Mercosur

Mercosur (spanische Aussprache: [ˌmeɾ.ko.ˈsuɾ]) ist die abgekürzte Bezeichnung für den „Gemeinsamen Markt Südamerikas“. Die spanische Bedeutung für die Abkürzung ist Mercado Común del Sur (Gemeinsamer Markt des Südens). Die ebenfalls offizielle portugiesische Bezeichnung lautet Mercosul für Mercado Comum do Sul, auf in Paraguay gesprochenem Guaraní ist Ñemby Ñemuha die geläufige Bezeichnung.

Die Organisation konstituierte sich durch Unterzeichnung des Vertrages von Asunción vom 26. März 1991. Es handelt sich hierbei um einen Binnenmarkt mit mehr als 260 Millionen Menschen (Stand 2006), der derzeit 12,8 Mio. Quadratkilometer umfasst, was ungefähr 72 % der Fläche Südamerikas bzw. 56 % der Fläche Lateinamerikas entspricht. Der Mercosur erwirtschaftet ein Bruttoinlandsprodukt von etwa einer Billion US-Dollar (rund 75 % des gesamten BIP des lateinamerikanischen Kontinents), im Außenhandel beträgt der Wert der Exporte etwa 200 Mrd. US-Dollar und der der Importe etwa 130 Mrd. Dollar.

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Mitgliedstaaten und assoziierte Staaten

2003

1996

Geschichte des Mercosur

2006

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2003, 15. Dezember: Aktionsprogramm 2004

1997

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Unterzeichnung des Assoziationsabkommen mit Bolivien

Tagesgeschehen

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Caracas/Venezuela: Venezuela wird Vollmitglied im Mercosur.
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Wien (Österreich): Der EU-Lateinamerika-Gipfel 2006 erreicht heute mit multilateralen Treffen von 60 Regierungschefs der EU, Südamerikas und der Karibik seinen Höhepunkt. Die Spitzenpolitiker nehmen neben dem Plenum an drei Subtreffen teil, wo auch die Mercosur-Verträge beraten werden. Parallel läuft der Alternativengipfel, der jedoch -im Gegensatz zu sonstigen globalen Treffen -keinerlei Demonstrationen vorsieht.

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