugelassen, sie gelten aber sonst –? von den oben erwähnten Sonderregeln abgesehen? – nicht als stimmberechtigt in den Gemeindeversammlungen. Mit dem Konvergenzdokument der Bayerischen Lutherisch-Baptistischen Arbeitsgruppe (BALUBAG) Voneinander lernen – miteinander glauben. Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe ist die Diskussion um die Anerkennung der Kindertaufe innerhalb der baptistischen Gemeindebundes erneut entfacht. Das Papier empfiehlt eine gegenseitige volle Kirchenanerkennung: „Durch das genaue Bedenken der bisherigen Konflikte in der Praxis von Taufe und Abendmahl erarbeiteten wir Vorschläge, durch welche ein Grundkonsens in der evangeliumsgemäßen Gestaltung von Taufe und Abendmahl erreicht wurde. Daher empfehlen wir unseren Kirchen die Aufnahme von Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft.“

"Mennoniten" in den Nachrichten