Mercia

Mercia [ˈmɜː(ɹ)siə] (altenglisch: mierce, myrce), deutsch Mercien, Merzien oder Südhumbrien (da südlich des Humber, vgl. Northumbria), war eines der sieben angelsächsischen Königreiche während der Heptarchie. Der Begriff selbst leitet sich ab von der germanischen Bezeichnung für „Grenzgebiet“ (vgl. im Deutschen Mark). Die Landschaft wurde wahrscheinlich nach ihrer Lage zu den angrenzenden und im 6. Jahrhundert nach Westen zurückgedrängten keltisch-britischen Königreichen benannt oder als Grenzland zwischen Northumbria und Südhumbrien aufgefasst.

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Politik & Weltgeschehen

829 n. Chr.

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Der angelsächsische König Egbert von Wessex eroberte Mercia und wird auch von Northumbria als Herrscher anerkannt. Dies ist ein weiterer Schritt zur Entstehung Englands.

825 n. Chr.

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Schlacht von Ellandun zwischen Egbert von Wessex und Beornwulf von Mercia

822 n. Chr.

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Ceolwulf I. von Mercia bringt das walisische Königreich Powys unter seine Kontrolle.

808 n. Chr.

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Cyngen ap Cadell wird nach dem Tod seines Vaters Cadell ap Brochfael Herrscher des keltischen Königreichs von Powys im heutigen Wales. Er sieht sich einer permanenten Bedrohung durch das benachbarte angelsächsische Königreich Mercia ausgesetzt.

733 n. Chr.

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König Aethelbald von Mercia erobert bei einem Vorstoß gegen Wessex Teile des heutigen Somerset.

687 n. Chr.

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Aufstand in Kent gegen die Fremdherrschaft durch Wessex und dessen Statthalter Mul, der verbrannt wird. Die Wirren nutzt König Æthelred von Mercia zur Ausdehnung seiner Macht.

676 n. Chr.

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Æthelred, König von Mercia, fällt in Kent ein.

675 n. Chr.

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Nach dem Tod von Wulfhere wird Æthelred neuer König von Mercia.

648 n. Chr.

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Cenwalh, der 645 vor Penda von Mercia, der sein Reich Wessex eroberte, an den Hof von East Anglia fliehen musste, kann sein Land zurückerobern.

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